Der Fachbereich Groß- und Außenhandel stellt sich vor

Sie haben einen Ausbildungsplatz bei einem Großhandelsunternehmen gefunden oder interessieren sich für eine solche Ausbildung? Sie haben Spaß am Verkaufen, arbeiten gerne im Team und können auf Menschen zugehen? Dann sind Sie bei uns genau richtig. Wir sind der schulische Partner unserer Ausbildungsbetriebe für Ihren Start ins Berufsleben.
Im Idealfall haben Sie einen mittleren Bildungsabschluss (Realschulabschluss) oder Abitur, wenn Sie sich bei einem entsprechenden Unternehmen bewerben. Die Ausbildung zum Kaufmann im Groß- und Außenhandel ist eine sogenannte duale Ausbildung, das bedeutet, dass Sie sowohl im Betrieb als auch in der Berufsschule lernen.
In den ersten beiden Ausbildungsjahren (Klasse 10 und 11) haben Sie zwei Berufsschultage an der BSB, im letzten Ausbildungsjahr (Klasse 12) nur einen Berufsschultag. In der Schule unterrichten wir in den berufsspezifischen Lernfeldern Betriebs- und Volkswirtschaftslehre, in den allgemeinbildenden Fächern Deutsch, Englisch, Politik und EDV. Der schulische Schwerpunkt liegt auf den betriebswirtschaftlichen Inhalten wie Kalkulation, Buchführung, Marketing, Lager- und Personalmanagement. Sie sollten daher gerne mit Zahlen umgehen und sorgfältiges Arbeiten mögen.
Den praktischen Teil Ihres zukünftigen Berufes lernen Sie in Ihrem Ausbildungsbetrieb. Derzeit unterrichten wir Schülerinnen und Schüler aus folgenden Betrieben:

• Seegers KG (http://www.gc-gruppe.de/de/unternehmen/seegers)
• M+W Dental GmbH (http://www.mwdental.de/)
• Throm GmbH (www.throm-online.com)
• Vergölst GmbH (https://www.vergoelst.de/)
• Fruchhof Hartmann – Beimert GmbH & CoKG (http://www.fruchthof-hartmann-beimert.de/)
• System-Holz Handels GmbH (http://www.system-holz.de)
• Weinhaus Jochim (http://www.weinhaus-jochim.de/)

Die Ausbildung dauert in der Regel zwischen zweieinhalb und drei Jahren. In Ausnahmefällen ist eine Verkürzung auf zwei Jahre möglich. Besprechen Sie sich dazu mit Ihrem Ausbildungsbetrieb. Wir unterrichten in jedem Ausbildungsjahr eine Klasse, die von 15 – 25 Schülerinnen und Schülern besucht wird. Ein kleines Team von fünf Lehrkräften organisiert und hält den Unterricht an der BSB.
Nach einer erfolgreichen Ausbildung eröffnen sich für Sie viele neue Wege. Sie können sich in Ihrem Unternehmen in einem Bereich spezialisieren und Ihre berufliche Karriere vorantreiben. Oder bilden Sie sich im Abendstudium bei der IHK zum Geprüfte/-r Handelsfachwirt/-in aus. Viele Betriebe ermöglichen ihren Mitarbeitern auch sogenannte funktionsbezogenen Weiterbildungen, wie zum Beispiel zum Personalfachkaufmann, Bilanzbuchhalter oder Controller. Nähere Infos dazu erhalten Sie bei der IHK (Link)
Der erfolgreiche Abschluss der Ausbildung erlaubt Ihnen aber auch die einjährige Fachoberschule (Form B) zu besuchen, so dass Sie innerhalb eines Jahres Ihre Fachhochschulreife erlangen können. Wenn es Ihnen bei uns gefallen hat, können Sie die FOS mit Schwerpunkt Wirtschaft und Verwaltung sogar an der BSB besuchen. Nähere Infos dazu hier (http://aktuell.bs-buedingen.eu/?p=85). Im Anschluss stehen Ihnen Weiterbildungsmöglichkeiten an Fachhochschulen, Berufsakademien und an Universitäten offen.

