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Fachleiter, Schulformleiter und Koordinatoren

Thomas Herrmann
Oberstudienrat
IT-Beauftragter
Simone Geist
Studienrätin
Schulformleiterin
Zweijährige Höhere Berufsfachschule
Fachrichtung: Fremdsprachensekretariat
Corinna Benedix
Studienrätin
Schulformleiterin Berufsfachschule
Fachrichtung Wirtschaft und Verwaltung
Melanie Fellinger
Oberstudienrätin
Fachbereichsleiterin Verkäufer/-innen und Einzelhandelskaufleute
Öffnung der BSB gegenüber ihrem Umfeld
Uta Wege-Hohenstein
Studienrätin
Fachbereichsleiterin Groß- und Außenhandel
Nicole Thorwartl-Loos
Studienrätin
Fachbereichsleiterin Industriekaufleute
Beratungslehrerin Drogen- und Suchtprävention

Anmeldeformulare

Anmeldung zur Berufsschule
Kaufmännischer Bereich
Gewerblicher Bereich
Anmeldung zur Berufsfachschule Büdingen und Nidda
Wirtschaft und Verwaltung, Mechatronik, ..
Eignungsfeststellung
Anmeldung zur Fachoberschule
Form A (Klasse 11)
Form B (Klasse 12)
Anmeldung zur Höheren Berufsfachschule
Einjährige höhere Berufsfachschule (Höhere Handelsschule)
Zweijährige höhere Berufsfachschule –
Fachrichtung Fremdsprachensekretariat
Anmeldung zu den Berufsvorbereitenden Maßnahmen
Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung
– Anmeldeformular BBV
– Anmeldebogen InteA

Berufsgrundbildungsjahr
Vereinbarung/ Vorvertrag zum Berufsgrundbildungsjahr

Impressum

Adresse:

Berufliche Schule des Wetteraukreises
Schillerstrasse 11
63654 Büdingen

Tel.: 06042 – 96050      Fax:06042 – 960522

eMail: poststelle@bsbue.buedingen.schulverwaltung.hessen.de (Sekretariat)
Internet: www.bs-buedingen.de

Rechtsform: Die Berufliche Schule Büdingen ist eine nicht rechtsfähige Anstalt des öffentlichen Rechts.

Schulleiter: Joachim Vogt

Schulträger: Wetteraukreis, Europaplatz, 61169 Friedberg

Vertretungsberechtigter: Jan Weckler (Erster Kreisbeigeordneter)

Inhaltlich Verantwortlicher: Joachim Vogt

Webmaster: Thomas Herrmann

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Fachoberschule Wirtschaftsinformatik

Fachoberschule
Schwerpunkt Wirtschaftsinformatik

Aufnahmevoraussetzungen
Schüler-/innen-Profil:
Neben den allgemein bildenden Fächern (Wirtschaftslehre, Rechnungswesen und EDV) stehen folgende Themen im Mittelpunkt:

– Datenbanksysteme
– Programmieren mit JAVA
– Projektplanung und -durchführung
– Websiteerstellung

Wir wünschen uns Schüler-/innen, die noch Lust am Lernen haben, die Lernbereitschaft und Kondition fürs Lernen mitbringen, die aktiv im Unterricht mitarbeiten, die gerne mit anderen zusammenarbeiten.
Die besten Voraussetzungen für das Bestehen der FOS ist ein mindestens befriedigender „Mittlerer Abschluss“, insbesondere in den Hauptfächern Mathematik, Englisch, Deutsch (formale Voraussetzungen siehe unten).
Die Klasse 11FOS betrachten wir als Orientierungsstufe. Sie können vor der Versetzung in die Klasse 12 FOS den Schwerpunkt wechseln (z.B.: von Wirtschaft und Verwaltung nach Wirtschaftsinformatik oder umgekehrt).

Form A (2 Jahre):
Wie sehen die Aufnahmevoraussetzungen aus?

1. mittlerer BILDUNGSABSCHLUSS
– Abschluss(zeugnis) der Realschule oder Berufsfachschule
– Note „3″ in zwei der Fächer Deutsch, Englisch und Mathematik
(also nur eine „4″ möglich, aber keine „5″ in den drei Hauptfächern). Maßgebend für die Aufnahme ist das Abschlusszeugnis (nicht das Halbjahreszeugnis – bei Notenverschlechterung im letzten Halbjahr ist keine Aufnahme möglich!)
– oder: Versetzung in die Klasse 11 eines Gymnasiums oder einer einer gymnasialen
Oberstufe (ohne Notenauflage !)

