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Berufliche Schulen: So soll nun die „Zukunftsperspektive“ aussehen

Die Fusion der beiden Beruflichen Schulen in Nidda und Büdingen. Der Wetterauer Kreistag hat sich jetzt damit auseinandergesetzt – und Beschlüsse gefasst.


Die Berufliche Schule in Büdingen. Sie soll mit Nidda fusionieren. Foto: Leo

BÜDINGEN/NIDDA – Büdingen/Nidda (jwn). Brot backen, Wurst herstellen, Autos reparieren oder Haare schneiden. All das muss gelernt sein, und zwar an berufsbildenden Schulen.
Fünf davon gibt es derzeit im Wetteraukreis. Besucht werden sie von rund 6300 Schülerinnen und Schülern, davon gut 1500 im östlichen Kreisgebiet. Rund 750 Schüler besuchen die berufsbildende Schule in Büdingen, deren Ausbildungsschwerpunkt immer mehr zum kaufmännischen Bereich tendiert. Und weil auch in Nidda der Anteil der gewerblichen Ausbildung stetig sinkt, ist dies auch einer der Gründe, warum die beiden Schulen ab dem Schuljahr 2020/21 zusammengelegt werden sollen.

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Im Zuge dieser Zusammenlegung soll es dann zu drei organisatorischen Änderungen kommen. So sollen die Ausbildungsgänge Bäcker/innen und Bäckereifachverkäufer/innen wegen der zu niedrigen Ausbildungszahlen ab dem Schuljahr 2020/21 nur noch an der Johann-Philipp-Reis-Schule in Friedberg angeboten werden. Und in Nidda sollen ab diesem Zeitpunkt die bisherigen Schwerpunkte in der zweijährigen Berufsfachschule – Elektrotechnik, Metalltechnik und Fahrzeugtechnik – dann zu einem Schwerpunkt Mechatronik zusammengefasst werden. Nach Bad Nauheim hingegen wird die Ausbildung Ernährung und Hauswirtschaft verlegt.
„Die Beruflichen Schulen im Wetteraukreis stehen deshalb vor großen Herausforderungen“, meint dazu der Schuldezernent Jan Weckler (CDU) in der Debatte um die Fortschreibung des Schulentwicklungsplans 2019 in der Debatte im Kreistag. Seit dem Schuljahr 2014/15 seien die Schülerzahlen kreisweit um 700 auf nur noch 6380 im Schuljahr 2018/19 gesunken. „Der Trend, der alle Beruflichen Schulen in Hessen betrifft, hält an“, sagt Weckler, „denn der geburtenschwächste Jahrgang wurde 2013/14 eingeschult und wird erst 2023/24 die Berufsschule erreichen.“
Auch der Zuzug von Flüchtlingen habe bislang noch nicht zu einem Anstieg von jungen Menschen geführt, die einen dualen Ausbildungsplatz suchen. Da nach dem hessischen Schulgesetz die Schulträger jedoch verpflichtet sind, spätestens alle fünf Jahre die Schulorganisation in ihrem Einzugsgebiet auf ihre Zweckmäßigkeit hin zu überprüfen, sah sich Weckler veranlasst, wegen der rückläufigen Schülerzahlen zu reagieren. Von der Fusion verspricht sich der Schuldezernent eine weiterhin attraktive Bildungslandschaft und den dauerhaften Erhalt zumindest einer beruflichen Schule im Osten der Wetterau. Die soll dann allerdings zwei Standorten haben mit dann hoffentlich auskömmlichen Schülerzahlen.
Ähnlich sieht dies die SPD, die im Büdinger Stadtparlament vor wenigen Tagen (der Kreis-Anzeiger berichtete) eine Resolution formuliert hat, in der auf die Bedeutung der Schule für Büdingen hingewiesen wird. Vor allem für die Auszubildenden und deren Betriebe sei es von großem Interesse, wenn die Beschulung ortsnah erfolge und keine langen Fahrten zur Schule in Kauf genommen werden müssen.
Aufgrund der Gespräche der SPD mit den Personalräten der beiden betroffenen Schulen haben die beiden Koalitionsfraktionen von CDU und SPD einen gemeinsamen Begleitbeschluss bei der Kreistagssitzung eingebracht. Danach sollen erstens bei der Aufstellung des Haushaltsentwurfs 2021/22 wegen der dringend erforderlichen baulichen Maßnahmen ausreichend Mittel für Investitionen für Nidda und Büdingen eingestellt werden – und zwar vor allem für energetische Sanierungsmaßnahmen. Zweitens soll zukünftig geprüft werden, ob bei der Einrichtung neuer Berufsfelder an den Schulen diese nicht möglicherweise an der neu fusionierten Beruflichen Schule Nidda-Büdingen angesiedelt werden können. Und drittens soll die Bildung von Kompetenzzentren in Nidda und Büdingen forciert werden. „Damit geben wir der beruflichen Bildung im östlichen Wetteraukreis eine echte Zukunftsperspektive“, begründet SPD-Sprecherin Kristina Paulenz den gemeinsamen Antrag.
Büdingens Bürgermeister Erich Spamer (FWG) richtet sich neben der Resolution aus Büdingen mit einem gesonderten Antrag an das Plenum. Er beantragt, den Sitz der fusionierten Schule nach Büdingen und den Nebensitz nach Nidda verlegen zu lassen. Dieser Antrag wird mehrheitlich abgelehnt, weil auch Weckler ausführlich darauf hinweist, dass es hier nicht um die Bevorzugung einer der beiden Städte geht, sondern um den Erhalt des Ausbildungsniveaus im Kreis. Auch auf die Kritik und Ablehnung der Grünen, dass der Schulentwicklungsplan nicht auf Inklusion und Integration eingeht, reagiert Weckler. Das sei nicht Aufgabe eines Schulentwicklungsplans, sondern sei Teil pädagogischer Inhalte, die allein der Zuständigkeit des Kultusministeriums unterliege.
Die Fortschreibung des Schulentwicklungsplans wird schließlich mit Gegenstimmen der Grünen und der Linken mehrheitlich angenommen. Auch dem Begleitbeschluss von CDU und SPD wird mehrheitlich beschlossen.
Kreis-Anzeiger, erschienen am 05.06.2019 um 20:45 Uhr

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Berufsschulen: SPD will beide Standorte erhalten

Die Büdinger SPD will im Zuge der bevorstehenden Fusion der Berufsschulen in Büdingen und Nidda beide Schulstandorte erhalten und hat dazu eine Resolution ausgearbeitet.

Die Beruflichen Schulen in Nidda und Büdingen müssen zum Schuljahr 2020/21 fusionieren. Nidda wird Hauptstandort, Büdingen Nebenstelle. Archivfoto: Potengowski

BÜDINGEN/NIDDA – Büdingen/Nidda (red). Die Büdinger SPD will im Zuge der bevorstehenden Fusion der Berufsschulen in Büdingen und Nidda beide Schulstandorte erhalten und hat dazu eine Resolution ausgearbeitet, die in der nächsten Sitzung der Büdinger Stadtverordneten zur Beschlussfassung vorgelegt werden soll.

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Der Text der Resolution lautet: „Die Stadtverordnetenversammlung beschließt, die Berufsschulstandorte in Nidda und Büdingen zu stärken und spricht sich dafür aus, die beiden Standorte trotz Fusion zu erhalten. Die Stadtverordnetenenversammlung setzt sich im Sinne der Handwerksbetriebe in der Region dafür ein, dass eine wohnortnahe berufliche Bildung gewährleistet ist. Beide Schulen sollen in Zukunft als eine berufliche Schule mit unterschiedlichen Schwerpunkten weiterentwickelt, ausgebaut und mit entsprechenden Finanzmitteln ausgestattet werden.“
Die Sozialdemokraten begründen diesen Schritt mit dem Argument, die Berufsbildung stelle für die Region einen zentralen Standortfaktor dar. „Es ist von elementarer Bedeutung, dass die Qualität der beruflichen Aus- und Weiterbildung in den Regionen fest verankert und qualitativ verbessert wird. Damit langfristig beide Standorte erhalten werden können, muss der Schulträger ein ausgewogenes Bildungsangebot vorhalten und bestimmte Herausforderungen im Blick behalten“, schreiben die Sozialdemokraten in ihrer Begründung.
„Auch wenn derzeit die Schülerzahlen stagnieren ist davon auszugehen, dass insbesondere in Büdingen die Zahl auch wieder steigen wird. Seit dem Schuljahr 2017/2018 steigen die Schülerzahlen an der Mittelpunktschule Büdingen“, so die SPD weiter. Auch die Bevölkerungsentwicklung Büdingens sei steigend. „Durch die Erschließung neuer Baugebiete ist in den nächsten zehn Jahren mit einer starken Entwicklung zu rechnen. Viele Ausbildungsbetriebe suchen händeringend Nachwuchs – und viele Flüchtlinge suchen Arbeit.“
Es sei Ziel der Stadt Büdingen, den Berufsschulzweig dauerhaft in Büdingen zu behalten. Dazu sei es notwendig, dass kontinuierlich investiert werde, um ein Ungleichgewicht mit Nidda zu vermeiden, das gegebenenfalls zur Aufgabe des Standorts Büdingen führen könnte. „Für uns steht fest, dass der ländliche Raum gestärkt werden muss. Es muss sichergestellt werden, dass die Auszubildenden wohnortnah beschult werden. Dies stärkt auch die Handwerksbetriebe in der Region“, schreibt die SPD.
Zum Schuljahr 2020/21 werden die beiden Beruflichen Schulen in Nidda und Büdingen fusionieren. Mit der Fusion gehen drei Organisationsänderungen einher: Die Ausbildungsgänge Bäcker und Bäckereifachverkäufer werden wegen niedriger Ausbildungszahlen nur noch an der Johann-Philipp-Reis-Schule in Friedberg beschult. An der Beruflichen Schule in Nidda werden die bisherigen Schwerpunkte in der zweijährigen Berufsfachschule – Elektrotechnik, Metalltechnik und Fahrzeugtechnik – zum Schwerpunkt Mechatronik zusammengefasst. Die Fachoberschule der Beruflichen Schule am Gradierwerk in Bad Nauheim wird um den Schwerpunkt Ernährung und Hauswirtschaft (bislang in Nidda) erweitert. Gleichzeitig gibt sie den Schwerpunkt Wirtschaftsinformatik auf.
Von den derzeit noch fünf Beruflichen Schulen im Wetteraukreis ist jene in Bad Nauheim das „Schwergewicht“ mit rund 2000 Schülern. Gefolgt von der Johann-Philipp-Reis-Schule in Friedberg mit rund 1900 Schülern. Die Berufliche Schule in Butzbach wird von rund 1000 Schülern, die Schulen in Büdingen und Nidda werden zusammen von mehr als 1500 Schülern besucht.
Kreis-Anzeiger, erschienen am 02.06.2019 um 16:00 Uhr, zuletzt geändert am 03.06.2019 um 10:31 Uhr

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Schüler der Klassen 11 FOS besuchen Hessischen Landtag in Wiesbaden

Am 21.05.2019 besuchten die Schülerinnen und Schüler der Klassen 11 FOS der Beruflichen Schule Büdingen den Hessischen Landtag in Wiesbaden. Zunächst wurde die Schülerschaft mit einem Vortrag über die Geschichte des Landtagsgebäudes, die räumlichen Veränderungen des Plenarsaals sowie über den Wahlprozess der Hessischen Landtagswahlen begrüßt.

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Im Anschluss wurden die Schüler/innen auf die Besuchertribüne des Plenarsaals geführt, wo sie die Begrüßung des Hessentagpaares des diesjährigen in Bad Hersfeld stattfindenden Hessentages verfolgten. Darauf folgte die reguläre Fragestunde des Plenums, bei dem die Abgeordneten aus den Regierungsfraktionen sowie aus der Opposition Fragen an die Mitglieder der Hessischen Landesregierung stellten. Im Anschluss an die Fragestunde des Plenums, wurden die Schülerinnen und Schüler der Beruflichen Schule Büdingen in den Willy-Brandt Saal des Hessischen Landtags geführt, wo die Schülerschaft die Möglichkeit hatte, Fragen an die Abgeordneten der im Hessischen Landesparlament vertretenen Fraktionen zu stellen. Zunächst wurden die Besucher von den Abgeordneten Frau Lisa Gnadl (SPD), Herrn Max Schaad (CDU), Herrn Dr. Ulrich Wilken (Die Linke), Herrn Frank Diefenbach (Bündnis 90/die Grünen), Herrn Dr. Jörg-Uwe Hahn (FDP) und Herrn Gerhard Schenk (AFD) begrüßt. Darauffolgend stellten die Schülerinnen und Schüler an die Abgeordneten Fragen zu den Thematiken Friday for Future, Umweltpolitik, Wahlalter mit 16 Jahren, Digitalisierung, Ausbau der landesweiten Infrastruktur sowie zur Öffentlichkeitsarbeit der Politik.
Im Anschluss an die Exkursion berichtete ein Schüler: ,,Es war interessant einen vielseitigen Einblick in die Arbeit der Abgeordneten und der Hessischen Landesregierung zu erlangen sowie die Möglichkeit erhalten zu haben in direkten Gesprächen mit den Politikern deren Meinung zu aktuellen politischen Themen begründet zu bekommen“.

Text: Andreas Knippel, Schüler der Klasse 11FO1, 01.06.2019

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Büdingen: Junge Politiker, Berufsschüler und die EU-Wahl

Klimawandel, Upload-Filter, 5G-Ausbau – das sind dieser Tage die politischen Themen, die jungen Wählern auf europäischer Ebene begegnen.


Die fünf jungen Vertreter von Parteien stellen sich den Fragen der etwa 150 Berufsschüler. Foto: Kaufmann

BÜDINGEN – Büdingen (jmk). Klimawandel, Upload-Filter, 5G-Ausbau – das sind dieser Tage die politischen Themen, die jungen Wählern auf europäischer Ebene begegnen, die mutmaßlich großen Einfluss auf die Zukunft junger Menschen nehmen werden und die vermeintlich auch nah am Alltag sind. Richtig laut wird es bei der Podiumsdiskussion des Büdinger Bündnisses für Demokratie und Vielfalt für Schüler der Berufsschule aber erst bei einem eigentlich länderbezogenen Thema: Wann endlich wird Cannabis legalisiert?

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Etwa 150 Schüler sind am Mittwochvormittag in die katholische Kirche gekommen. Es ist ein ungewöhnlicher Ort für eine politische Veranstaltung. „Wir sind sehr dankbar, dass es hier stattfinden kann“, sagt Lothar Euler vom Büdinger Bündnis. Ursprünglich war die Zinnkann-Halle als Ort der Diskussion geplant, das sei aber leider nicht zustande gekommen. So nehmen Manuel Wurm von der AfD-Organisation Junge Alternative Hessen, Jonathan König von der Büdinger Jungen Union und CDU, Luka Sinderwald (Kandidat der FDP für Offenbach-Land), Jonas Nitzl (Wetterauer Grüne), Niklas Hein (SPD Büdingen) und Julian Eder von den Wetterauer Linken vor dem Altar Platz, anstatt auf der Bühne. Keiner ist älter als 27 Jahre.
In Sachen Cannabis demonstrieren die Politiker Einigkeit – wie auch in einigen anderen Fragen. Es wird deutlich, dass da fünf junge Männer sitzen, die sich der Probleme bewusst sind, die viele Dinge durchaus ähnlich sehen, in den Details oder den Fragen der Umsetzung aber zum Teil weit voneinander abweichen. Hinzu kommt, dass alle Fünf inklusive Moderator Mathies Hohm vom Hessischen Rundfunk stets um Sachlichkeit bemüht sind. Eine Spur von Wahlkampf im wahrsten Sinne kommt nur auf, als es um den österreichischen Scherbenhaufen geht, der das Ibiza-Video um Heinz-Christian Strache verursacht hat.
Davon abgesehen finden sie alle: Der Klimawandel ist wohl das drängendste Problem. Eines zudem, das auf EU-Ebene gelöst werden könnte, wenn, wie Luka Sinderwald (FDP) sagt, das veraltete Einstimmigkeitsprinzip aufgegeben würde. „Die EU ist für die großen Fragen. Es gibt Themen, da sollte sich Europa nicht einmischen, denn das führt zu EU-Verdrossenheit“, sagt Jonathan König (CDU). Wirtschaftlich, warnt Julian Eder (Linke), sollte man nicht auf „europäische Champions“ setzen, der Gefahr von Monopolen wegen. Jonas Nitzl (Grüne) denkt schon vorsichtig in Richtung Vereinigte Staaten von Europa. Das sieht Manuel Wurm von der EU-kritischen AfD natürlich anders.
Warum die AfD dann überhaupt ins Europa-Parlament strebe, will Moderator Hohm wissen. „Jonas will einen EU-Superstaat, also quasi die Auflösung von Deutschland – und doch sitzen die Grünen im Bundestag“, sagt Wurm. Außerdem gehe es der AfD nicht darum, Europa zu zerstören. Man habe „einen Reformanspruch“, sagt Manuel Wurm.
„Wenn Ihr wählen geht, dann hoffentlich eine demokratische Partei“, sagt Jonathan zum Abschluss. „Eine Stimme für Links ist immer auch eine gegen Rechts“, sagt Julian Eder. Dafür gibt es sogar Applaus. Doch so richtig ist der Funke scheinbar nicht übergesprungen. „Ich weiß nicht, ob mich das heute beeinflussen wird. Es war stellenweise etwas zu ruhig, aber ich fand es ganz in Ordnung“, findet ein Schüler nach der Veranstaltung.