Arbeitskreis Groß- und Außenhandel am 4. Mai 2017

Der Arbeitskreis der Groß- und Außenhandelskaufleute fand in diesem Jahr bei der Firma Seegers KG in Altenstadt statt.
Nach einer interessanten Präsentation über das Unternehmen durch Auszubildende aus dem dritten Ausbildungsjahr, hatten die Ausbilder und die Lehrerinnen und Lehrer der Beruflichen Schule in angenehmer Atmosphäre Gelegenheit, Erfahrungen und Informationen auszutauschen. Vor allem ging es um die Veränderung in den mündlichen Prüfungen der IHK, wo seit der letzten Prüfung die Kommunikations- und Ausdrucksfähigkeit der Auszubildenden einen höheren Stellenwert in der Bewertung einnimmt.
Die enge Zusammenarbeit zwischen Ausbildungsbetrieben und der Beruflichen Schule Büdingen soll nach Meinung aller Beteiligten auch in Zukunft intensiv fortgeführt werden.

Berufliche Schule Büdingen, 01.11.2017

 

Klassenausflug der Klasse 11GH zum Gebr. Heinemann SE & Co.KG Logistikzentrum Erlensee

Der internationale Großhändler Gebr. Heinemann beliefert Flughäfen, Flugzeuge, Schiffe oder Grenzübergänge mit einem riesigen Portfolio hochwertiger Konsumgüter. Jeder der schon einmal geflogen ist oder eine Kreuzfahrt gemacht hat, kennt die Duty-Free-Shops, welche von Gebr. Heinemann beliefert werden.

Wir, die 11GH, durften einen Tag lang den Ablauf bei Gebr. Heinemann mitverfolgen:

Bei der Firma angekommen, bekamen wir einen Ausweis zur Bestätigung unserer Identität und wir wurden von Herrn Schlaich und seinem Kollegen Herrn Vrba empfangen. Sie führten uns in einen Besprechungsraum und erzählten uns alles rund um den Ablauf, die Produkte und die Firmengeschichte.

Wir begannen nun uns die konkreten Abläufe anzuschauen und starteten im Warenausgang. Herr Schlaich und Herr Vrba erklärten uns das Lagerungssystem und die verschiedenen Bereiche des Lagers. Wir konnten viele verschiedene Lagerarten sehen, unter anderem ein vollautomatisiertes Hochregallager. Dieses bekommt über das Warenwirtschaftssystem die Aufträge übermittelt und sorgt dafür, dass die Paletten zu den entsprechenden Stationen befördert werden.

Nachdem die erste Etage geschafft war, wurden wir in den oberen Bereich des Lagers geführt. Oben angekommen sahen wir ein riesiges Laufband, welches die Waren zu den Mitarbeitern und von dort wieder wegtransportiert. Die Aufträge bekamen die Mitarbeiter per Bildschirm angezeigt. Nun wurde die Ware zu ihnen gefahren. Die Mitarbeiter nahmen die benötigte Menge aus der Kiste und legten die restliche Ware wieder zurück auf das Laufband. Umverpackungen können auch auf das obere Laufband gelegt werden, diese werden dann auf direktem Wege in die Papppresse gefahren.

Als Nächstes durften wir einen Blick in die Büroräume werfen. Uns fiel sofort auf, dass die Büros mit Glaswänden ausgestattet waren, sodass wir vom Flur aus direkt in die Büroräume schauen konnten. Beeindruckend war der riesige Aufenthaltsraum, in dem man einen wunderschönen Ausblick genießen kann, welcher bis nach Frankfurt reicht. Sogar die ankommenden LKW-Fahrer haben einen eigenen Pausenraum zum Ausruhen, was diese gerne in Anspruch nehmen.

Als Fazit kann man sagen, dass wir sehr beeindruckt waren:

  • von der vollautomatisierten Lagerhaltung
  • vom vollautomatisierten Hochregallager
  • von dem durchdachten Beförderungssystem für Paletten und Kisten
  • von dem extra gesicherten Lagerbereich für hochpreisige Accessoires
  • von dem Tabaklager (Humidor), in dem eine konstante Temperatur und Luftfeuchtigkeit sichergestellt sein muss
  • dass das Lager sehr ordentlich und sauber war.

Nach diesen interessanten Einblicken verabschiedeten wir uns von unseren sehr engagierten Betreuern, die uns eine spannende Besichtigung ermöglicht haben.

Sabine Kremer-Müller, Lehrerin an der BSB, 14.05.2018

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