2. Eignungsfeststellung der abgebenden Schule
Es gibt keine „bedingt geeigneten“ Schülerlinnen mehr.
Die Eignungsfeststellung lautet: „geeignet“ oder „nicht geeignet“. Nur für wenige Ausnahmefälle gibt es ein Feststellungsverfahren in Deutsch , Englisch und Mathematik.

3. Bescheinigung über Teilnahme an einer Berufs- oder Schullaufbahnberatung

4. Zusage eines Praktikantenplatzes (kann nachgereicht werden)
DIE ANMELDUNGEN MÜSSEN BIS SPÄTESTENS 31. MÄRZ DER BERUFLICHEN SCHULE IN BÜDINGEN VORLIEGEN.
Das Anmeldeformular erhalten Sie hier.

Form B (1 Jahr):
Schulische Vorbildung
Die Aufnahme in die Fachoberschule setzt einen mittleren Bildungsabschluss voraus, der nachgewiesen werden kann durch
– Versetzungszeugnis nach Jahrgangsstufe 11 einer gymnasialen Oberstufe oder (bei      gleichen Notenauflagen wie in der Form A)
– Abschlusszeugnis der Realschule
– Abschlusszeugnis der Zweijährigen Berufsfachschule
– ein als gleichwertig anerkanntes Zeugnis
alternativ (wenn in obigen Zeugnissen die Notenauflagen nicht erfüllt werden):
– Abschluss des der Berufsschule mit einem Notendurchschnitt von 3,0
– Staatliche Prüfung in einem einschlägigen mindestens zweijährigen
Ausbildungsberuf (Schnitt: 3,0)
– Einschlägige Laufbahnprüfung im öffentlichen Dienst (Notendurchschnitt: 3,0)
und
– Abschlussprüfung in einem einschlägigen Ausbildungsberuf
– Abschluss einer mindestens zweijährigen, einschlägigen schulischen
Berufsausbildung durch eine staatliche Prüfung
– einschlägige Laufbahnprüfung im öffentlichen Dienst
– mindestens dreijährige berufliche Tätigkeit in einem einschlägigen anerkannten
Ausbildungsberuf

Das Anmeldeformular erhalten Sie hier.

Praktikum und Vertrag
Das Ganzjahres-Betriebspraktikum in der Klasse 11FOS:
Wenn Sie bei uns in die 11FOS einsteigen – also für zwei Jahre unsere Schule besuchen (FOS Form A ) – müssen Sie sich rechtzeitig um einen Praktikantenplatz für das ganze Schuljahr kümmern.
Bei der Suche sind wir gerne behilflich, denn Sie sollten im Praktikum mit beiden Bereichen Ihres späteren Berufes – Informatik und Wirtschaft/Verwaltung – in Berührung kommen.
Das Praktikum (in einem Industrie-, Handels-, Versicherungs-, Bankbetrieb, … oder einer Verwaltung – z.B. im kommunalen Rechenzentrum ) ist so organisiert, dass Sie jede Woche drei Tage im Betrieb bzw. einer Verwaltung sind und an zwei Tagen in die Schule kommen.

Praktikumsbetriebe
Übersichtslisten für Praktikantenplätze (getrennt nach Schwerpunkt) erhaltet ihr hier:
Praktikumsbetriebe

Anforderungen an das betriebliche Praktikum 11 FOS Wirtschaftsinformatik
• das Unternehmen sollte über DV-Einrichtungen verfügen (LAN)
• der Praktikant arbeitet vorwiegend in der DV
• der Praktikant wird betreut
• das Unternehmen signalisiert Bereitschaft, dem Praktikanten etwas beizubringen
Auf Grund der relativ schlechten Ausgangsbedingungen im Umkreis von Büdingen können keine homogenen Anforderungsprofile an die Praktikumsbetriebe gestellt werden!