Kreis-Anzeiger, 22.05.2019

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1. Arbeitskreis Lagerlogistik am 11. April 2019 in Büdingen
„Wir freuen uns sehr, dass wir die Lagerberufe endlich nach Büdingen holen konnten und begrüßen Sie herzlich zum ersten Arbeitskreis in der Außenstelle der Beruflichen Schule“, mit diesen Worten eröffnete Schulleiter Joachim Vogt die Auftaktveranstaltung des neuen Fachbereiches der Lager-Logistik. Für die zahlreich erschienen Ausbilderinnen und Ausbilder sowie das Lehrerteam um Fachbereichskoordinator Florian Scheld stand als erster Tagesordnungspunkt zunächst das gegenseitige Kennenlernen auf dem Plan. Daran anknüpfend konnten sich die Teilnehmenden bei einem kleinen Rundgang durch die Außenstelle einen Überblick über die neu ausgestatteten Räumlichkeiten des Fachbereiches machen.

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Im Anschluss fand man sich bei Kaffee und Kuchen, der von den hauseigenen Bäckern gebacken wurde, wieder zusammen und die Lehrerinnen und Lehrer präsentierten ihr Unterrichtskonzept für die Ausbildung der Fachlageristen und Fachkräfte für Lagelogistik. Das Konzept zielt darauf ab, den Auszubildenden den Einstieg in die Arbeitswelt zu erleichtern und sie bestmöglich auf ihre zukünftigen beruflichen Tätigkeiten vorzubereiten. Die Lernenden werden an den zu Beginn stattfindenden Einführungstagen in Empfang genommen, erhalten eine Einführung und man lernt sich gegenseitig u.a. beim gemeinsamen Ausflug in den Kletterpark kennen. Im Rahmen des Unterrichtes erlernen die Auszubildenden die Lerninhalte praxisnah, anschaulich und immer im Kontext der eigenen Erfahrungen im Ausbildungsbetrieb. Zudem legen die Lehrkräfte Wert auf sprachsensiblen Unterricht, das Erlernen und Anwenden neuer Lerntechniken sowie einer individuellen Klausur- und Prüfungsvorbereitung. Ergänzt wird der unterrichtliche Alltag durch regelmäßige Betriebsbesichtigungen bei großen Logistikunternehmen im Umkreis sowie den geplanten Studienfahrten zum Flughafen nach Frankfurt bzw. zum Hamburger Hafen. Das reichhaltige Beratungsangebot der Beruflichen Schule Büdingen mit Sprachförderkursen, Schulseelsorge und dem Projekt QuaBB (Qualifizierte Ausbildungsbegleitung in Betrieb und Berufsschule) rundet das Ganze ab.
Als weiteres Ziel des Arbeitskreises stand der Austausch und die Vernetzung zwischen Schule und Ausbildungsbetrieben auf der Agenda. Dabei brachten die Anwesenden noch einmal deutlich zum Ausdruck, wie glücklich sie über das neue Angebot der Schule seien, um nun endlich ihren dringend zu deckenden Fachkräftebedarf vor Ort selbst ausbilden zu können. Bedingt durch die gute infrastrukturelle Lage der Betriebe in der Wetterau, wachsen die Betriebe und benötigen deswegen händeringend zusätzliche und gut ausgebildete Fachkräfte. Abschließend vereinbarte man, aufgrund der guten Resonanz der Veranstaltung, für die Zukunft jährlich zum Arbeitskreis zusammen zu kommen, um sich weiter zu vernetzen, abzustimmen und eine enge sowie konstruktive Zusammenarbeit bei der gemeinsamen Ausbildung der Auszubildenden zu gewährleisten.

Florian Scheld und Sabine Kremer-Müller (Lehrer/-in an der BSB), 08.05.2019

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50. Treffen des Arbeitskreises Banken in der Beruflichen Schule Büdingen

Am 6.11.1969 traf sich in den Räumen der Beruflichen Schule Büdingen zum ersten Mal der Arbeitskreis Banken. Hierzu eingeladen hatte der damalige Abteilungsleiter und spätere Schulleiter Hans-Rudolf Beckmann, der vor seinem Wechsel nach Büdingen an der Bethmann-Schule in Frankfurt die Bankkaufleute unterrichtete. Teilnehmer des Treffens waren die Ausbildungsbeauftragten der regionalen Volks- und Raiffeisen-Banken und der Sparkasse Büdingen in Nidda. Insgesamt waren damals ca. 10 Institute vertreten, heute sind es nach vielfältigen Fusionen noch die Sparkasse Oberhessen und die VR-Bank-Main-Kinzig-Büdingen. Das Ziel des Arbeitskreises war, die Zusammenarbeit zwischen der Schule und den Ausbildungsbetrieben zu fördern. Die Beteiligten tauschen sich bis heute regelmäßig über die Entwicklung der der Auszubildenden aus und stimmen den zeitlichen Ablauf der schulischen und der betriebsinternen Ausbildung ab.

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„Die Zusammenarbeit ist seit Jahrzehnten gut!“ berichtet Wilfried Metzler in seinem kurzen Rückblick. In seiner Zeit als Lehrkraft an der Beruflichen Schule nahm er bis zum Jahr 2007 an 30 Sitzungen des Arbeitskreises teil. 26 Jahre lang war er Fachbereichsleiter der Bankausbildung. Wie auch sein ehemaliger Kollege Gerhard Faßbinder betonte Metzler, dass das gute Verhältnis zwischen Ausbildungsbetrieben und Berufsschule durchaus nicht selbstverständlich sei und berichtete von der Situation in der Bankenstadt Frankfurt. „Die Initiative von Herrn Beckmann im Jahre 1969 hatte zum Ziel, hier in Büdingen eine bessere Situation zu erreichen.“ ergänzte Metzler. Die seit Jahrzehnten bestehende gute Zusammenarbeit lobten auch Vertreterinnen der VR-Bank, Frau Meißner und Frau Bergheimer und der Sparkasse Oberhessen, Frau Pracht.

„Ein Wermutstropfen stellt die generelle Ausbildungssituation dar“, so Wolfgang Leo, Abteilungsleiter der Beruflichen Schule. „Die Banken können trotz ihres interessanten Berufsbildes nicht alle angebotenen Ausbildungsplätze besetzen, wodurch die Klassen immer kleiner werden.“ Zusätzlich bleibe offen, so Leo weiter, wie der Wetteraukreis langfristig das Angebot an Beschulungsstandorten gestalten wird. „Solange in Büdingen die Beschulung der Bankauszubildenden stattfindet, wird auch jährlich der Arbeitskreis stattfinden und die gute Zusammenarbeit zwischen den Ausbildungsbetrieben und der Beruflichen Schule Büdingen sich fortsetzen.“ war die einhellige Meinung der anwesenden Bankenvertreter und Lehrkräfte.

Wolfgang Leo (Lehrer an der BSB), 12.04.2019

 

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Zum Schuljahr 2020/21 fusionieren die Beruflichen Schulen Nidda und Büdingen

Rückläufige Schülerzahlen führen zu Veränderungen bei den Beruflichen Schulen des Wetteraukreises. Nidda und Büdingen müssen zum Schuljahr 2020/21 fusionieren.



Die Beruflichen Schulen in Nidda und Büdingen müssen zum Schuljahr 2020/21 fusionieren. Nidda wird Hauptstandort, Büdingen Nebenstelle. Archivfoto: Potengowski


NIDDA/BÜDINGEN – Nidda/Büdingen (wa). Zum Schuljahr 2020/21 werden die beiden Beruflichen Schulen Nidda und Büdingen fusionieren. Künftiger Hauptstandort wird Nidda sein, Büdingen wird Nebenstelle. Dies ist der wichtigste Punkt des Schulentwicklungsplans, den Landrat Jan Weckler dem Kreistag am 10. April vorlegt.
„Kompetenzzentren bilden, Ausbildungsberufe stärker bündeln, die begonnene Fusion der Beruflichen Schulen Büdingen und Nidda abschließen. Mit der Festlegung einer Haupt- und einer Nebenstelle setzen wir um, was das Hessische Kultusministerium bei der Genehmigung des letzten Schulentwicklungsplans dem Wetteraukreis zur Auflage gemacht hatte“, erläutert Weckler in einer Pressemitteilung.

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Einher mit der Fusion gehen drei Organisationsänderungen: Die Ausbildungsgänge Bäcker/innen und Bäckereifachverkäufer/innen – bislang auch in Büdingen – werden wegen niedriger Ausbildungszahlen ab dem Schuljahr 2020/21 nur noch an der Johann-Philipp-Reis-Schule in Friedberg beschult. An der Beruflichen Schule in Nidda werden die bisherigen Schwerpunkte in der zweijährigen Berufsfachschule – Elektrotechnik, Metalltechnik und Fahrzeugtechnik – zu einem Schwerpunkt Mechatronik zusammengefasst.

HINTERGRUND
Das Hessische Schulgesetz verpflichtet die Schulträger zur Aufstellung von Schulentwicklungsplänen. Nach der Zustimmung durch das Kultusministerium sind die Pläne innerhalb von fünf Jahren auf die Zweckmäßigkeit der Schulorganisation hin zu überprüfen und falls nötig fortzuschreiben. Aus dem Plan müssen der gegenwärtige und zukünftige Schulbedarf, die Schulstandorte, die Bildungsangebote und der Einzugsbereich ersichtlich sein. Außerdem muss die langfristige Zielplanung beschrieben sein sowie die Maßnahmen. (red)

Die Fachoberschule der Beruflichen Schule am Gradierwerk in Bad Nauheim wird um den Schwerpunkt Ernährung und Hauswirtschaft (bislang in Nidda) erweitert. Gleichzeitig gibt sie den Schwerpunkt Wirtschaftsinformatik auf. Von den derzeit noch fünf Beruflichen Schulen im Wetteraukreis ist die in Bad Nauheim das „Schwergewicht“ mit rund 2 000 Schülern. Gefolgt von der Johann-Philipp-Reis-Schule in Friedberg mit rund 1 900 Schülern. Die Berufliche Schule in Butzbach wird von rund 1 000 Schülern, die Schulen in Büdingen und Nidda werden zusammen von über 1 500 Schülern besucht.
„Die Beruflichen Schulen im Wetteraukreis stehen vor großen Herausforderungen“, sagt der Schuldezernent. Seit dem Schuljahr 2014/15 seien die Schülerzahlen kreisweit um 700 auf nur noch 6 380 im Schuljahr 2018/19 gesunken. „Der Trend, der alle Beruflichen Schulen in Hessen betrifft, hält an“, so Jan Weckler, „denn der geburtenschwächste Jahrgang wurde 2013/14 eingeschult und wird erst 2023/24 die Berufsschule erreichen.“
Auch der Zuzug von Flüchtlingen habe bislang noch nicht zu einem Anstieg von jungen Menschen geführt, die einen dualen Ausbildungsplatz suchen. Vielen Teilnehmern der in den Beruflichen Schulen angebotenen InteA-Kurse (Integration durch Anschluss und Abschluss) sei es auch danach nicht gelungen, eine Ausbildung erfolgreich abzuschließen. Meist wegen nicht ausreichender Deutschkenntnisse.
Hinzu kommt laut Weckler die Auswirkung der Digitalisierung – Stichwort Industrie 4.0 – und die zunehmende Spezialisierung der Ausbildungsberufe. „Der Trend in Richtung Abitur mit anschließendem Hochschulstudium ist ungebrochen. So registrieren wir für einzelne Berufe teilweise nur sehr geringe Schülerzahlen“, erläutert der Landrat. Von 64 Ausbildungsberufen im dualen System, die im Wetteraukreis beschult werden, hätten derzeit 51 Berufe mit weniger als 15 Schülern pro Jahrgang keine auskömmlichen Schülerzahlen. Das liege zum Teil auch daran, dass Berufe mehrfach im Kreisgebiet angeboten würden.
„Gleichzeitig muss berücksichtigt werden, dass die einzelnen Berufsfelder immer differenzierter werden. Gab es früher beispielsweise nur den Kfz-Mechaniker, so gibt es mittlerweile eine Vielzahl von differenzierten Ausbildungsgängen in diesem Bereich, wie beispielsweise Schwerpunkte Nutzfahrzeug-, Personenkraftwagentechnik, Kfz-Servicemechaniker oder Mechatroniker für Landmaschinen- und Baumaschinentechnik.“
Ziel des Wetteraukreises als Schulträger sei es, alle fünf Standorte der Beruflichen Schulen zu erhalten, auch um die Attraktivität der Ausbildungsberufe durch eine wohnortnahe Beschulung zu steigern. „Die Beruflichen Schulen im Wetteraukreis leisten einen wesentlichen Beitrag zur beruflichen Qualifizierung und Integration junger Menschen in die Arbeitswelt“, betont Weckler.
Damit der Wetteraukreis langfristig an den dann vier Schulstandorten ein ausgewogenes Bildungsangebot vorhalten könne, müsse man bestimmte Herausforderungen im Blick behalten, etwa die Bildung von Kompetenzzentren, zum Beispiel Metall, Elektro, Bau. „Außerdem muss immer im Einzelfall geprüft werden, ob Ausbildungsberufe nur noch an einem Standort angeboten werden können. Zudem ist geplant, sich mit den Nachbarschulträgern zur Bildung von schulträgerübergreifenden Klassen bei Berufen mit zu geringer Schülerzahl abzustimmen. Wenn sich die Entstehung neuer Berufe abzeichnet, die in das Bildungsangebot der jeweiligen Beruflichen Schule passen, müssen die Schulleitungen frühzeitig mit dem Beantragungsprozess beginnen.“

Kreis-Anzeiger, 28.03.2019

 

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Von A wie Aktien bis Z wie Zertifikate: Büdinger Fachoberschüler erkunden das Börsenparkett in Frankfurt

Die meisten Schüler der Klasse 11FO1 konnten sich bisher wenig unter den Begriffen wie Aktie, Broker oder auch XETRA vorstellen. Dies sollte sich am 18. März 2019 ändern, als die Schüler im Rahmen ihrer Fachoberschulausbildung die Deutsche Börse in Franfurt zu einem ganz besonderen Anlass besuchten. Es war der Tag der Aktie, an dem die Deutsche Börse in Frankfurt die Relevanz der Aktie als Möglichkeit zur Altersvorsorge betont und auf die Wichtigkeit von ökonomischer und finanzieller Bildung in der Bevölkerung hinweist.

Video

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Die Fachoberschüler wurden im Rahmen eines Schülerwettbewerbs von der Börse Frankfurt für diesen Besuch ausgewählt, da ihr eingesendetes Bewerbungsvideo die Preisrichter überzeugen konnte.

So speziell der Anlass des Börsenbesuchs für die Klasse 11FO1 war, so außergewöhnlich war auch das Besuchsprogramm am Morgen des 18. März 2019. Die Börsenneulinge konnten sich zunächst mit einem Frühstück auf dem Börsenparkett stärken, bevor das Highlight des Tages auf die Schüler wartete. Pünktlich neun Uhr durfte die Schülerin Maliqe Paci die Handelsglocke läuten und somit den Börsenhandel offiziell eröffnen. Frau Glab vom Besucherdienst der Deutschen Börse in Frankfurt betonte die Besonderheit des Glockenläutens: „Die Handelsglocke ertönt normalerweise nur bei Neuemissionen und speziellen Anlässen.“ Im Anschluss erfolgte ein Rundgang über das Börsenparkett mit interessanten Erläuterungen zum Ablauf und der Bedeutung des Aktienhandels. Als letzten Tagesordnungspunkt konnten die angehenden Fachabiturienten in informellen Gesprächen mit bekannten Börsenkorrespondenten ihre noch offenen Fragen klären.