Mögliche Lerngebiete/ Tätigkeiten

• PC-Verkauf und Kundenberatung (z.B. bei PC-Händler)
• Administration von Netzwerken (z.B. einen Drucker einbinden, einen Client einrichten, einen Server konfigurieren, einen Fehler suchen)
• PC’s reparieren, aufrüsten
• Datenpflege (Verwaltung von Kundendaten)
• Auswertung von erfassten Daten (z.B. Marktforschung)
• Bezugsquellen für Systemkomponenten recherchieren und Preise vergleichen
• Websites erstellen und aktualisieren
• Kundenbetreuung via Email
• betriebliche Abläufe kennen lernen (Geschäftsprozesse)
• Umgang mit Office-Software

Mögliche Lernorte
• Banken
• Industriebetriebe
• Computerhändler
• größere Handelsbetriebe
Praktikumsvertrag
Praktikumsbescheinigung
Praktikumszeugnis

Anmeldung
Eine Online-Anmeldung ist leider nicht möglich.
Ihr Anmeldeformular steht Ihnen aber hier zur Verfügung.

Stundenverteilung
Die Klasse 11FOS – Der erste Schritt zur Fachhochschulreife…

…wie schon im „allgemeinen Teil“ erklärt, ist der Unterricht in der Klasse 11FOS für Wirtschaftsinformatik so organisiert, dass Sie sich innerhalb einer Woche abwechselnd 2 Tage in der Schule bzw. 3 Tage im Praktikumsbetrieb befinden.

Vollzeitunterricht in der Klasse 12FOS Wirtschaftsinformatik:
In der Klasse 12FOS werden „die Karten neu gemischt“…
…zu den A-Form Schülern (die in der 11FOS ihr Praktikum absolviert haben) kommen jetzt die B-Form Schüler (mit abgeschlossener Berufsausbildung) hinzu.

Rahmenlehrplan

Die Abschlussprüfung:
schriftlich: EDV / Informatik, Mathematik, Deutsch, Englisch
mündlich: nur in Einzelfällen

Perspektiven
Dipl. Wirtschaftsinformatiker-/in (FH)

z.B. Wirtschaftsinformatikstudium
an einer Fachhochschule
Dauer: 6-8 Semester
Zum Berufsalltag eines Wirtschaftsinformatikers gehören die Ermittlung von Anforderungen an DV-Systeme in Unternehmen und das Erarbeiten von Konzepten zur softwaretechnischen Realisierung. Sie wählen geeignete Standardsoftware aus und passen diese den speziellen betrieblichen Anforderungen an. Sie wirken bei Entwurf und Entwicklung von Anwendersoftware mit und führen Informations- und Kommunikationssysteme in den betrieblichen Alltag ein. Auch Anwenderbetreuung ,-beratung sowie Wartung und Pflege der Systeme gehören zu ihren Aufgaben. … Interessant sind die neuen Studiengänge Medieninformatik und -design. Alle mit hervorragenden Zukunftschancen, ebenso wie die sogenannten IT – Berufe, Fachinformatiker- /in, Informatikkaufmann / frau … .

Informatikkauffrau / -mann
z.B. Berufsausbildung zur/zum
Informatikkauffrau/-mann
Dauer: 2-3 Jahre
Informatikkaufleute ermitteln die Problem- und Aufgabenstellung, die innerhalb eines Unternehmens durch den Einsatz von Informationsverarbeitungssystemen gelöst werden sollen. Sie kennen die verfügbaren Systeme und sind in der Lage, deren Anwendung für die jeweiligen Fachabteilungen – wie z.B. Buchhaltung, Einkauf und Vertrieb – zu bestimmen. … Informationskaufleute sind zum einen Spezialisten der betriebswirtschaftlichen Prozesse ihrer Branche wie Handel, Banken, Versicherungen, Industrie, Gesundheitswesen und anderen Dienst-leistungen bzw. Verwaltungen – zum anderen Experten für informations- und kommunikationstechnische Systeme.

Informatiker/in im öffentlichen Dienst
z.B. in Rechenzentren der Kommunen, …
bei statistischen Ämtern, …
bei der Bundesbank, ….

Kontakt
Wirtschaft und Verwaltung – WirtschaftsInfomatik
Berufliche Schule des Wetteraukreises in Büdingen
Telefon:
06042-9605-0
Telefax:
06042-9605-22
poststelle@bsbue.buedingen.schulverwaltung.hessen.de
Ansprechpartner: Herr Dr. Zöphel und Frau Langlitz

Grußwort

Liebe Besucherinnen und Besucher unserer Homepage,

schön, dass Sie mal „vorbeischauen“!