Während des Aufenthaltes in der Frankfurter Wertpapierbörse wurde die Klasse 11FO1 durchgehend von Kameras und Fotografen begleitet. Insbesondere dem SAT.1 Regionalmagazin für Rheinland-Pfalz und Hessen war der Börsenbesuch der Büdinger Fachoberschüler einen Beitrag in ihren Abendnachrichten wert. Der Schüler Andreas Knippel durfte eigens für diesen Nachrichtenbeitrag ein Interview vom Börsenparkett geben. Er berichtete von seinen eigenen Handelserfahrungen und bestätigte, dass ihm der Vormittag im Zentrum der Wirtschaft viele neue Erkenntnisse gebracht hat.

Wir sind sogar im Fernsehen. Schaut Euch mal das Video an 😉 

Rafael Schulze (Lehrer an der BSB), 27.03.2019

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Ein neues Dach und ein bisschen Glück


Die Berufliche Schule Büdingen konnte mit seinem Schulteam faire Schule sowie den beteiligten Klassen des Tages der Nachhaltigkeit am 11. März 2019 dem Verein Palabek H.O.P.E. School e.V. aus Schmitten im Taunus eine Spende von 600 Euro überreichen.

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Die beiden angereisten Vorstandsmitglieder Karla Kamps-Haller und ihr Mann Richard stellten die Arbeit ihres rührigen Vereins den interessierten Schülerinnen und Schülern der BSB vor, nachdem der stellv. Schulleiter Alexander Popplow diese herzlich begrüßte.

Der Verein unterstützt in einem kleinen Ort namens Palabek Lugwar im Norden Ugandas den Aufbau eines Campus  für geflüchtete Kinder und deren Familien. Ziel dieser Maßnahmen ist es, nach fast 30 Jahren Krieg das soziale Leben und Vertrauen wieder aufzubauen. Sie möchten Kindern in der Region durch Bildung eine Chance geben, so dass sie in ihrer Heimat persönliche und berufliche Perspektiven entwickeln können. Hierzu wurde der Campus H.O.P.E. aufgebaut. Dort gibt es Schulgebäude mit angrenzenden Übernachtungsgebäuden für die Kinder, die Förderung von Eigeninitiativen der Menschen zur regionalen Entwicklung. Insbesondere Frauen werden hierbei unterstützt, ein Handwerk zu erlernen, das es ihnen ermöglicht, für ihren Lebensunterhalt unabhängig zu sorgen. Die Frauen stellen wunderschönen Schmuck aus Altpapier her. Frau Kamps-Haller trug selbst ein schönes Armband mit passender Kette.

Vor allem für die Kinder bietet der Campus eine Perspektive für ihre Zukunft: es gibt vier Schulgebäude, eine Schulküche, eine Solaranlage, einen Wassertank sowie Toilettenanlagen. Gerade wird an zwei neuen Übernachtungsgebäuden gebaut und unsere Schule darf sich freuen, mit ihrem Beitrag zum Bau des Daches für eines der Gebäude beitragen zu können. Frau Kamps-Haller wird der Schule ein Bild des Daches schicken, sobald es fertig gestellt ist.

Für die anwesenden und beteiligten Schülerinnen und Schüler der Beruflichen Schule Büdingen ist dies etwas Besonderes, da sie nun genau wissen, wo ihre Spende ankommt und wer davon profitiert. Sie können sich mit ihrem Beitrag identifizieren und sehen das Ergebnis ihres Engagements für eine gute Sache.

Die Berufliche Schule Büdingen freut sich auf eine weitere Zusammenarbeit mit dem Verein Palabek H.O.P.E. School!

Melanie Fellinger (Lehrerin an der BSB), 27.03.2019

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Schüler der Beruflichen Schulen Büdingen und Nidda
zu Besuch im English Theatre Frankfurt


„Willkommen, Bienvenue, Welcome“  hieß es für 50 Schülerinnen und Schüler der Beruflichen Schulen Büdingen und Nidda, die sich mit ihren Englischlehrerinnen aufgemacht hatten, um im English Theatre in Frankfurt das oscarprämierte Film-Musical „Cabaret“ zu sehen. Das Stück erzählt die Geschichte des amerikanischen Autors Cliff Bradshaw, der 1929 nach Berlin reist, um dort an seinem neuen Buch zu arbeiten, sich dann aber lieber ins Nachleben der deutschen Hauptstadt stürzt. Im berühmt-berüchtigten Kit Kat Club lernt er die Sängerin Sally Bowles kennen und lieben. Jedoch währt das Glück der beiden nicht lange, denn schon bald beginnt sich die Stimmung im Berlin der 1930er Jahre zu verändern und der aufkommende Nationalsozialismus in Deutschland bereitet der Beziehung zwischen Cliff und Sally ein jähes Ende. Cliff, der erkennt, dass „die Party vorbei ist“, beschließt, in seine Heimat zurückzukehren, doch Sally, die weiterhin von einer großen Karriere als Sängerin träumt, will den Kit Kat Club nicht verlassen. Alle Schülerinnen, Schüler und Lehrerinnen waren sich einig: Gute Musik, tolle Schauspieler und eine Thematik, die aktueller ist denn je.

Simone Langlitz, Berufliche Schule Büdingen, im März 2019

 

 

Fachoberschüler aus Nidda und Schüler des Fremdsprachensekretariats aus Büdingen unternehmen gemeinsame Abschlussfahrt nach Barcelona

Fachoberschüler und Schüler des Fremdsprachensekretariats der Beruflichen Schulen Büdingen und Nidda am Eingang des Camp Nou in Barcelona (Feb. 2019)

12FOA meets 12FS: Abschlussfahrt nach Barcelona – 5 Tage und ganz viel Programm. Alle waren gut vorbereitet: Neben der Erkundung der Ramblas, dem Kennenlernen kulinarischer Besonderheiten wie Paella und einer Spurensuche in Sachen Antonio Gaudi haben die Schülerinnen und Schüler eine echte Großstadt (über 1,6 Mio. Einwohner, auf 10 Stadtbezirke verteilt) kennengelernt. Selbst im U-Bahnnetz, das dreimal so groß ist wie das von Frankfurt, haben sich die Schüler schnell zurechtfinden gelernt – ob mit Smartphone oder Karte – und im Notfall wurde ein Taxi für die Fahrt zum Hostel „twentytú“ bemüht. Diese sind glücklicherweise erstaunlich preiswert in Barcelona.

Für manche war der Besuch beim FC Barcelona das absolute Highlight, für andere die Erkundung des riesigen Hafens, von dem Christoph Columbus vor über 500 Jahren „nach Indien“ aufgebrochen war.

Anmerkung zum Schluss: Beim Besuch der „Sagrada Familia“ berichtete die Fremdenführerin, dass die Kathedrale bis 2026 fertig sein soll und dass wir doch dann wiederkommen mögen – und genau das haben sich alle Teilnehmer einander versprochen.

von Frank – Christoph Steinbach (Lehrer Berufsschule Nidda), 12.03.2019




Jobs am Puls der Zeit: Logistiker an der Büdinger Berufsschule im Fokus

Von Monika Eichenauer

Wer Lagerlogistiker oder Fachlagerist werden möchte, lernt ein vielseitiges Berufsfeld kennen. Seit Sommer 2018 werden Azubis in diesem Bereich an der Berufsschule in Büdingen unterrichtet.


Azubis für die Berufe Fachkräfte für Lagerlogistik und Fachlageristen: Nikita Krajs, Daniel Schmitt, Ramin Hamidi und Dominic Seipel mit ihren Lehrern Sabine Kremer-Müller (l.), Florian Scheld und dem stellvertretenden Schulleiter Alexander Popplow (v.l.). Foto: Eichenauer

BÜDINGEN – „Fachkräfte für Lagerlogistik und Fachlageristen finden Beschäftigung in Unternehmen nahezu aller Wirtschaftsbereiche“, heißt es im Berufesteckbrief der Bundesagentur für Arbeit. Weil der Bedarf für die schulische Ausbildung – neben der praktischen in den Betrieben – schon seit langem bestand, wird an der Beruflichen Schule Büdingen seit vergangenem Sommer auch für diese Sparte unterrichtet, berichtet Alexander Popplow, stellvertretender Schulleiter. Dass dies der richtige Schritt war, zeigt sich schon an der Anzahl der Auszubildenden: 30 junge Leute, die in Betrieben im Umkreis von etwa 20 Kilometern von Büdingen lernen, werden dort in zwei Klassen an zwei Tagen in der Woche in Theorie unterrichtet.

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Bisher mussten junge Leute, die diese Berufe erlernen, bis nach Gießen oder Oberursel in die Berufsschule fahren. „Deshalb gab es immer wieder Impulse von Betrieben aus der Region, die Lageristen brauchen. Sie signalisierten: Wir würden viel mehr junge Leute in Lagerlogistik ausbilden, wenn die nicht so weit fahren müssten“, so Popplow. Einige Betriebe hatten deshalb diesen Ausbildungsgang sogar eingestellt, nehmen ihn jetzt aber wieder auf. Der Studiendirektor erklärt: „Der Bedarf ist da und ortsnahe Beschulung ist wichtig.“

Doch wie sieht dieses Berufsbild aus? Und was lernen junge Leute dafür? „Kernaufgabe ist, Güter zum richtigen Zeitpunkt in der passgenauen Menge am richtigen Ort zur Verfügung zu stellen: von der Kontrolle über die angelieferte Ware über die korrekte Einlagerung im Betrieb bis hin zum Versand der betriebseigenen Produkte“, erläutert Sabine Kremer-Müller, Abteilungsleiterin Lagerbereich der Büdinger Schule. Fachlehrer Florian Scheld ergänzt: „Kontrolle über Wareneingang und -ausgang plus korrekte Lagerung und wissen, wo logistisch am günstigsten gelagert wird.“ Der Unterschied zwischen den Berufsbildern: Fachkräfte für Lagerlogistik verfügen zusätzlich zum Lagerhaltungswissen über viel wirtschaftlich-organisatorisches Know-how. Das brauchen sie zum Beispiel zur Ermittlung von geeigneten Lieferanten und Lieferwegen. Die Firmen, in denen die Lagerlogistiker gebraucht werden, sind ganz unterschiedlich in Größe und Produktionsbereich. Hat die eine einen relativ überschaubaren Lagerbereich, so braucht die andere große Lagerhallen mit meterlangen Hochregalen, vielleicht sogar mit digitaler Datenerfassung und Wegeoptimierung. Für die Lagerlogistiker ist deshalb auch der Gabelstapler „ein Werkzeug“.

Die Auszubildenden an der Beruflichen Schule berichten von unterschiedlichen Betrieben, in denen sie lernen. Daniel Schmitt ist Azubi zur Fachkraft für Lagerlogistik bei Contitech Karben der Continental AG. Dort werden Schläuche und Leitungen für Antrieb und Fahrwerk von Kraftfahrzeugen aller Art und Lkw produziert. Schmitt hatte bereits ein Jahr über eine Zeitarbeitsfirma in diesem Bereich bei Contitech gearbeitet und realisiert: „Das ist genau mein Ding.“ Er berichet außerdem: „Dieser Beruf ist unglaublich abwechslungsreich und macht richtig Spaß. Es ist alles dabei: Anpacken genauso wie Theorie und Mitdenken, Ladungssicherung genauso wie Gewichtermittlung und das Herausfinden der besten Versandmöglichkeiten.“

Ramin Hamidi absolviert seine Ausbildung bei der Emil Frey Gruppe in Friedberg. Diese vertreibt Autoteile und Autoersatzteile für zahlreiche Fahrzeugmarken. Ramin Hamidi ist derzeit im Wareneingang tätig. Die Teile werden in acht Meter hohen Hochregalen gelagert. Wer sie holt, fährt in einem Korb an einem Gabelstapler nach oben.

Dominic Seipel lernt bei der Helmig Hydraulikbauteile GmbH und Co. KG in Beienheim. Dort werden alle Arten von Hydraulikkupplungen hergestellt. Er war erst einmal im Betrieb tätig, um die Produkte kennenzulernen, jetzt ist Dominic Seipel im Wareneingang und -ausgang und kommissioniert auch schon. Nach vorgegebenen Aufträgen stellt er Güter und Waren zusammen.

Ebenfalls zunächst in der Produktion und in weiteren Abteilungen der weltweit tätigen Firma Röder-Zelte in Wolferborn hat Nikita Krajs seinen Betrieb kennengelernt. Der junge Mann macht dort eine Ausbildung zum Fachlageristen. „Wir haben enorme Planen- und Alulager und ich muss genau wissen, wie ich unsere Produkte bei der Lagerung und im Versand bestmöglich schütze, damit sie einwandfrei beim Kunden ankommen“, macht Nikita Krajs deutlich, dem seine Arbeit ebenfalls großen Spaß macht, „weil sie so vielseitig ist“.

Kreis-Anzeiger, 12.03.2019

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BSB stellt ihre handwerklichen Berufe auf dem Berufe-Infotag der Mittelstufenschule Nidda vor

Eine Delegation von vier Lehrkräften und zwei Auszubildenden präsentierte am Dienstag, den 19. Februar interessierten Schülerinnen und Schülern der Mittelstufenschule Nidda neben weiteren Unternehmen aus der Umgebung ihre Ausbildungsberufe im Handwerk.

Heiko Engelhard zeigte den Besuchern einige Werkstücke von Auszubildenden im Schreinerhandwerk und erläuterte Ausbildungsmöglichkeiten an der BSB. Hiltrud Kraft-Christe konnte mit den beiden Auszubildenden auf sehr anschauliche Art und Weise den Beruf der Friseurin näher bringen. Mit viel Geschick haben die beiden jungen Auszubildenden Maja Bickel und Celine Knabe es geschafft, eine Vielzahl an interessierten Schülerinnen und Schülern von ihrem kreativen Ausbildungsberuf zu überzeugen. Äußerst bereitwillig ließen sich vor allem viele Mädchen eine schöne neue Frisur mit Glätteisen machen, stets umringt von vielen Mitschülerinnen und Mitschülern. Astrid Kassel hat für den Fachbereich Ernährung den Beruf des Bäckers praktisch zeigen können, indem sie Tortenböden mit Buttercreme verzierte und zum Verkosten anbot. Melanie Fellinger unterstützte ihre Kolleginnen und ihren Kollegen bei der Beratung der interessierten Schülerinnen und Schüler.

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Heiko Engelhard erläutert zwei interessierten Schülern die Fachbücher der Schreiner.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 




Astrid Kassel stellt den Beruf der Bäckereifachverkäuferin vor.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Celine Knabe beim Haare glätten eines jungen „Kunden“.

Melanie Fellinger (Lehrerin an der BSB), 26.02.2019

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Betriebsbesichtigungen der Klasse 11 BÜM bei Hassia und FFH

Ein Ausflug nach Bad Vilbel muss sich lohnen! Daher standen gleich zwei Betriebsbesichtigungen auf dem Programm der Klasse 11 BÜM am 24.01.2019.

Der Tag begann mit dem Besuch der Firma Hassia Mineralquellen. Nach einer freundlichen Begrüßung inklusive Begrüßungsumtrunk erfuhren die Teilnehmer einiges über die Betriebsgröße und Lage der Firma in der Stadt Bad Vilbel. Am großen Firmenmodell ließ sich das anschaulich zeigen. Auch über die Lage der Mineralbrunnen und die Tiefe der Bohrungen haben wir viel gelernt. Danach erfolgte ein Rundgang durch das kleine Museum, in dem vor allem viel über die Geschichte und die Entwicklung der Firma zu erfahren war. Ein Film verdeutlichte anschließend noch mal den Bezug der Firma zur Stadt Bad Vilbel und das Engagement für die Region Wetterau. Nachhaltiges Wirtschaften und soziale Ziele werden bei Hassia sehr wichtig genommen. Das Highlight der Betriebsbesichtigung war dann der ausführliche Rundgang durch die Produktion. Hier konnten wir alle Arbeitsschritte verfolgen, angefangen vom Aussortieren der verunreinigten Flaschen durch den sogenannten „sniffer“, der Reinigung der Flaschen in großen Waschmaschinen bis zum neuerlichen Befüllen. Fertige Kästen werden zusammengepackt und mittels einer Transportbahn, die zum Teil unterirdisch verläuft, in das große Lager auf der gegenüberliegenden Straßenseite transportiert.

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Nach der Besichtigung bei Hassia war ausreichend Zeit für einen Rundgang durch den Kurpark und die Innenstadt und ein gemeinsames Mittagessen. Danach folgte die Besichtigung vom Radiosender FFH. Dort beeindruckte zunächst mal das sehr moderne und helle Firmengebäude. Durch eine Mischung aus Film und Vortrag erfuhren wir auch hier Einiges über die Gründung und Entwicklung der Firma und darüber, wie Radiosendungen produziert werden.  Ein Rundgang durch das Gebäude mit Blick in die Verwaltung und vor allem in die Redaktion war hier der interessanteste Teil. Wir konnten ein Aufnahmestudio besichtigen und live dem Moderator von Radio Harmony bei einigen Ansagen zuschauen und zuhören.  In das Aufnahmestudio von FFH, in dem gerade moderiert wurde, durften wir leider nicht. Zur großen Freude der Teilnehmer hat uns aber die Moderatorin kurz begrüßt und stand für ein paar Fotos zur Verfügung während im Radio Musik lief. So hatten wir das Gefühl, Radio hautnah zu erleben!


Corinna Benedix (Lehrerin an der BSB), 19.02.2019

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Viele Informationen aus erster Hand

Von Monika Eichenauer

Patrick Sorge und Kim Schmekies (1. und 2. v. r.) beantworten Fragen zu ihren Ausbildungsgängen bei der Wolferborner Zeltefirma Röder (hier mit Lara Eulenberg und Hanin Alswaid sowie Lehrer Christian Wunschik von der Beruflichen Schule Nidda). Foto: Eichenauer

BÜDINGEN – Besser als das Internet fanden Jugendliche die Möglichkeit, sich an der Beruflichen Schule in Büdingen im persönlichen Gespräch über Ausbildungsberufe und das Angebot der Schule zu informieren.

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BÜDINGEN – Was will ich werden? Welcher Beruf ist für mich der richtige? Oder ist eine weiterführende Schule das Beste für mich? Mit diesen Fragen, die sich Jugendliche gegen Ende der Schulzeit stellen, waren sie am Samstag wieder gut beim hervorragend besuchten Informationstag und der Berufsbildungsmesse der Beruflichen Schule Büdingen aufgehoben. Denn hier konnten sie sich nicht nur über die zahlreichen unterschiedlichen schulischen Bildungsgänge, die dort geboten werden, informieren. Auch jede Menge Firmen aus der Region präsentierten sich und ihre Ausbildungsberufe. Auch Verwaltungen, soziale Einrichtungen, Bundeswehr und Polizei stellten sich vor.
Die jungen Leute waren sehr angetan von der Vielfalt und konnten in vielen Gesprächen an den Informationsständen schon einmal schnuppern, was für sie in Frage kommen könnte. „Die Vielfalt der Möglichkeiten für Ausbildung an der Schule und in ganz unterschiedlichen Berufen in den Firmen ist spitze. Ein direktes Gespräch hier ist besser als Internet“, erklärten unumwunden Kristina Leier und Hanin Alswaid. Darüber hinaus „ist die Messe für die Firmen eine sehr gute Gelegenheit, Nachwuchs zu gewinnen. Denn oft ergeben sich aus den Erstkontakten bei der Berufsmesse gezielte Bewerbungen und Einstellungen – nicht allein für bestimmte Ausbildungsgänge, sondern auch für duale Studiengänge mit Bachelor- und Masterabschlüsse“, machte Lisa Goy deutlich, Personalreferentin bei Ille Papier-Service GmbH in Altenstadt und zuständig für die Nachwuchsrekrutierung.
Besonders hervorzuheben ist, dass es bei vielen Firmen selbst Auszubildende waren, die professionell, sehr geschickt und konkret die Jugendlichen über die entsprechenden Karrieremöglichkeiten berieten, wie etwa Melina Riedl, Einzelhandelskauffrau im dritten Lehrjahr bei Lidl, die angehende Industriekauffrau Kira Schmekies und Patrick Sorge, Fachlagerist im ersten Lehrjahr, beide von der Wolferborner Zeltefirma Röder.
Die Berufliche Schule selbst lud zu ganz regulärem Schnupperunterricht in ihren unterschiedlichen Bildungsgängen ein: Höhere Berufsfachschule, Höhere Handelsschule, Fachoberschule für Wirtschaft und Verwaltung, Fremdsprachensekretariat, das auch die Möglichkeit für Ausbildung im Ausland bietet, Berufsfach- und Berufsschule und Berufsgrundbildungsjahr. „Unsere Qualifizierungen reichen vom Hauptschulabschluss bis zur Universitäts- oder Fachhochschulreife“, berichtete der stellvertretende Schulleiter Alexander Popplow.
900 Jugendliche besuchen derzeit die Büdinger Bildungseinrichtung. Neben dem Schnupperunterricht und der Gruppenberatung konnten potenzielle zukünftige Schüler auch ganz gezielt Einzelgespräche mit Lehrern führen. Wer zwischendurch Hunger und Durst bekam, musste nur dem guten Duft in Richtung Backstube und Café folgen, denn hier boten die Azubis der Bäcker, Konditoren und Fachverkäuferinnen leckeres Backwerk und Torten an.
Kreis-Anzeiger, 11.02.2019

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Schüler der Beruflichen Schule Büdingen und Nidda treffen Steinmeier und Macron

Vor der „Wall of Ideas for Peace“: (hinten v.l.) Simone Geist, Oliver Forster, Natalie Grigoleit, Ricardo Hoffmann, Florian Pfeifer (Arbeit und Leben), Katja Walter(vorne v.l.) Niels Scharmann und Lea Mulfinger. Foto: Geist

BÜDINGEN/NIDDA – Büdingen/Nidda (der). Was hat 1918 mit 2118 zu tun? Dazwischen liegen doch immerhin 200 Jahre. Mit dieser Fragestellung beschäftigten sich Schülerinnen und Schüler der Beruflichen Schulen in Büdingen und Nidda (BSB/BSN) im Rahmen des deutsch-französisch-ungarischen Austauschprogramms über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft: „1918 – 2018 – 2118. Blick zurück und Blick nach vorn“.

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Das Austauschprogramm wird von Arbeit und Leben DGB/VHS Berlin/Brandenburg im Rahmen des Erasmus Plus-Programms der Europäischen Union organisiert. Teilnehmer sind insgesamt 30 Schülerinnen und Schüler der drei Nationen, die sich in drei Arbeitsphasen jeweils in ihren Herkunftsländern begegnen. Start war in der Jugendbegegnungsstätte Friedrichshain in Berlin. Dort traf fünf Schülerinnen und Schülern der BSB/BSN und deren beiden Lehrerinnen auf weitere Teilnehmer aus Deutschland, Ungarn und Frankreich. Ziel des einwöchigen Auftaktseminars war der Austausch über die gemeinsame Vergangenheit.
Eine Besonderheit war es auch, dass das Seminar in Berlin nicht nur Bestandteil des Austauschprogramms war, sondern auch des zeitgleich stattfindenden Großprojekts „Youth for Peace – 100 Jahre Ende Erster Weltkrieg, 100 Ideen für den Frieden“. Dessen Auftaktveranstaltung, an der neben den 500 Jugendlichen aus 48 Ländern auch der ehemalige Außenminister Frankreichs, Jean-Marc Ayrault, der deutsche Außenminister Heiko Maas sowie der bekannte Geschichtswissenschaftler Prof. Dr. Neitzel der Potsdamer Universität teilnahmen, stimmte die Jugendlichen auf das Thema „Frieden“ ein.
Eine der vielen internationalen Arbeitsgruppen bestand aus den Teilnehmern des deutsch-französisch-ungarischen Programms. Dort wurde ein reger Austausch über den Ersten Weltkrieg aus der jeweiligen Perspektive der drei Länder geführt. Den ganz persönlichen Zugang zu dem Thema erfuhren die Jugendlichen, in dem sie sich mit den Schicksalen einzelner Soldaten und deren Familien beschäftigten. Äußerungen von zwei Schülern wie „Der Feldpostbrief von dem Soldaten an seine Familie hat mich sehr traurig gemacht und dann musste ich an meine Familie denken, wie es für sie wäre, wenn jemand von uns im Krieg kämpfen müsste“ oder die Feststellung eines anderen Schülers „Der gefallene Soldat war ja so alt wie ich“ brachten die emotionale Betroffenheit zum Ausdruck. Im Austausch mit den französischen und ungarischen Schülerinnen und Schülern wurde ihnen bewusst, dass Krieg aufseiten aller Kriegsbeteiligten, den Soldaten und deren Familien, unendliches Leid zufügt. Sie erkannten auch, dass Geschichte immer etwas mit der eigenen Herkunft zu tun hat.
Studienrätin Katja Walter sagte: „Die Erfahrung, dass man auch ohne die Sprache der anderen zu beherrschen miteinander in Austausch treten kann, gemeinsam etwas schafft und dabei ganz nebenbei Freundschaften schließt und Spaß haben kann, hat die Jugendlichen selbstbewusster, offener gegenüber anderen Kulturen werden und den europäischen Gedanken leben lassen. Sprachbarrieren und Gruppengrenzen wurden so vollständig aufgebrochen.“ Eine Schülerin fügte hinzu: „Es war spannend zu erleben, wie wir alle innerhalb kürzester Zeit zu einer Einheit zusammengewachsen sind.“
Die von den internationalen Gruppen erarbeiteten Ideen zum Frieden wurden am Ende der Woche dem Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier und dem französischen Staatspräsidenten Emmanuel Macron während einer Abschlusskundgebung vorgestellt. Auch die Schülerinnen und Schüler der BSB/BSN präsentierten stolz das Arbeitsergebnis „Wall of Ideas for Peace“, eine selbst gestaltete Graffitiwand mit Persönlichkeiten des Friedens. Ein ganz besonderer Moment für die Jugendlichen war es, die beiden Staatsoberhäupter persönlich erleben zu dürfen. Oberstudienrätin Simone Geist merkte an: „Die jungen Menschen Europas werden die Zukunft gestalten. Vor allem in einer Zeit, in der das vereinte Europa immer wieder Kritik ausgesetzt ist und nationalistische Kräfte versuchen, an Einfluss zu gewinnen, ist es für uns alle beruhigend, wenn junge Menschen in vollem Bewusstsein den europäischen Gedanken leben und eine friedliche Zukunft gestalten.“
Alle Beteiligten freuen sich bereits darauf, ihre neuen französischen und ungarischen Freunde im April in Paris und im Juni in Hortobagy wieder zu treffen.

Kreis-Anzeiger, 7.2.2019


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Französisch auf Rädern- Das FranceMobil begeistert die FS


Foto: Katja Walter

Ende November 2018 war es endlich soweit: Das FranceMobil, ein Projekt des Deutsch-Französischen Jugendwerks (DFJW), in enger Zusammenarbeit mit der französischen Botschaft, dem Institut Français und dem Land Hessen, besuchte die BSB.

Die ursprünglich aus Tahiti stammende Jennifer Gava hat bereits zahlreiche interkulturelle Erfahrungen gesammelt (u.a. in den USA und Spanien) und möchte diese gerne anderen Menschen weitergeben. Deshalb ist sie aktuell als Botschafterin der französischen Sprache an Schulen in ganz Hessen unterwegs, um SchülerInnen ihre Muttersprache anhand von Sprachspielen, landestypischer Musik und landeskundlichen Aspekten in entspannter Atmosphäre zu vermitteln. Dabei orientiert sie sich am Vorwissen der Lerngruppe und schafft es auch die zweite und dritte Fremdsprache der 11 FS, die erst seit wenigen Wochen Französisch lernen, durchweg in französischer Sprache in den Unterricht einzubeziehen.

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Die SchülerInnen müssen zunächst einen Würfel weitergeben und beim Stoppen der Musik anhand der dann gewürfelten Augenzahl verschiedene Fragen beantworten (z.B. Altersangaben machen, sich vorstellen oder über persönliche Eigenschaften sprechen). Im Anschluss daran sollten französische Firmen von deutschen unterschieden werden sowie die Firmensitze auf einer Landkarte zugeordnet werden und Wörter aus Liedtexten herausgefunden werden. Die 12 FS soll sich z. B. anhand verschiedener Kriterien aufstellen oder Gruppen zuordnen. Auf diese Art bringt Jennifer Gava jede Menge Bewegung in den Französischunterricht und eine derart außergewöhnliche Stunde bringt zudem viel Begeisterung und birgt neue Motivation für einen bevorstehenden Auslandsaufenthalt.
Seit geraumer Zeit ermöglicht die BSB den SchülerInnen des Fremdsprachensekretariats über das Programm ERASMUS+ ihre Auslandspraktika der Klasse 11 beispielsweise in Frankreich (oder anderen Ländern der EU) zu absolvieren.
Mit dieser Unterrichtseinheit hat Jennifer Gava gewiss einen Anstoß dazu gegeben und den SchülerInnen nachhaltig Spaß an Sprache und dem Erleben von Neuem vermittelt.
Chantal Metz (Lehrerin ab der Beruflichen Schule Büdingen), 28.11.2019

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Büdinger Berufsschüler begeistert: Auslandspraktikum von unschätzbarem Wert
Natalie Fäth und Hannah Stroh, zwei Auszubildende der Beruflichen Schule in Büdingen, berichten über ihr Praktikum im Ausland. Der Tenor: Wenn sich die Möglichkeit bietet, sollte man sie nutzen.

Berichten über die Möglichkeiten eines Auslandspraktikums: Anna Langsdorf vom Bildungswerk der hessischen Wirtschaft, Natalie Fäth, Hannah Stroh und Oberstudienrätin Simone Geist (v.l.). Foto: Geist

BÜDINGEN – Büdingen (red). Einige Wochen im Ausland verbringen, landestypische Arbeitsprozesse kennen lernen, internationale Berufskompetenz stärken und ganz nebenbei Fremdsprachenkenntnisse erweitern, davon träumen viele junge Menschen. Für zwei Auszubildende der Beruflichen Schule in Büdingen erfüllte sich der Traum. Im Zuge des Erasmus-Plus-Programms „Euromobility“ hatten sie die Möglichkeit, ein von der Europäischen Union finanziertes Auslandspraktikum zu absolvieren.