Die Berufliche Schule Büdingen (BSB) befindet sich in der Fachwerk- und Familienstadt Büdingen im Herzen Oberhessens.

Büdingen liegt am Übergang der Wetterau zum Vogelsberg und ist umgeben von viel Wald und Feldern. In knappen 40 Minuten ist die Stadt von Frankfurt aus zu erreichen und sie hat einige schöne Dinge zu bieten. Absoluter Blickfang ist das Jerusalemer Tor mit vorgelagerter Brücke, das im Jahre 1503 fertig gestellt wurde. Die Doppelturmanlage aus rotem Sandstein mit Stadttor bildet den westlichen Eingang zur Büdinger Altstadt. Unsere Schule blickt auf eine lange Tradition als Gewerbeschule bis ins Jahr 1839 zurück. Heute liegt der Schwerpunkt der Ausbildung auf kaufmännischen Kompetenzen, aber auch die Schüler/innen und Auszubildenden der Fachbereiche Ernährung (Bäcker), Holztechnik (Schreiner) und Körperpflege (Friseur/in) werden mit Erfolg ausgebildet.

Alle unsere Schüler/innen erhalten stets eine fundierte Ausbildung. Auf der Grundlage eines fachlich qualifizierten Unterrichts, der Theorie und Praxis im Rahmen des Lernfeldunterrichts miteinander verbindet, ermöglichen wir so – differenziert nach Schulform bzw. Ausbildungsgang – eine optimale Berufsvorbereitung, einen qualifizierten Schulabschluss oder eine fundierte und praxisnahe Berufsausbildung.
So werden Schülerinnen und Schüler unserer Schule getreu unseren Werten – „Eigenverantwortlichkeit, Transparenz, gegenseitige Wertschätzung, Vielfalt der Kulturen und gemeinsame Konfliktbewältigung“ – in die Lage versetzt ihr Berufsleben erfolgreich zu gestalten.

Mit klaren Grundsätzen bemühen wir uns, Lernumgebungen und –situationen für Jugendliche und Auszubildende positiv zu gestalten.

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit unseren Schülerinnen und Schülern, mit unserer Elternschaft, mit unseren Ausbildungsbetrieben und natürlich mit unseren zahlreichen Kooperationspartnern.

Besuchen Sie uns persönlich, z. B. im Rahmen unseres jährlich statt findenenden Informationstages mit Bildungsmesse Anfang Februar.

Joachim Vogt
(Schulleiter)

News

Oft kommt es zu Ausbildungsvertrag

INFORMATIONEN Berufsmesse an der Beruflichen Schule


Bild: Berufliche Schule Büdingen

BÜDINGEN – (co). Die breite Aufstellung der Beruflichen Schule Büdingen und ihre guten Kontakte zu Ausbildungsfirmen machten die Berufsmesse deutlich. Junge Leute aus der Region waren gekommen, um sich über die Bildungsmöglichkeiten an der Schule und über die Ausbildung bei zahlreichen Betrieben und Institutionen zu informieren, die sich dort präsentierten. Das Konzept der Veranstaltung geht seit Jahren auf: Häufig kommt es durch erste Kontakte auf der Berufsmesse zu Ausbildungsverträgen. So profitieren beide Seiten. Sowohl die Betriebe als auch die Azubis sind in den allermeisten Fällen hoch zufrieden.

Schulleiter Joachim Vogt und sein Stellvertreter Alexander Popplow zeigten sich erfreut über den großen Andrang und dankten den Betrieben für die Teilnahme an der Messe. Die Firmen stellten unterschiedliche Berufe, wie zum Beispiel Bankkaufmann, Heilerziehungspfleger, Industrie- und Veranstaltungskaufmann, Tischler, Fachlagerist, Sozialversicherungsangestellter, Kaufmann im Einzelhandel und Verkäuferin, vor. Zudem informierten sie über die Möglichkeiten des Dualen Studiums. Bundeswehr und Polizei zeigten ihre Karrieremöglichkeiten auf. Die Büdinger Stadtbücherei, die seit Jahren eine Kooperation mit der Beruflichen Schule verbindet, stellte ihre Arbeit vor. Die Agentur für Arbeit war mit Berufsberatung ebenso vertreten wie Volunta, der Freiwilligendienst des Deutschen Roten Kreuzes, der über die Möglichkeiten eines Freiwilligen Sozialen Jahres informierte. Etliche Firmen boten Jahrespraktika für die Absolventen des Schulzweiges Fachoberschule Wirtschaft und Verwaltung an.