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Natalie Fäth, angehende Kauffrau für Büromanagement, die ihre Ausbildung bei der Ärztlichen Verrechnungsstelle in Büdingen absolviert, machte ein fünfwöchiges Auslandspraktikum in der Verwaltung einer Londoner Universität. Wohingegen Hannah Stroh, angehende Industriekauffrau der Firma Ille Papier-Service aus Altenstadt, die Chance nutzte, für drei Wochen die Arbeitsprozesse der Tochtergesellschaft der Firma in Wien kennenzulernen. Im Zuge einer Informationsveranstaltung über das Programm „Euromobility“ an der Beruflichen Schule überreichte Anna Langsdorf vom Bildungswerk der Hessischen Wirtschaft den beiden Absolventinnen jetzt das Teilnahmezertifikat „Europass Mobilität“, eine Bescheinigung über die im Ausland erworbenen Fertigkeiten, Fähigkeiten und Kompetenzen.
Interessierte Auszubildende der kaufmännischen Berufsfelder des Einzelhandels, der Industrie, des Groß- und Außenhandels, der Bank sowie der gewerblichen Berufsfelder der Friseure, der Schreiner und der Bäcker informierten sich über das Auslandspraktikum und nutzten die Gelegenheit, den beiden Absolventinnen Fragen zu stellen. Natalie Fäth berichtete von den positiven Erfahrungen, die sie während ihres Aufenthalts in London gemacht hat. „Mir wurde bereits am ersten Tag viel Verantwortung übertragen. So musste ich gleich ein Telefonat in Englisch führen. Alle waren super nett und haben mich sehr unterstützt. Meine während der Ausbildung erworbenen Kenntnisse wurden von den Mitarbeitern an der Londoner Universität sehr geschätzt.“ Sie führte weiter aus, dass sie viel über die Unterschiede zwischen dem deutschen und dem britischen Büroalltag gelernt hat. Aber auch die kulturellen Unterschiede sowie die Verbesserung ihrer Englischkenntnisse haben auch positive Auswirkungen auf ihren deutschen Arbeitsalltag. „In London gehen alle wesentlich schicker gekleidet an die Arbeit, das Tragen von Jeans am Arbeitsplatz ist undenkbar.“ Sie habe gelernt, dass man sich auch in einer fremden Umgebung auf seine Fähigkeiten und Kenntnisse verlassen kann.
Hannah Stroh ist davon überzeugt, dass sie ihre in Wien gemachten Erfahrungen künftig in die Arbeitsprozesse bei der Firma Ille gut einbringen kann. „Nun kenne ich einige Mitarbeiter und die Arbeitsprozesse der Tochtergesellschaft in Wien persönlich, das vereinfacht die geschäftlichen Beziehungen.“
In Zusammenarbeit mit dem Bildungsträger der Hessischen Wirtschaft bieten die Beruflichen Schule Büdingen und Nidda ihren Auszubildenden ein zwei- bis sechswöchiges Auslandspraktikum in unterschiedlichen europäischen Ländern an. Voraussetzung an der Teilnahme an diesem Programm ist die Unterstützung des Ausbildungsbetriebs. Das Auslandspraktikum ist Bestandteil der Berufsausbildung und wird durch das Bildungswerk der Hessischen Wirtschaft vorbereitet und begleitet. Ein geeigneter Betrieb im Ausland wird gemeinsam mit den Auszubildenden gesucht. Der Arbeitsplan im Ausland richtet sich nach dem jeweiligen Ausbildungsberuf und wird im Vorfeld mit den Ausbildern, der Berufsschule und der zuständigen Stelle abgestimmt.
An den Schulen in Büdingen und in Nidda steht die Oberstudienrätin Simone Geist interessierten Auszubildenden und den Auslandspraktikanten mit Rat und Tat zur Seite. „Nicht nur für die Auszubildenden ist ein Auslandspraktikum ein enormer Zugewinn. Auch für die Ausbildungsbetriebe ergibt sich eine Win-win-Situation. Die Azubis kommen wesentlich selbstständiger, selbstbewusster und auch motivierter in den Ausbildungsbetrieb zurück. Die neu erworbenen Kenntnisse können sie in ihren Arbeitsalltag einfließen lassen. Zudem stellt es für die Betriebe eine gute Werbemaßnahme dar, um qualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen“, führt Geist aus.

Kreis-Anzeiger, 05.02.2019

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Büdinger Berufsschüler sprechen über ihre Erfahrungen mit Rassismus
Ein Gang durch die Ausstellung „Demokratie stärken – Rechtsextremismus bekämpfen“ an der Beruflichen Schule in Büdingen: Schüler sprechen über ihre Erfahrungen mit Rassismus und Rechtsextremismus.

Von Myriam Lenz

Besuchen die Ausstellung: Marvin Obikaeze Okuli, Kaan Cerebas und Bernardo Pavao sowie Julia Nagel und Selina Kempf sprechen über ihre Erfahrungen. Foto: Lenz

BÜDINGEN – Büdingen. Die Auszubildenden für Büromanagement stehen vor den Tafeln im Foyer. Sie gehören zur Ausstellung „Demokratie stärken – Rechtsextremismus bekämpfen“ der Friedrich-Ebert-Stiftung. Ihr Lehrer Rafael Schulze-Homilius begleitet die Klasse.
Die Schüler haben in diesem Jahr keinen Politikunterricht. Der Lehrer bedauert das. Er wünscht sich für das Thema Rechtsextremismus einen größeren Stellenwert im Unterricht für alle Klassen. Für die Kaufleute der Berufsschule bleiben ihm nur der Rundgang und ein Gespräch im Anschluss.

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Auf einem der 16 Plakate steht, dass durch die niedrige Geburtenquote die Renten gefährdet sind. Es werden ihre Renten sein. Julia Nagel ärgert sich. Sie kennt viele Bekannte, die sich seit 30 Jahren in sozialen Berufen abrackern und mit einer mickrigen Rente auskommen werden müssen. Die Erklärung für diese soziale Ungerechtigkeit allein mit der Geburtenquote zu begründen, wirkt auf sie höhnisch.
Auf einer Karte, die Hessen zeigt, werden rechtsextreme Aktivitäten dargestellt. Büdingen ist markiert. „Das verdeutlicht, dass Büdingen ein ernsthaftes Problem hat“, sagt Marvin Obikaeze Okuli. Der junge Mann hat einen deutschen und nigerianischen Pass. Einen offensichtlichen Rassismus habe er nicht erfahren. Es seien jedoch die Blicke, die er in letzter Zeit verstärkt auf sich spüre. Dann wird ihm klar, dass die Menschen ihn an seiner dunklen Hautfarbe festmachen, nicht an seiner Person. Skeptische Blicke ernteten auch Kaan Cerebas und seine Freunde, als sie in der Willi-Zinnkann-Halle zum Blutspenden kamen. „In diesem Moment waren wir für die anderen Ausländer.“
Erstaunliches erzählt Bernardo Pavao. Er absolviert eine Ausbildung in einem Fitnessstudio. Im Dezember sei ein älterer Mann ins Studio gekommen. Er wollte einen Vertrag unterschreiben, aber nur unter der Bedingung, dass das Studio keine ausländischen Angestellten beschäftige. Sein Chef verzichtete auf dieses Mitglied.
Nehmen die jungen Leute den zunehmenden Rechtsextremismus auch an der Schule wahr? Äußerlich würden sich nicht viele dazu bekennen, sagen die Schüler. Einen offensichtlichen Fall hatte Kaan vor den Winterferien erlebt. Eine Gruppe junger Leute stand auf dem Schulhof. Einer begann, einen rumänischen Jungen, der mit seiner Freundin in der Nähe stand, verbal anzupöbeln. Dann erhob er seine Hand gegen ihn, als wolle er im nächsten Moment zuschlagen. Kaan ging dazwischen. „Wenn ich so was sehe, kann ich mich nicht zurückhalten. Insbesondere, wenn Mädchen dabei sind, fängt man keinen Stress an.“ Der Pöbler ließ von dem anderen ab, seine Einsicht schien jedoch verhalten. Für Frauen ist das Eingreifen eine andere Sache, bemerken Julia und Selina. Wenn beim Ortenberger Markt Gruppen auffällig werden, überlege man es sich zweimal, ob man da eingreife.
„Wenn Worte wehtun“ ist auf einem Plakat der Ausstellung zu lesen. Es verdeutlicht den Zusammenhang zwischen vermeintlich harmlosen Bemerkungen und rechtsextremem Gedankengut. Wo ist die Grenze, wann wird es respektslos?! Für Marvin hängt es davon ab, wer etwas sagt. Wenn ein Kumpel ihn mit „Black Bro“ anredet, ist das für ihn ok. Wenn ein Fremder ihn als „Nigger“ beschimpft, ist die Grenze für ihn überschritten. „Warum sollte man so etwas tolerieren?“
Was bedeutet für die jungen Leute der Begriff Demokratie? Für Bernardo ist es die Meinungsfreiheit. Für Marvin sind es die Freiheit sowie die Rechte und Pflichten, die ein Bürger hat. „Bürger haben Menschen zu respektieren, egal woher sie kommen.“
Für Julia steht die Demokratie für das Recht zu wählen. Dieses hätten schließlich nicht alle und mit einer Wahl könne man Dinge beeinflussen.
Für Selina ist Demokratie auch gleichbedeutend für die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau.
Plakate sind nicht unbedingt das Medium der jungen Leute. Anstrengend sei das viele Lesen, sagen die Schüler. Einige Infos waren ihnen schon über Facebook bekannt, andere waren neu. Die Aussagen bewerten sie mit „zum Teil überflüssig“, „irreführend“, „langweilig“, „interessant“ bis „sinnvolle Prävention“. Ein Film, da sind sie sich einig, hätte ihre Zielgruppe noch besser erreicht.

Kreis-Anzeiger, 27.01.2019

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Weichen stellen für berufliche Zukunft
Informationstag mit Bildungsmesse an der Berufsschule / Firmen und öffentliche Einrichtungen stellen sich vor / Schnupperunterricht

BÜDINGEN (red). Die Veranstaltung hat sich längst etabliert: Die Berufliche Schule Büdingen lädt auch in diesem Jahr zu einem Informationstag mit Berufsbildungsmesse ein. Er findet am Samstag, 9. Februar, in den Räumen der Schule in der Schillerstraße statt.
Die Berufliche Schule stellt sich an diesem Tag mit ihrem Bildungsangebot vor. Dazu gehören die Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung, das Berufsgrundbildungsjahr, die Berufsfachschule, die Höhere Handelsschule, die zweijährige Berufsfachschule für das Fremdsprachensekretariat und die Fachoberschule. In der Zeit von 9 bis 12.30 Uhr stehen die Lehrer für Information und Beratung zur Verfügung.

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Darüber hinaus können interessierte Besucher an einem Schnupperunterricht teilnehmen und sich bei einem Rundgang durch das Gebäude in den Fach- und Klassenräumen Projekte und Präsentationen anschauen, die einen weiteren Einblick in die einzelnen Schulformen bieten.
Zudem stellen zahlreiche Unternehmen und öffentliche Einrichtungen aus der Region im Foyer und in weiteren Räumen ihr betriebliches Ausbildungsangebot vor. Dazu gehören unter anderem Engelbert Strauss, Teko Kältetechnik, VR-Bank Main-Kinzig-Büdingen, Sparkasse Oberhessen, Ille Papierservice, Röder Zelt- und Veranstaltungsservice, Adolf Lupp, Seegers, ETG Gedern, Deutsche Post/DHL, Müller-Ditschler, Satis & Fy, Rewe, Tegut, Lidl, Schottener Soziale Dienste, AOK Hes¬sen, Frankfurt School of Finance & Management, das Deutsche Rote Kreuz/Volunta und das Institut für Berufs- und Sozialpädagogik (IBS).
Aus dem öffentlichen Bereich sind unter anderem das Finanzamt Nidda, die Agentur für Arbeit, die Behindertenhilfe Wetteraukreis, die Polizei Hessen, die Bundeswehr und die Stadt Büdingen an der Berufsbildungsmesse vertreten.
Dieses vielfältige Informationsangebot an Bildungs- und Ausbildungsmöglichkeiten bietet Jugendlichen, die demnächst ihren Abschluss an den allgemeinbildenden Schulen erwerben, eine Plattform zur Gestaltung ihrer beruflichen Zukunft. Insbesondere für junge Menschen, die sich noch nicht genau über ihre schulischen und beruflichen Möglichkeiten im Klaren sind, eignet sich dieser Informationstag.

Kreis-Anzeiger, 18.01.2019

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Infotag und Bildungsmesse an Beruflicher Schule Büdingen
Ein Informationstag mit Berufsbildungsmesse findet am 9. Februar an der Beruflichen Schule in Büdingen statt. An diesem Tag stellen sich Unternehmen und öffentliche Einrichtungen vor.
BÜDINGEN – Büdingen (red). Die Veranstaltung hat sich längst etabliert: Die Berufliche Schule Büdingen lädt auch in diesem Jahr zu einem Informationstag mit Berufsbildungsmesse ein. Er findet am Samstag, 9. Februar, in den Räumen der Schule in der Schillerstraße statt.

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Die Berufliche Schule stellt sich an diesem Tag mit ihrem Bildungsangebot vor. Dazu gehören die Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung, das Berufsgrundbildungsjahr, die Berufsfachschule, die Höhere Handelsschule, die zweijährige Berufsfachschule für das Fremdsprachensekretariat und die Fachoberschule. In der Zeit von 9 bis 12.30 Uhr stehen die Lehrer für Information und Beratung zur Verfügung. Darüber hinaus können interessierte Besucher an einem Schnupperunterricht teilnehmen und sich bei einem Rundgang durch das Gebäude in den Fach- und Klassenräumen Projekte und Präsentationen anschauen, die einen weiteren Einblick in die einzelnen Schulformen bieten.
Zudem stellen zahlreiche Unternehmen und öffentliche Einrichtungen aus der Region im Foyer und in weiteren Räumen ihr betriebliches Ausbildungsangebot vor. Dazu gehören unter anderem Engelbert Strauss, Teko Kältetechnik, VR-Bank Main-Kinzig-Büdingen, Sparkasse Oberhessen, Ille Papierservice, Röder Zelt- und Veranstaltungsservice, Adolf Lupp, Seegers, ETG Gedern, Deutsche Post/DHL, Müller-Ditschler, Satis & Fy, Rewe, Tegut, Lidl, Schottener Soziale Dienste, AOK Hessen, Frankfurt School of Finance & Management, das Deutsche Rote Kreuz/Volunta und das Institut für Berufs- und Sozialpädagogik (IBS).
Aus dem öffentlichen Bereich sind unter anderem das Finanzamt Nidda, die Agentur für Arbeit, die Behindertenhilfe Wetteraukreis, die Polizei Hessen, die Bundeswehr und die Stadt Büdingen an der Berufsbildungsmesse vertreten.
Dieses vielfältige Informationsangebot an Bildungs- und Ausbildungsmöglichkeiten bietet Jugendlichen, die demnächst ihren Abschluss an den allgemeinbildenden Schulen erwerben, eine Plattform zur Gestaltung ihrer beruflichen Zukunft. Insbesondere für junge Menschen, die sich noch nicht genau über ihre schulischen und beruflichen Möglichkeiten im Klaren sind, eignet sich dieser Informationstag.

Kreis-Anzeiger, 17.01.2019

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Büdinger Schüler wollen die Welt ein bisschen verändern
Von Oliver Potengowski
Die Berufliche Schule Büdingen ist als „Fair-Trade-School“ ausgezeichnet worden. Die Bildungseinrichtung setzt seit Jahren auf Nachhaltigkeit und fair gehandelte Ware.

Jane Wanjiru-Liepelt (r.) von der Inititative Fairtrade Deutschland gratuliert dem Schulteam, das sich den Themen fair gehandelte Produkte und Nachhaltigkeit verschrieben hat, zur Auszeichnung „Fair-Trade-School“. Foto: Potengowski

BÜDINGEN – Büdingen. In einer Feierstunde ist die Berufliche Schule Büdingen (BSB) als „Fair-Trade-School“ ausgezeichnet worden. Damit würdigt die Initiative Fairtrade Deutschland das jahrelange Engagement der Schule für fair gehandelte Produkte und Nachhaltigkeit.
In einer Ansprache erinnerte der stellvertretende Schulleiter Alexander Popplow daran, dass sich die Schule schon vor zehn Jahren auf den Weg begeben habe, der jetzt mit der Auszeichnung belohnt worden ist. Damals hatten die Lehrerinnen Melanie Fellinger und Astrid Kassel die Idee zu einem Aktionstag zu den Themen fairer Handel und Nachhaltigkeit entwickelt.

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Im Zuge dieses 2009 erstmals ausgerichteten Fairtrade-Tages informierten sie über die Bedingungen, unter denen Produkte in Entwicklungs- sowie in Schwellenländern hergestellt werden. Damit verknüpft war die Aufforderung, verantwortungsbewusst mit Energie, Natur und Rohstoffen umzugehen.
„Es geht um Gerechtigkeit und dass wir nicht auf Kosten anderer Menschen in anderen Regionen sowie auch nicht auf Kosten von zukünftigen Generationen leben sollen“, verdeutlichte Popplow den Gedanken der Nachhaltigkeit. „Gerade die Menschen im globalen Süden leiden unter einem ungerechten Wirtschaftssystem und einer zunehmenden Veränderung der klimatischen Verhältnisse.“
Durch fairen Handel könnten Verbraucher die Entwicklung in den Herkunftsländern nachhaltig unterstützen, weil die Produzenten einen angemessenen Preis für ihre Ware bekämen. „Ziel von Fairtrade ist es, Konsum verantwortlich zu gestalten und so die Armut im Süden abzubauen“, erläuterte Popplow. Es stehe für ethisches Handeln, Nachhaltigkeit und Transparenz und baue so eine Brücke zwischen Verbrauchern und Produzenten.
Popplow wies darauf hin, dass die Agenda 21 dabei die Bedeutung von Bildung hervorhebe. „Ohne einen umfassenden Bewusstseinswandel kann es keine nachhaltige Entwicklung geben.“ Besonders die berufsbildenden Schulen seien gefordert, jungen Menschen zu vermitteln, wie man Beziehungen zu anderen nach den Grundsätzen von Gerechtigkeit und Solidarität gestalte. Es gelte, die Auswirkungen des eigenen und gesellschaftlichen Handelns auf die natürlichen Lebensgrundlagen zu erkennen.
An der BSB werde das Fairtrade-Prinzip von einem Schulteam aus derzeit elf Schülern sowie von Mitgliedern des Kollegiums getragen. Der Schulkiosk verkaufe fair gehandelte Produkte wie Kaffee, Tee oder Sesamriegel. Globalisierung und fairer Handel seien regelmäßige Unterrichtsthemen. Der Tag der Nachhaltigkeit in der Tradition des ersten Fairtrade-Tages sei inzwischen zum zehnten Mal ausgerichtet worden. In einer Präsentation zeigte die Schule, wie sich das Engagement für fairen Handel und Nachhaltigkeit in den vergangenen Jahren entwickelt hat. Bereits 2013 waren drei Klassen der BSB in Saarbrücken mit dem Titel „Faire Klasse“ ausgezeichnet worden.
Bürgermeister Erich Spamer lobte die Schule für ihr besonderes gesellschaftliches Engagement. „Das ist eine Entwicklung, die auch in den Köpfen der Menschen ankommen muss“, betonte Spamer. „Da findet auf Kosten der Menschen in der Dritten Welt eine Ausbeutung statt.“
Jane Wanjiru-Liepelt von Fairtrade Deutschland erklärte, dass es inzwischen bereits 820 Schulen in Deutschland gebe, die sich als „Fair-Trade-School“ beworben hätten. Büdingen sei die Nummer 565. „Wir entscheiden mit dem Einkaufswagen“, betonte sie, dass die Konsumenten eine Verantwortung für die Lebensverhältnisse der Produzenten und eine Wahlmöglichkeit hätten.
Als Beispiel beschrieb Jane Wanjiru-Liepelt, wie sich die Lebensverhältnisse ihrer Familie durch den Verfall der Kaffeepreise geändert hätten. Die eigene Kaffeeplantage am Mount Kenya habe ihren Eltern in den 80er Jahren ermöglicht, sie und ihre zwölf Geschwister zur Schule zu schicken. Inzwischen sei der Verdienst der Kaffeebauern völlig eingebrochen.
„Jeder von uns kann die Welt ein kleines bisschen verändern und fairer machen“, forderte sie die Schüler auf, ihr Handeln zu überdenken. So könne man mit dem Fahrrad zur Schule fahren oder auch gebrauchte Kleider untereinander tauschen. Die Auszeichnung für die BSB sei eine Möglichkeit, den Gedanken des fairen Handels weiter zu kommunizieren. Nun gelte es, den Titel zu verteidigen, denn nach zwei Jahren werde überprüft, ob die Schule immer noch die erforderlichen Kriterien erfülle.
Kreis-Anzeiger, 21.12.2018

Hier noch ein paar Fotos von uns:



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Vom Korn zum Brot: Büdinger Grundschüler besuchen Backstube
Büdinger Grundschüler haben einen spannenden Tag bei Bäckerlehrlingen in der Beruflichen Schule verbracht.

Am Ende durften sie ein selbstgeformtes Backwerk mit nach Hause nehmen.

Zum Abschluss der Unterrichtseinheit „Vom Korn zum Brot“ im Sachunterricht besuchte die Klasse 3b der Stadtschule mit ihrer Lehrerin Christine Kleinschmidt und Niklas Ohl, sozialpädagogische Fachkraft zur unterrichtsbegleitenden Unterstützung, die Berufliche Schule. Dort sind sie von den Berufsschülern, die sich im zweiten Lehrjahr zur Ausbildung zum Bäcker und zur Bäckereifachverkäuferin befinden, sowie ihren Lehrern Astrid Kassel und Dirk Müller in Empfang genommen worden.

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Nach einer Vorstellungsrunde, Händewaschen und dem Umbinden der Schürzen konnte die Brötchenbackaktion in der Backstube starten. Nach einer theoretischen Einweisung stellten die Berufs- und Grundschüler zusammen einen Weizen- und einen Weizenvollkornteig her. Beide Teige wurden in Maschinen geknetet. Die Kinder formten unter Anleitung runde Brötchen, Zöpfe, Brezeln, Hörnchen und Wiener Knoten; bei der Herstellung der Teigwaren waren der Fantasie keine Grenzen gesetzt.
Während die Backwerke im Ofen buken, konnten die Kinder an verschiedenen Stationen, die die Berufsschüler für sie vorbereitet hatten, tätig werden: Sie testeten und vertieften ihr Wissen über Getreide und Mehlsorten, übten an der Verkaufstheke, Waren richtig einzupacken und die Kasse zu bedienen, erfuhren in der Backstube noch mehr über die Maschinen, die zur Herstellung der Backwaren verwendet werden, erweiterten ihr Wissen über gesunde Ernährung und erfuhren etwas über die Eigenschaften der Backzutaten. Zum Abschluss durfte jedes Kind seine selbstgeformten Backwerke mit nach Hause nehmen.
Kreis-Anzeiger, 06.12.2018

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Zehnter Tag der Nachhaltigkeit

Die Berufliche Schule Büdingen hat jetzt ihren zehnten Tag der Nachhaltigkeit gefeiert. Die Klasse 10BzB3 (Berufsvorbereitung Wirtschaft & Verwaltung) baute mit ihrer Lehrerin Anika Döring einen Verkaufsstand mit fair gehandelten Artikeln und verschiedenen Getränken in der Aula auf. Gleich daneben präsentierten die Auszubildenden der Klasse 12 BäV aus dem

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Bäckerhandwerk mit ihren Lehrern Astrid Kassel und Dirk Müller abwechslungsreiche und auch exotische Gerichte und Snacks, die unter anderem aus fair gehan¬delten Rohstoffen frisch hergestellt worden waren. Dazu gehörten ein Reisgericht mit Erdnüssen, Quinoabrötchen mit einem Quinoa-Reistaler, ein Quark mit Mangopüree sowie liebevoll dekorierte Muffins. Zudem wurde ein „Faires Frühstück“ angeboten, das die Klassen individuell bestellen konnten. Die Klasse 12EH stellte am frühen Morgen mit ihrer Lehrerin Melanie Fellinger die Pakete zusammen und brachte sie anschließend pünktlich in die Klassenräume. Dort genossen die Schüler Quinoabrötchen, verschiedene Beläge, Orangensaft und frischen Kaffee mit ihren Lehrern. Die Klasse 12F01 der Fachoberschule Wirtschaft & Verwaltung hielt dann, betreut von ihrer Englischlehrerin Melanie Fellinger, auf Englisch aufwendige Präsentationen zum Fairen Handel. Berit Schurse von Fairtrade Deutschland hielt vor fast 200 Schülern aus verschiedenen Klassen einen Vortrag über Fairen Handel. Zu guter Letzt präsentierte die Klasse 12FS (Fremdsprachensekretariat) mit ihrer Lehrerin Christin Wiegand in einem Speeddating die Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030. Die Zuhörer erfuhren nicht nur, welches die 17 Ziele sind, sondern diskutierten im Anschluss gemeinsam, wie sie sich persönlich an der Umsetzung dieser Ziele beteiligen können. (red)/Foto: BSB

Kreis-Anzeiger, 30.11.2018

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Tag der Nachhaltigkeit – Jubiläum an der BSB


Die Klasse 12EH liefert ihr Frühstückspaket an die Klasse 10K1 aus.

Nicht ganz ohne ein bisschen Stolz konnte die Schulgemeinde der Beruflichen Schule Büdingen am 22. November ihren 10. Tag der Nachhaltigkeit feiern. Die Schülerinnen und Schüler konnten an diesem Tag ein bunt gestaltetes Programm erleben, das ihnen das Thema Nachhaltigkeit auf unterschiedliche Art und Weise nah brachte.

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Die Klasse BzB3 an ihrem Verkaufsstand.

Insgesamt fünf Klassen haben sich aktiv an der Gestaltung des Tages beteiligt. Die Klasse 10BzB3 (Berufsvorbereitung Wirtschaft & Verwaltung) hat mit ihrer Lehrerin Anika Döring einen schön gestalteten Verkaufsstand mit fair gehandelten Artikeln und verschiedenen Getränken in der Aula aufgebaut. Gleich daneben präsentierten die Auszubildenden der Klasse 12 BäV aus dem Bäckerhandwerk mit ihren Lehrern Astrid Kassel und Dirk Müller abwechslungsreiche und auch exotische Gerichte und Snacks, die unter anderem aus fair gehandelten Rohstoffen frisch hergestellt wurden. Dazu gehörte ein Reisgericht mit Erdnüssen und Reis, selbst gebackene Quinoabrötchen mit einem Quinoa-Reistaler belegt, ein Quark mit Mangopüree sowie liebevoll dekorierten Muffins.

Schülerinnen und Schüler der Klasse 12BäV an ihrer Verkaufstheke

Als besondere Programmpunkte zum Jubiläum wurde ein Faires Frühstück angeboten, dass die Klassen der Schule vorher individuell bestellen konnten. Die Klasse 12EH hat am frühen Morgen mit ihrer Lehrerin Melanie Fellinger dann die Pakete zusammen gestellt und pünktlich in die Klassenräume gebracht. Hier konnten die Schülerinnen und Schüler das Frühstück mit Quinoabrötchen, verschiedenen Belägen, Orangensaft und frisch gekochtem Kaffee mit ihren Lehrern genießen.  Die Klasse 12FO1der Fachoberschule Wirtschaft & Verwaltung hat dann, betreut durch ihre Englischlehrerin Melanie Fellinger, in diesen Klassen aufwendig vorbereitete Präsentationen zum Fairen Handel auf Englisch gehalten.

Parallel dazu konnte die Schule die Referentin Berit Schurse von Fairtrade Deutschland e.V. gewinnen, für verschiedene Klassen einen Vortrag zum Fairen Handel zu halten. Dieses Angebot wurde von fast 200 Schülerinnen und Schülern in Anspruch genommen.

Eine Gruppe der Klasse 12FO1 präsentiert ihren Vortrag zum Fairen Handel auf Englisch.

Zu guter Letzt präsentierte sich die Klasse 12FS (Fremdsprachensekretariat)  mit ihrer Lehrerin Christin Wiegand in einem Speeddating interessierten Schülerinnen und Schülern die Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030. Hier erfuhren die Interessierten nicht nur, welches die 17 Ziele sind, sondern diskutierten im Anschluss gemeinsam, wie sie sich persönlich an der Umsetzung dieser Ziele beteiligen können.

Die Klasse 12FS mit vielen interessierten Schülerinnen und Schülern beim Speeddating

Dieser ungewöhnliche und mit sehr viel Engagement vorbereitete Tag hat sich gelohnt, dies haben alle beteiligten Schüler einstimmig zurück gemeldet.

Melanie Fellinger (Lehrerin an der BSB), 29.11.2018

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Wählen gehen? – Na klar!

Für rund 360 Schülerinnen und Schüler der Beruflichen Schule in Büdingen ging es bei der Juniorwahl zur Landtagswahl in Hessen an die Wahlurne. Bereits in den Wochen zuvor stand das Thema „Demokratie und Wahlen“ im Mittelpunkt des Politikunterrichts. Im Rahmen des landesweiten Projekts „Juniorwahl“ haben die Lernenden der Schule als Wahlhelferinnen und Wahlhelfer aktiv Verantwortung übernommen, indem Wählerverzeichnisse angelegt, der Ablauf der Wahl organisiert und die Stimmen ausgezählt wurden. Die Schülerinnen und Schüler haben hier die Bedeutung von Wahlen erfahren und simulieren den Wahlakt, wie bei der „echten“ Landtagswahl am 28. Oktober 2018.
Anika Döring (Lehrerin an der BSB), 19.11.2018

 

 

Regelmäßiger Austausch
Seit über 30 Jahren treffen sich Berufsschullehrer mit Ausbildern der Betriebe/ Zusammenarbeit fördern


Das jüngste Treffen der Lehrer des Fachbereichs Industriekaufleute und der Ausbilder fand beim Bauunternehmen Lupp in Harb statt.
Foto: M. Kaufmann (LUPP)

Seit über 30 Jahren treffen sich Lehrer des Fachbereichs Industriekaufleute mit den Ausbildern der Betriebe. Zweck dieser regelmäßig stattfindenden Zusammenkünfte ist neben dem Austausch in Ausbildungsfragen vor allem auch die Förderung der Zusammenarbeit zwischen Berufsschule und den Ausbildungsbetrieben. In diesem Jahr fand das Treffen bei ADOLF LUPP GmbH + Co KG in Nidda-Harb statt. Zum Einstieg konnten die Teilnehmer des Arbeitskreises während einer Werkstour das Oberhessische Spannbetonwerk (OSW GmbH) kennen lernen. Dabei beeindruckten die Dimensionen und die hohe Belastbarkeit der Spannbeton-Bauteile ebenso wie die vorgestellten Verfahren ihrer Herstellung.

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Nach der Präsentation der Unternehmensgruppe LUPP durch die Auszubildende Celine Kandzorra, informierten der stellvertretende Schulleiter Alexander Popplow sowie die Fachbereichsleiterin Nicole Thorwartl-Loos und die Lehrer des Fachbereichs über die Schulentwicklung und die Arbeit im Unterricht. Wie erfolgreich diese ist, würden nicht zuletzt auch die über Jahre hinweg soliden Prüfungsergebnisse der Auszubildenden im Fachbereich Industriekaufleute an der Beruflichen Schule in Büdingen belegen.
Kreis-Anzeiger, 16.11.2018

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Wird es meinen Traumberuf in 20 Jahren noch geben?

Berufsorientierung an Bord der MS Wissenschaft in Frankfurt am Main

Bild 1: Die Fachoberschülerinnen und -schüler der vor der MS Wissenschaft 

Maschinen und Computerprogramme können heute immer mehr Aufgaben übernehmen, die früher von Menschen erledigt wurden. Betrachtet man den rasanten Fortschritt, den Globalisierung und Digitalisierung allein innerhalb der letzten Jahre gemacht haben, fällt es schwer, sich eine Vorstellung davon zu machen, wie unsere Arbeitswelten in 10, 20 oder gar 50 Jahren aussehen könnten. Wie verändern neue Technologien Fabrikhallen und Büros? Welche Berufe wird es noch geben? Wie kann ich mich an die veränderten Arbeitsbedingungen anpassen? Muss ich überhaupt noch arbeiten oder übernehmen Maschinen und Algorithmen meine Aufgaben?

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Die Schülerinnen und Schüler der 12. Klasse der Fachoberschule Büdingen machten sich kurz vor den Herbstferien auf die Suche nach Antworten.
Fündig wurden sie an Bord der MS Wissenschaft in Frankfurt am Main. Eine Ausstellung zum Ausprobieren und Mitmachen zum Thema „Berufswelten der Zukunft“ an Bord eines Schiffes. In den Sommermonaten geht die vom Bildungsministerium initiierte Wanderausstellung auf Tour und besucht rund 40 Städte in Deutschland und Österreich.

Die Schülerinnen und Schüler entdeckten im Bauch des umgebauten Frachtschiffs Wissenschaft zum Anfassen. An vielen spannenden Exponaten können sie sich das Thema der Ausstellung aktiv erarbeiten. Jaqueline möchte später lieber auf dem Land als in der Stadt leben. Sie fand heraus, dass der Bedarf an Fachkräften gerade in den ländlichen Regionen in den Bereichen Medizin, Betriebswirtschaft und Pädagogik groß ist. Felix, der vor allem viel Geld verdienen möchte, zeigten die Wissenschaftler, dass eher ein gutes Verhältnis zu Kollegen und eine spannenden Tätigkeit die Menschen glücklich macht als eine hohe Bezahlung.

Bild 2 und 3: Jaqueline und Felix auf der Suche nach Antworten.

Viele Schüler nutzen auch die Möglichkeit und ließen sich den Automatisierungsgrad ihres Traumberufes berechnen. D.h wie hoch liegt die Wahrscheinlichkeit, dass die mit dem Beruf verbundenen Tätigkeiten durch Roboter oder Computerprogrammen übernommen werden. „Der Automatisierungsgrad eines Polizisten liegt bei 33%“ berichtet Dennis erleichtert. Auch im Bereich Wirtschaft und Verwaltung stehen die Berufschancen weiterhin gut, wenn man sich spezialisiert und weiterbildet, erklärten die Schüler. Mit vielen neuen Erkenntnissen trat die Klasse 12 FO 3 die Rückreise nach Büdingen an. Im nächsten Jahr geht die MS Wissenschaft wieder auf Rundreise durch Deutschland, dann zum Thema „Künstliche Intelligenz“.
Eva Kraft (Lehrerin an der BSB),  12.11.2018

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Im Notfall hilft Treppe aus Stahl – Brandschutz an Büdinger Schule verbessert

Der Wetteraukreis hat den Brandschutz an der Beruflichen Schule in Büdingen erheblich verbessert. Der Kreis investierte etwa 300 000 Euro.