Die Friseure zeigten an ihren Models modische Frisuren. Driton Dermaj weiß genau, was er werden will: „Nach dem Berufsvorbereitungsjahr, das ich im Sommer beende, will ich Friseur lernen. Kreativ mit Haaren zu sein und eine Frisur individuell anzupassen, macht mir großen Spaß.“ Auf der Messe arbeitete er bereits mit einem Model. Tischlergeselle Tekeste Tsegu und Azubi René Weyher werkelten mit Holz, Bäcker und Konditor hatten Brötchen, Stückchen und Kuchen gebacken, die im Schulcafé prima schmeckten.

Auch die vielschichtige schulische Ausbildung an der BSB, so die Kurzform des Bildungsinstituts, nahm breiten Raum ein. „Wir haben berufsvorbereitende und berufsgrundbildende Bildungsgänge, sind Fachoberschule mit Schwerpunkt Wirtschaft, Verwaltung und Wirtschaftsinformatik mit dem Abschluss Fachabitur. An unserer zweijährigen Berufsfachschule können sich Jugendliche mit Hauptschulabschluss weiterqualifizieren“, erklärte Alexander Popplow. Schüler mit Realschulabschluss können die einjährige Höhere Handelsschule besuchen. Die zweijährige Höhere Berufsfachschule führt zum Abschluss Fremdsprachenassistenz in drei Sprachen: Englisch, Französisch und Spanisch. „Mit diesen guten Kenntnissen in drei Fremdsprachen haben unsere Absolventen sehr gute Chancen, bei Firmen und Institutionen mit internationalen Verbindungen unterzukommen, und verdienen mit 19, 20 Jahren bereits gutes Geld“, so der stellvertretende Schulleiter.

Neben dem kaufmännischen Schwerpunkt ist die Einrichtung auch Berufsschule für Friseure, Holztechniker, Bäcker, Konditoren und Bäckereifachverkäufer. „Da wir im Wetteraukreis mittlerweile auch relativ viele Auszubildende im Bereich Logistik haben und die noch in den Hochtaunuskreis oder nach Gießen in die Berufsschule fahren müssen, arbeiten wir derzeit an einem Konzept, diese jungen Leute in Büdingen zu beschulen“, teilte Popplow abschließend mit.

Kreis-Anzeiger, 08.02.2017

 

10 000 Euro für effizienten Unterricht

SPENDE Stiftung unterstützt Lernwerkstatt der Beruflichen Schule

BÜDINGEN – (red). Die Freude bei Studiendirektor Alexander Popplow, dem stellvertretenden Leiter der Beruflichen Schule Büdingen, und seinem Kollegen Wolfgang Leo, Abteilungsleiter an der Schule, war groß, als sie den Spendenscheck in Höhe von 10 000 Euro von Stiftungsvorstand Petra Kalbhenn und Manfred Bress überreicht bekamen. Die Main-Kinzig- und Oberhessen-Stiftung unterstützt damit das Projekt „Lernwerkstatt“.
Dem Projekt zugrunde liegt das pädagogische Konzept der „Binnendifferenzierung“ im Unterricht, einer Methode zur individuellen Förderung einzelner Lernender. Dies ist beispielsweise für die heutigen Büroberufe von Bedeutung. Die Ansprüche der vergangenen Jahre, Digitalisierung und die daraus erforderliche Neuordnung des Leistungsprofils dieser Berufsgruppe verlangt, den Unterricht an die neuen Anforderungen anzupassen und eine Differenzierung zu realisieren.
Durch die Anpassungsfähigkeit ist das neue Konzept in vielen Bereichen der Beruflichen Schule einsetzbar. Integrationsklassen stellen eine besondere Herausforderung für Schulen dar. In diesen Klassen werden alle Jugendlichen aufgenommen, die aufgrund ihrer geringen Sprachkenntnisse und unterschiedlicher Leistungsstände den Unterricht in den Regelklassen noch nicht besuchen können. Auch dabei gilt es, ein hohes Maß an Flexibilität im Unterricht bereitzustellen. Viele Möglichkeiten des Lehreinsatzes tun sich auf und egal, welche Zielgruppe und welcher Berufsbereich – vom Projekt „Lernwerkstatt“ profitieren alle.
Eine große Erleichterung, insbesondere für die Lehrkräfte, bietet die individuelle Ausstattung der Lehrräume. Zentrale Bedeutung für den differenzierten Unterricht bilden dabei die Möglichkeiten der räumlichen Aufteilung und der technischen Ausstattung.
Flexibel
So kann mit flexiblen Möbeln auf das der jeweiligen Situation angepasste Angebot eingegangen werden. Auf dieser Grundlage wurde ein spezieller Raum gestaltet, in dem Tische und Stühle je nach Bedarf zu Lerninseln zusammengestellt oder als Einzelarbeitsplätze genutzt werden. Dazu gehören auch frei im Raum platzierbare Regale mit entsprechendem Unterrichtsmaterial. Bewegliche Trennwände bieten Ruhezonen für ungestörten Individualunterricht. Verbunden mit ausreichender Technik begünstigt das die Förderung der jungen Menschen. Mit diesem Projekt investiert die Main-Kinzig- und Oberhessen-Stiftung in ein neues Lernkonzept für effizienten und zeitgemäßen Unterricht.