Landrat Jan Weckler (r.) besichtigt die neue Brandschutztreppe mit dem stellvertretenden Schulleiter Alexander Popplow, Abteilungsleiterin Sabine Kremer-Müller und Hausmeister Detlef Weyher (v.l.). Foto: Elsaß

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BÜDINGEN – Büdingen (pdw). Der Wetteraukreis hat den Brandschutz an der Beruflichen Schule in Büdingen erheblich verbessert. Im hinteren Bereich des Hauptgebäudes in der Schillerstraße ist ein zweiter Rettungsweg eingerichtet worden. Zuvor wäre im Falle eines Feuers und der Blockierung des Rettungsweges durch Rauchgase eine Rettung nur über Leitern der Feuerwehr möglich gewesen. Für diese und weitere Maßnahmen hat der Wetteraukreis etwa 300 000 Euro investiert.
„Brandschutz hat an den Wetterauer Schulen natürlich eine hohe Priorität. Im Ernstfall kann eine Rettung der Schüler sowie der Lehrer der Beruflichen Schule jetzt reibungsloser erfolgen“, erläutert Landrat und Schuldezernent Jan Weckler bei einem Besuch an der Schule.
Um auch den hinteren Bereich des Gebäudes zu erreichen, ist von außen eine Fluchttreppe aus Stahl installiert und in jedem Stockwerk eine Tür zur Treppe eingebaut worden. Diese Treppe bildet den neuen zweiten Rettungsweg. Zum Schutz vor Einbrüchen wurde die Fluchttreppe außerdem eingehaust. Im Innenbereich des betroffenen Flügels sind auch die Elektroinstallation, die Notbeleuchtung sowie der Blitzschutz dem Brandschutzkonzept angepasst worden.
Vor dem Bau waren noch einige Hindernisse zu beseitigen. Da durch die Einhausung der Treppe der Abstand zum Nachbargrundstück zu gering geworden wäre, musste vor Baubeginn ein Grundstückstausch vorgenommen werden. Neben dem Neubau der Treppe sind einige Brandschutztüren sowie im Außenbereich die Feuerwehrzufahrt erneuert worden.
Kreis-Anzeiger, 7.11.2018

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Landrat macht Stärkung des Bildungsstandorts Büdingen aus

Zu Beginn des Schuljahres sind zum ersten Mal Ausbildungsgänge im Bereich der Logistik an der Beruflichen Schule in Büdingen gestartet.

BÜDINGEN – Büdingen (pdw). „Es ist eine Stärkung des Bildungsstandorts Wetterau“, betont Landrat Jan Weckler (CDU). Mit Beginn des Schuljahres 2018/2019 sind an der Beruflichen Schule in Büdingen zum ersten Mal die Ausbildungsgänge Fachlagerist/Fachlageristin und Fachkraft für Lagerlogistik an den Start gegangen. Auszubildende aus dem Wetteraukreis sind zuvor in Gießen und Oberursel beschult worden. Der Landrat begrüßt die Entscheidung des Hessischen Kultusministeriums, eine in der entsprechenden Verordnung geltende Beschränkung aufzuheben, heißt es in einer Pressemitteilung des Wetteraukreises.

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„Das Kultusministerium trägt mit dieser Entscheidung der Tatsache Rechnung, dass sich die Logistik im Wetteraukreis zu einem immer stärkeren Wirtschaftszweig entwickelt. Zugleich ist die Entscheidung eine Anerkennung für den Berufsschulstandort. Positiv ist auch, dass sich der Schulweg für die meisten Berufsschüler künftig deutlich verkürzt“, erklärt der Landrat und Bildungsdezernent weiter.
Zum neuen Berufsschuljahr starteten nun jeweils 15 Auszubildende in den Berufen Fachlagerist/Fachlageristin und Fachkraft für Lagerlogistik an der Berufliche Schule in Büdingen.
Bereits im Jahr 2013 hatte die Schule einen Antrag zur Erweiterung des Ausbildungsangebots in der Teilzeitberufsschule gestellt und dabei mit der Industrie- und Handelskammer (IHK) Gießen-Friedberg einen Befürworter für das Anliegen gefunden. Hauptargument war schon vor fünf Jahren neben der Stärke des Wirtschaftszweigs auch die besondere Eignung der Schule für die berufliche Weiterbildung auf diesem Gebiet.
Auch das Hessische Kultusministerium stand in seiner Stellungnahme dem Plan offen gegenüber. Der Wetterauer Kreistag hatte daher Ende des Jahres 2016 beschlossen, dass das Ausbildungsangebot an der Beruflichen Schule in Büdingen um die Ausbildungsberufe Fachlagerist/Fachlageristin und Fachkraft für Lagerlogistik erweitert werden solle.
Zusätzlich waren noch Abstimmungen mit den Beruflichen Schulen in Oberursel sowie in Gießen und dem Landkreis Gießen sowie auch dem Hochtaunuskreis notwendig. Pünktlich zum aktuellen Schuljahr ist nun die Verordnung über die Bildung von schulträgerübergreifenden Fachklassen durch das Hessische Kultusministerium angepasst worden, sodass der neue Ausbildungsjahrgang an der Beruflichen Schule in Büdingen starten konnte.

Kreis-Anzeiger, 24.10.2018

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Kampfsport für alle: Auch Lehrerinnen trainieren mit

Abgebildet sind: (hinten v.l.) Lena Eckhardt, Eva Noll, Madlen Töppel, Jutta Otterbein, Bettina Träger, Lena Huhn, Uta Wege-Hohenstein, Alexandra Tofote, (vorne v.l.) Chantal Metz, Margarita Mehl, Lisa Jungkurth, Corinna Braun, Simone Langlitz, Corina Schulze, Katja Walter.

Die Berufliche Schule in Büdingen und Nidda bietet ihren Schülerinnen und Schülern schon seit Jahren die Möglichkeit asiatische Kampfsportarten kennenzulernen (Selbstbehauptung und Stressbewältigung in Schule und Beruf, www.bsnidda.de/wordpress/2018/02/28/selbstbehauptung-und-stressbewaeltigung-in-schule-und-beruf/). Jetzt konnten erstmalig auch Lehrkräfte diese Erfahrung teilen.

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Im Sportunterricht, insbesondere im Kampfsport, geht es darum, Körper und Geist als Einheit zu erleben. Bereits die alten Römer wussten, dass „nur in einem gesunden Körper auch ein gesunder Geist“ wohnt. In Schule, Alltag und Beruf sind die dort vermittelten Werte wie Fairness, verantwortliches Handeln, Selbstdisziplin und Aggressionskontrolle im Umgang mit sich und anderen unverzichtbar.

Kampfsportarten begeistern nicht mehr nur Jungs. Die angebotenen Projekte stoßen auch bei Schülerinnen zunehmend auf großes Interesse. Diesen sind jetzt auch 15 Lehrerinnen der Beruflichen Schule in Büdingen und Nidda gefolgt und haben sich am Sonntag, den 23.09.2018, im Kickboxen versucht. Kickboxen verbindet Elemente des konventionellen Boxens mit Techniken der asiatischen Kampsportarten Karate und Taekwondo.

Während des Trainings wurden die Lehrerinnen wieder zu Schülerinnen. Bereits zu Beginn standen Disziplin, Achtung vor dem Regelwerk und Respekt vor dem Gegenüber im Fokus. So gab es gleich in der Begrüßungsrunde klare Ansagen durch den Kampfsportlehrer wie „Nimm den Kaugummi raus“, „Hände aus den Taschen“, „Gegessen wird im Anschluss, getrunken in der Pause“ oder „Lehne dich nicht an die Wand“.

Im Anschluss an das Warm-up wurde in Zweierteams trainiert. Die verschiedenen Bein-, Schlag- und Kicktechniken verlangten nicht nur Koordination und Konzentration, sondern auch Ausdauer und Kraft. Hinter jedem Schlag und jedem Kick steckt ein präziser Bewegungsablauf und eine bestimmte Technik. Das Erleben der eigenen körperlichen Kraft in einer traditionell eher männlich geprägten Domäne führte bei den Teilnehmerinnen zu manch einem Aha-Effekt. Bei aller Vorsicht sich gegenseitig nicht zu verletzen, ließen sich blaue Flecken nicht ganz vermeiden und Frau kam kräftig ins Schwitzen.

Am Ende waren alle Lehrerinnen stolz, sich ganz wie ihre Schülerinnen und Schüler selbst behauptet und die Übungen bis zum Ende diszipliniert gemeinsam durchgehalten zu haben.

Auch in der diesjährigen Projektwoche „Fit und Gesund für den Beruf“ der Beruflichen Schule Nidda von Montag, den 19. bis Freitag, den 23. November 2018 wird das Projekt „Kampfkünste zur Selbstbehauptung und Stressbewältigung in Schule, Studium und Beruf nutzen“ wieder für Schülerinnen und Schüler angeboten und am Informationstag in Nidda, den 24. November 2018, vorgestellt (www.bsnidda.de/wordpress/).

Lena Eckhardt, Chantal Metz, Katja Walter (Lehrerinnen der BSB/BSN), 29.10.2018

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Teambuildingausflug der Fachoberschulklassen und Lagerlogistiker

Am Dienstag, dem 25. September 2018, erlebten die 11. Klassen der Fachoberschule mit Schwerpunkt Wirtschaft und Verwaltung sowie die beiden Grundstufen der Ausbildungsberufe der Lagerlogistik einen Teambuildingausflug in Gießen. Begleitet von den Klassenlehrer*innen machten sich die 75 Schüler*innen an dem kühlen Morgen auf den Weg in den Kletterwald nahe des Kloster Schiffenberg.

Vor Ort wurde die Gruppe freundlich vom Team des Kletterwaldes in Empfang genommen und jeder der Teilnehmer*innen wurde mit entsprechender Sicherheitsausstattung versorgt. Anschließend erfolgten eine allgemeine Sicherheitseinweisung, ein kurzer Übungsparcours mit erster kurzer Seilrutsche sowie eine Erläuterung der verschiedenen Kletterrouten bzw. deren Schwierigkeitsgrade.

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Bereits langsam ungeduldig werdend, stürmten die jungen Erwachsenen daraufhin freudig in Kleingruppen los, um zusammen die anstehenden Herausforderungen und Routen zu meistern. Die meisten wollten die 12 angebotenen, immer schwieriger werdenden Kurse, nacheinander durchlaufen und sich von Parcours zu Parcours steigern. Andere wagten sich direkt an kompliziertere Routen. Während des Kletterns waren im ganzen Wald immer wieder lautes Gejohle zu hören, wenn Seilrutschen genutzt wurden oder ein/e Schüler*in nach dem Absolvieren besonders schwerer Teilabschnitte von den anderen beglückwünscht wurde. Zudem konnte man auch regelmäßig laute Rufe und motivierende Hilfestellungen von den anderen Gruppenmitgliedern vernehmen, welche ihren Mitschüler*innen halfen, damit alle zusammen die Route erfolgreich absolvieren konnten. Während des Kletterns stiegen die Temperaturen merklich und einigen der Kletterer wurde es zunehmend warm. Dennoch waren manche der Teilnehmer*innen so motiviert, dass sie bis zur letzten Minute in den Seilen hingen.

Nach den kräftezehrenden und z.T. nervenaufreibenden Kletteraktivitäten gab es für alle Pizza und Kaltgetränke an der örtlichen Grillhütte. Bei herrlichem Sonnenschein und spätsommerlichen Temperaturen ließen die Klassen den gemeinsamen Tag bei Ballaktivitäten sowie Gesprächen und Diskussionen über das Erlebte ausklingen. Ein Schüler äußerte sich über den Tag folgendermaßen:

“Es war echt schön hier oben. Anspruchsvoller als gedacht, aber mit der Hilfe und der Motivation durch die anderen eine coole Erfahrung. Vor allem konnte man die Mitschüler einmal in einem anderen Zusammenhang außerhalb der Schule besser kennenlernen, neue Kontakte knüpfen und gemeinsam etwas unternehmen.“

Florian Scheld, 25.10.2018


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KMK-Prüfung 2018 an der Beruflichen Schule Büdingen erfolgreich gestartet

Prüflinge von links nach rechts: Anna Geyer, Selina Korkmaz, Fabienne Schöneich, Kirsten Ostheim, Chantal Metz (Durchführung KMK Englisch) sowie Alexander Popplow (stv. Schulleiter) (hintere Reihe)

In diesem Schuljahr hatten viele Englischschüler an der BSB erstmals die Möglichkeit das KMK Fremdsprachenzertifikat abzulegen. Anna Geyer (Niveau B2), Selina Korkmaz (Niveau B2) und Fabienne Schöneich (Niveau B1) haben die Chance ergriffen sich als erste dieser Herausforderung in einer schriftlichen und mündlichen Zusatzprüfung zu stellen und haben erfolgreich bestanden.

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Durch Bestehen dieser Prüfung können die Auszubildenden nachweisen, wie gut sie im berufsbezogenen Bereich in der englischen Sprache agieren können, indem sie beispielsweise ein englischsprachiges Telefongespräch führen, wichtige Informationen zusammenfassen oder einen englischen Geschäftsbrief, wie z. B eine Anfrage anhand einer vorgegebenen Situation, verfassen.

Bei einer Bewerbung für ein Auslandspraktikum im Fremdsprachensekretariat, einen Ausbildungs- oder Studienplatz oder eine Arbeitsstelle bei einem international agierenden Unternehmen kann es das entscheidende Kriterium sein, gute Englischkenntnisse am Arbeitsplatz nachweisen zu können.

Was bedeutet KMK?

Beim KMK-Fremdsprachenzertifikat im Fach Englisch handelt es sich um ein bundesweit einheitliches Zertifikat zum Nachweis berufsbezogener Fremdsprachenkompetenzen. Die Prüfung kann auf verschiedenen Niveaustufen (A2-B2) abgelegt werden, die an den Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen (GeR) angelehnt sind. Durch die Orientierung am GeR ist das Zertifikat auch außerhalb Deutschlands anerkannt.

Schülerinnen und Schüler berufsbildender Schulen können dieses Zertifikat durch erfolgreiches Ablegen einer freiwilligen Fremdsprachenprüfung (schriftlich: Hör- und Leseverstehen, eigenständige Textproduktion, Mediation sowie mündlich: Interaktion bzw. Präsentation) erwerben und hierdurch eine für die berufliche Zukunft bedeutsame Zusatzqualifikation vorweisen. Das KMK- Zertifikat ist völlig unabhängig von der Schulnote im Fach Englisch. Je nach Niveau fallen Kosten in Höhe von 30-60 Euro an.

Die Prüfungen werden durch eine externe Kommission erstellt, aber von Lehrern/Lehrerinnen der jeweiligen beruflichen Schule an dieser durchgeführt.

Die Prüfung findet zweimal jährlich (Februar/Juni) für verschiedene Ausbildungsberufe statt und kann bis zu einem Jahr nach Ausbildungsabschluss abgelegt werden. Bei Interesse und Fragen können sich Interessent/innen gerne an die zuständigen Lehrkräfte (Kirsten Ostheim, Chantal Metz) wenden. Bei einer ausreichend großen Zahl an Interessenten besteht auch die Möglichkeit, das Zertifikat im Fach Spanisch (Fremdsprachensekretär/innen) zu erwerben.

Chantal Metz, Berufliche Schule Büdingen, 8.8.2018

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Bildung beinhaltet viel mehr als reines Wissen

BSB Büdingen verabschiedet ihre AbsolventInnen der Fachoberschule

Am 20.Juni 2018 durften die Klassenlehrer der 12 FOS 1 – 4 der Beruflichen Schule Büdingen ihren Schülerinnen und Schülern die Zeugnisse zur bestandenen Fachhochschulreife überreichen. Schulleiter Joachim Vogt begrüßte zu diesem Anlass die Absolventinnen und Absolventen und deren Eltern in der Aula der BSB.