Kreis-Anzeiger, 22.12.2016

Fremdsprachensekretariat im Aufwind

DELF-Prüfung 2016 an der Beruflichen Schule Büdingen



Personen auf dem Foto von links nach rechts: Emmely Stern, Christina Olinberger, Vanessa Hopp, Celina Huber, Fiona Birx (hintere Reihe) und Chantal Metz, Moritz Brousek-Fischer, Dana Werda, Fabienne Schöneich, Kira Pfaff, Katja Walter (vordere Reihe).

Auch in diesem Jahr war die berufliche Schule Büdingen bei der Teilnahme am Sprachzertifkat DELF (Diplôme d’Études en Langue Française) für Französisch als Fremdsprache wieder erfolgreich vertreten.
Insgesamt haben 10 Schülerinnen und Schüler des Fremdsprachensekretariat der Schule die schwierige schriftliche und mündliche Französischprüfung abgeschlossen. Caroline Luft wurden mit der Kompetenzstufe A1, Fiona Birx, Ibrahim Gültekin, Vanessa Hopp, Celina Huber, Kira Pfaff, Fabienne Schöneich, Emmely Stern und Dana Werda mit A2-Niveau grundlegende Kenntnisse in Französisch und kommunikative Fertigkeiten in alltäglichen Situationen bescheinigt. Christina Olinberger und Moritz Brousek-Fischer bewiesen mit B1, Lisa Christie Watanabe mit B2 vertiefte Kenntnisse der französischen Sprache und allgemeine landeskundliche Kenntnisse. Die Prüfungsinhalte waren dabei den gewohnten Sprechsituationen und Interessen der Jugendlichen angepasst. Vorbereitet und begleitet wurden sie durch ihre Französischlehrerinnen Chantal Metz und Katja Walter.
Die Überprüfung der mündlichen Ausdrucksfähigkeit wird von den meisten Prüflingen gefürchtet. Sie findet außerhalb der Schule statt und wird von frankophonen Muttersprachlern abgenommen. Unmittelbar vor dem Prüfungsgespräch war die Nervosität entsprechend spürbar, doch am Ende konnten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu Recht stolz und zufrieden mit der eigenen Leistung sein: Alle haben erfolgreich bestanden. Freudig wurden die jetzt zugesandten Zertifikate entgegengenommen.
Initiiert wurde die jährliche Teilnahme des Fremdsprachensekretariats der Beruflichen Schule Büdingen bereits vor einigen Jahren von der ehemaligen Kollegin Ursula Rogalla. Auch 2017 wird es wieder viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Büdingen geben. Angestrebt wird dabei sogar größtenteils die Niveaustufe B1.

Was ist eigentlich DELF?

Das DELF überprüft die Französischkenntnisse von Nicht-Muttersprachlern auf den vier verschiedenen Kompetenzniveaus A1, A2, B1 und B2. Diese Niveaus entsprechen den ersten vier Stufen des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen (GeR). Die Anforderungen an die Teilnehmer werden mit zunehmender Niveaustufe höher. In Deutschland führt das französische Kulturinstitut Institut français in Mainz die Prüfung an beteiligten Schulen durch. Bei bestandener Prüfung erhalten die Schüler/innen ein offizielles Zeugnis vom französischen Bildungsministerium. Mit dieser Prüfung können sich die Schüler/innen ihre Sprachkompetenz somit unabhängig vom Französischunterricht an den jeweiligen Schulen zertifizieren lassen. Die DELF-Zertifikate sind unbefristet gültig und werden sowohl von französischen Universitäten als auch von Arbeitgebern als offizieller Nachweis für französische Sprachkenntnisse aufgrund ihrer internationalen Vergleichbarkeit weltweit anerkannt. Damit können die Schülerinnen und Schüler auf dem Arbeitsmarkt und bei einer Bewerbung um einen Praktikums-, Ausbildungs-, oder Studienplatz punkten.

Katja Walter, Lehrerin an der BSB, 15.12.2016

 

 

Nachhaltigkeit

Aktionstag an der Beruflichen Schule / Schüler beschäftigen sich mit Umweltschutz und fairem Handel


Justin Probst, Jonas Triesch und Madeleine Reddig aus der 11EH2 an ihrem Verkaufsstand

BÜDINGEN – (red). Der Aktionstag hat an der Beruflichen Schule Büdingen Tradition. Sieben Klassen beteiligten sich in diesem Jahr am Tag der Nachhaltigkeit. So wie Michaela Fröhlich, Schülerin der 12 BäV, ging es im Anschluss vielen: „Wir haben viele fair gehandelte Rohstoffe verwendet und mussten experimentieren. Insgesamt eine gelungene Aktion, bei der wir jede Menge gelernt haben.“

 Ziel dieses Tages war es, die Schulgemeinde über Nachhaltigkeit, Verantwortung in einer globalisierten Welt und fairen Handel zu informieren. Dazu hatten drei Klassen der Jahrgangsstufe 12 der Fachoberschule Wirtschaft und Verwaltung Informationsplakate auf Englisch erstellt, die sie in einer Ausstellung im Foyer der Schule präsentierten. Die Klasse 12 FO1 beschäftigte sich mit ihrer Englischlehrerin Chantal Metz mit dem Thema Umweltschutz und Nachhaltigkeit und die 12 FO2 mit Simone Langlitz mit den Gewinnern und Verlierern von Globalisierung. Die Klasse 12 FO4 erstellte mit ihrer Englischlehrerin Melanie Fellinger Plakate zum fairen Handel. Auch der Einzelhandel war mit ihren Auszubildenden im zweiten Lehrjahr vertreten: Anika Döring präsentierte mit ihrer Klasse 11 EH2 im Foyer einen Verkaufsstand mit fair gehandelten Produkten wie Schokolade, Tee oder Handwerksartikeln aus dem Weltladen Gelnhausen. Melanie Fellinger hatte mit der Klasse 11 EH1 ebenfalls eine Plakatausstellung zum Thema Nachhaltigkeit im Einzelhandel vorbereitet. Ronja Ribbeck aus dieser Klasse fand, dass „gerade einige Supermärkte in diesem Bereich Vorreiter sind und viel zum Thema Nachhaltigkeit und Umweltschutz tun“. Ihre Klassenkameradin Sabrina Rud stellte fest: „Viele Einzelhändler verzichten bereits auf Plastiktüten.“

Auszubildende im dritten Lehrjahr, die Bäcker und Bäckereifachverkäuferinnen werden wollen, waren ebenfalls fleißig. Sie bereiteten kleine Gerichte, zum Beispiel eine Curry-Reis-Pfanne, Quinoa-Penne mit Pesto und Süßes wie Brownies mit schwarzen Bohnen sowie Stollen und Lebkuchen vor. Bei der Herstellung benutzten sie zum großen Teil fair gehandelte Zutaten. Die Leckereien konnten dank großzügiger Spenden einiger Lebensmittelmärkte zu günstigen Preisen verkauft werden.

Alle Einnahmen aus dem Verkauf der Artikel aus dem Weltladen und der von den Bäckern hergestellten Gerichte und Snacks werden einem gemeinnützigen Projekt, das sich mit Fairness in der Welt beschäftigt, gespendet.

Kreis-Anzeiger, 24.11.2016