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Abteilungsleiterin Simone Langlitz verwies in ihrer Ansprache auf die derzeit sehr guten Chancen, die der Arbeitsmarkt in Deutschland jungen Schulabgängern bietet, und unterstrich, dass der Begriff Bildung heute weitaus umfassender gedacht werden muss als noch in früheren Jahren. Es kann nicht darum gehen, sich das stetig zunehmende Wissen in Gänze anzueignen, sondern vielmehr darum, mit dem zur Verfügung stehenden Wissen kreative und neue Lösungsansätze zu finden, Rückschlägen souverän zu begegnen und sich Fähigkeiten anzueignen, die nicht von Maschinen ersetzt werden können. Intrinsische Motivation ist hier das Stichwort, also eine Motivation von innen heraus, ein neugieriges und begeisterungsfähiges Lernenwollen.

Im Anschluss an Frau Langlitz sprach die erste Stadträtin der Stadt Büdingen Frau Strauch ein Grußwort und beglückwünschte die Absolventinnen und Absolventen. Die vier Klassenlehrer (12FOS1: Herr Stracke, 12 FOS 2: Herr Schulze-Homilius, 12 FOS 3: Frau Hampl, 12 FOS 4: Herr Engel) zogen Resümee über die letzten zwei Schuljahre der Abschlussklassen, betonten die hervorragenden Ergebnisse der Projektwoche und zeigten dazu Bilder von Klassenfahrten und der Projektarbeit.

Nach der eigentlichen Zeugnisübergabe wurden die jeweiligen Klassenbesten Pascal Wörle (12 FOS1), Viktoria Smelkov (12 FOS 2), Lisa Zimmermann (12 FOS 3) und Daniel Käßner (12 FOS 4) geehrt und Buchpreise für herausragende Leistungen im Fach Mathematik an Victoria Smelkov (12 FOS 2) und Pascal Wörle (12 FOS 1) überreicht. Darüber hinaus wurde Victoria Smelkov als Jahrgangsbeste mit einer Durchschnittsnote von 1,0 geehrt.

Einige Schülerinnen und Schüler hatten im vergangenen Schuljahr weitere Zusatzqualifikationen erlangt. So bekamen Ann-Kathrin Kunze und Maic Materne den europäischen Computerführerschein (ECDL) und Anna Geyer und Selina Korkmaz das KMK-Sprachzertifikat für berufsbezogene Englischkenntnisse überreicht.

Roland Engel, Berufliche Schule Büdingen im Juli 2018

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Irina Sander ist Jahrgangsbeste

Die Schüler aller Abschlussklassen der Beruflichen Schule Büdingen auf einen Blick: Alexander Popplow, stellvertretender Schulleiter (r.), leitet eine sehr persönliche Feierstunde. Foto: Schneider

BÜDINGEN – (mü). Im Zuge einer einerseits sehr persönlichen, andererseits von gesellschaftlichem Weitblick gepägten Feierstunde hat die Büdinger Berufliche Schule des Wetteraukreises jetzt ihre erfolgreichen Absolventen verabschiedet.

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Nach herzlichen Glückwünschen warf der stellvertretende Schulleiter Alexander Popplow einen Blick in die Zukunft und schilderte den demografischen Wandel, Digitalisierung und Automatisierung sowie die Pflicht zu lebenslangem Lernen als Herausforderungen, welche die jungen Menschen begleiten würden. „Ihr habt bewiesen, dass ihr konsequent und zuverlässig sein könnt – bleibt auch fernerhin am Ball, lasst euch aber auch die Freiheit, eure Ziele zu überprüfen und gegebenenfalls zu revidieren“, sagte Popplow, der sich zudem bei seinem Kollegium für dessen pädagogisches Engagement bedankte.

Im Folgenden würdigten die Lehrerinnen der einzelnen Abschlussklassen ihre Schüler. Dabei klangen viel Freude, Empathie und gelegentlich Abschiedsschmerz durch, auch einige überstandene Krisen und gemeinsam Erlebtes auf den Ausflügen fand Erwähnung. Besonders berührend: Lehrerin Melanie Fellinger gedachte gemeinsam mit ihrer Klasse 12 EH1 des überraschend verstorbenen Schülers Austin Schäfer. Viele Klassen revanchierten sich mit einer Präsentübergabe bei den Pädagoginnen. Besonders geehrt wurden auch die Klassenbesten sowie die Jahrgangsbeste Irina Sander, die als Kauffrau im Einzelhandel einen Abschluss mit der Traum-Durchschnittsnote 1,0 erreicht hatte. Glückwünsche des Magistrats der Stadt Büdingen überbrachte Erste Stadträtin Henrike Strauch.

Kreis-Anzeiger, 26.Juni 2018

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Klassenausflug der Klasse 11GH zum Gebr. Heinemann SE & Co.KG Logistikzentrum Erlensee

Der internationale Großhändler Gebr. Heinemann beliefert Flughäfen, Flugzeuge, Schiffe oder Grenzübergänge mit einem riesigen Portfolio hochwertiger Konsumgüter. Jeder der schon einmal geflogen ist oder eine Kreuzfahrt gemacht hat, kennt die Duty-Free-Shops, welche von Gebr. Heinemann beliefert werden.

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Wir, die 11GH, durften einen Tag lang den Ablauf bei Gebr. Heinemann mitverfolgen:

Bei der Firma angekommen, bekamen wir einen Ausweis zur Bestätigung unserer Identität und wir wurden von Herrn Schlaich und seinem Kollegen Herrn Vrba empfangen. Sie führten uns in einen Besprechungsraum und erzählten uns alles rund um den Ablauf, die Produkte und die Firmengeschichte.

Wir begannen nun uns die konkreten Abläufe anzuschauen und starteten im Warenausgang. Herr Schlaich und Herr Vrba erklärten uns das Lagerungssystem und die verschiedenen Bereiche des Lagers. Wir konnten viele verschiedene Lagerarten sehen, unter anderem ein vollautomatisiertes Hochregallager. Dieses bekommt über das Warenwirtschaftssystem die Aufträge übermittelt und sorgt dafür, dass die Paletten zu den entsprechenden Stationen befördert werden.

Nachdem die erste Etage geschafft war, wurden wir in den oberen Bereich des Lagers geführt. Oben angekommen sahen wir ein riesiges Laufband, welches die Waren zu den Mitarbeitern und von dort wieder wegtransportiert. Die Aufträge bekamen die Mitarbeiter per Bildschirm angezeigt. Nun wurde die Ware zu ihnen gefahren. Die Mitarbeiter nahmen die benötigte Menge aus der Kiste und legten die restliche Ware wieder zurück auf das Laufband. Umverpackungen können auch auf das obere Laufband gelegt werden, diese werden dann auf direktem Wege in die Papppresse gefahren.

Als Nächstes durften wir einen Blick in die Büroräume werfen. Uns fiel sofort auf, dass die Büros mit Glaswänden ausgestattet waren, sodass wir vom Flur aus direkt in die Büroräume schauen konnten. Beeindruckend war der riesige Aufenthaltsraum, in dem man einen wunderschönen Ausblick genießen kann, welcher bis nach Frankfurt reicht. Sogar die ankommenden LKW-Fahrer haben einen eigenen Pausenraum zum Ausruhen, was diese gerne in Anspruch nehmen.

Als Fazit kann man sagen, dass wir sehr beeindruckt waren:

  • von der vollautomatisierten Lagerhaltung
  • vom vollautomatisierten Hochregallager
  • von dem durchdachten Beförderungssystem für Paletten und Kisten
  • von dem extra gesicherten Lagerbereich für hochpreisige Accessoires
  • von dem Tabaklager (Humidor), in dem eine konstante Temperatur und Luftfeuchtigkeit sichergestellt sein muss
  • dass das Lager sehr ordentlich und sauber war.

Nach diesen interessanten Einblicken verabschiedeten wir uns von unseren sehr engagierten Betreuern, die uns eine spannende Besichtigung ermöglicht haben.

Sabine Kremer-Müller, Lehrerin an der BSB, 14.05.2018

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Greenpeace, Airbus, Internationale Schifffahrt und Logistik – Hamburg hat für zukünftige Industriekaufleute viel zu bieten
Die Schülerinnen und Schüler vor der Greenpeace-Zentrale in der Hafen City

Vor den Osterferien verbrachten die 11. Klassen der Auszubildenden zu Industriekaufleuten vier erlebnisreiche Tage mit ihren Klassenlehrerinnen Eva Kraft und Nicole Thorwartl-Loos in Hamburg.

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Mitten in der Hafen-City lernten die Schülerinnen und Schüler am ersten Tag die Arbeit von Greenpeace kennen, einer der bekanntesten Non-Profit-Organisationen in Deutschland. Mit beeindruckenden Bildern und kurzen Videospots zeigt Katrin Wittwer die Auswirkungen der Globalisierung: Bei Themen wie Überfischung, globaler Erwärmung und der Zerstörung von Urwäldern wurde schnell deutlich wie wichtig die Arbeit dieser Umweltorganisation ist. In kurzen Diskussionen tauschten sich die Schüler mit der Greenpeace-Mitarbeiterin aber auch darüber aus, was jeder einzelne gegen diese Missstände tun kann. Dann durften die Schülerinnen und Schüler selbst bei Greenpeace aktiv werden. Mit einem Selbsttest wurde zunächst festgestellt, welche Rolle am besten zu jedem Einzelnen passt. Im Anschluss machten sich die Schülerinnen und Schüler in ihrer Rolle, als Aktivist, Kampaigner, Wissenschaftler oder Medienspezialist auf Erkundungstour durch die anschauliche Ausstellung im Foyer der Greenpeace Zentrale.
Auf Erkundungstour durch die Greenpeace Zentrale

Der Stadtrundgang am nächsten Vormittag führte die Klasse zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten: und half allen, sich die folgenden Tage (und Nächte) auch ohne Google Map in der Innenstadt zu orientieren.
Monate im Voraus hatte die Klasse eine Werksführung bei dem größten Flugzeugbauer Europas gebucht. Nach einer Fahrt mit der Fähre nach Finkenwerder vorbei an riesigen Containerschiffen und Hafenanlagen konnte man bei Airbus auf der 400 ha großen Fläche den Flugzeugbau hautnah erleben. Der Rundgang bot spannende Einblicke in die Produktion und Endfertigung der Airbus A320-Familie. Auch die A380, das größte Passagierflugzeug der Welt konnten die Schülerinnen und Schüler bestaunen. Es bekommt in Finkenwerder die Kabine sowie die Lackierung und wird von dort an Kunden in Europa und dem Nahen Osten ausgeliefert.


Vor dem Airbus Firmengelände in Finkenwerder

Dass Hamburg eine der führenden Logistikmetropolen in Europa und bedeutender Umschlagplatz für den internationalen Seehandel ist, konnten die Schülerinnen und Schüler schon erahnen. Vor Augen geführt wurde es nochmal beim Anblick des Hamburger Hafens in Miniatur im Internationalen Maritimen Museum. „Der reibungslose Ablauf des globalen Warenaustausches bedarf einer komplexen Logistik und ausgebildeter Spezialisten, die alle Vorgänge koordinieren“ berichtete Knut Kührmann. Und er wusste von wovon er spricht. Herr Kührmann hat 40 Jahre in verschiedenen führenden Funktionen im In- und Ausland in der Seeschifffahrt gearbeitet. Anhand ausgewählter Exponate gab er der Klasse einen Einblick in historische Entwicklung der internationalen Fracht- und Containerlogistik. Ein Schüler zeigte sich beeindruckt: „Hier merkt man sofort, dass er seinen Beruf mit Leidenschaft ausgeübt hat. Toll, dass er sein Wissen auch im Ruhestand noch weitergibt.“
Mit vielen neuen Eindrücken und Erlebnissen aus dem vielfältigen Tages- und Abendprogramm machten sich alle müde und zufrieden auf die Rückreise nach Hessen. „Studienfahrten mit betrieblichen Bezug sind im Fachbereich Industrie zu einer guten Tradition geworden, sie fördern den Klassenzusammenhalt und bieten auch vielfältige inhaltliche Anknüpfungspunkte für den Unterricht“ berichtete Fachbereichsleiterin Nicole Thorwartl-Loos

Eva Kraft (Lehrerin an der Beruflichen Schule Büdingen, 02.05.2018

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Berufliche Schule Büdingen beim Kinderfest

Erstmals war die berufliche Schule Büdingen bei strahlendem Sonnenschein  mit einem Stand auf dem diesjährigen Kinderfest in Büdingen vertreten. Fleißige Bäcker, Friseure und Schreiner boten den Kindern vielfältige Möglichkeiten an, in die einzelnen Berufe rein zu schnuppern.

Die Bäcker hatten mit Astrid Kassel Mürbeteigkekse in Froschform vorgebacken, die die Kinder auf dem fest bunt verzieren konnten. So entstanden lustige grüne, bunt dekorierte Frösche, die die Kinder natürlich mit nach Hause nehmen konnten. Manche haben den Heimweg jedoch nicht geschafft…

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Bei den Friseuren gab es allerhand zu erleben. Vor allem die Mädchen erfreuten sich an den bunten Strähnen, die unsere Kollegin Hiltrud Kraft-Christe anschweißte. Zudem konnten sich die Kinder selbst an Frisurenköpfen ausprobieren. Aber die Jungen kamen auch nicht zu kurz, denn die bunten Tattoos wurden in vielen Motiven angeboten. Auf die Wangen der Kinder gab es außerdem von Anika Döring einen bunt verzierten Frosch.

Unsere Schreiner haben den Kindern Garderoben in unterschiedlichen Formen angeboten. Die Kinder mussten hier mit Unterstützung von Joachim Weis, Heiko Engelhard sowie Manfred Schreiber die Holzdübel anfeilen und in die vorbereiteten Garderoben verkleben.

Um die unterschiedlichen Handwerksberufe näher kennen zu lernen, haben die Kinder in einer Fühlkiste Utensilien ertastet, die sie dann den einzelnen Berufen zuordnen mussten.

Vielen Dank an alle beteiligten Kolleginnen und Kollegen, die sich für diesen besonderen Tag zur Verfügung gestellt haben! Die Kinder haben sich sehr gefreut und unsere Schule so ein bisschen näher kennen  lernen können.

Melanie Fellinger (Lehrerin an der Beruflichen Schule Büdingen), 24.04.2018

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Klassenfahrt der 11EH nach Köln vom 14.-16. März 2018

World best Klassenfahrt

Expedition Köln, Mittwoch der 14 März, 8 Uhr. Am Büdinger Bahnhof ging es los.

Die Klassen 11EH1 und 11EH2 starteten ihre Abschlussfahrt: Auf der Hinfahrt noch voller Euphorie und sehr aufgeweckt, ging es schließlich los und wir kamen ZÜGig in Köln an.

In der Metropole Köln angekommen, brachten wir unser Gepäck in unsere High Society Jugendherberge. Nochmal schnell frisch und hübsch gemacht und ab ging es zur Kölner Stadtführung.

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Angefangen beim berühmten Kölner Dom, der im Stil der Gotik gebaut wurde, besteht dieser seit dem 13. Jahrhundert und ist selbst heute noch nicht ganz fertig, hier und dort wird noch rumgewerkelt. Die Frage ist bloß, woran liegt das? Vielleicht am guten alten Kölsch, sowohl damals wie auch heute.

Als die Stadtführung nach langem Laufen und vielen interessanten Fakten fertig war, ging es natürlich weiter! Ab in die Unterkunft, wieder frisch und hübsch machen und los zu den Fernsehstudios. Stern TV war für uns bereit: Nach einer Studioführung durch das Studio von „Wer wird Millionär“ und weiteren Einblicken hinter die Kulissen, hieß es: Macht euch bereit. Dann war es endlich Zeit für die Livesendung von „Stern TV“. Voller Erwartung und Freude dauergrinsten wir aufmerksam und hörten interessiert zu. Viele interessante Themen wurden behandelt.

Also erster Tag Start 8 Uhr, Ende 1 Uhr nachts. Was dann noch passierte, bleibt unser Geheimnis. Wie sagt man so schön? Was in Köln passiert, bleibt in Köln.

Nächster Tag. Weniger Euphorie als am Vortag durch extensiven Schlafentzug, aber immer noch voller Kraft diesen Tag zu bewältigen.

Start 15 März 10.30 Uhr. Schokolade ist das Zauberwort! Wir fuhren mit der Bahn zum Schokoladenmuseum. Dort hatten wir einen Guide, der uns von dem Anbau der Kakao Bohne bis hin zur fertiggestellten leckeren Schokolade aufklärte. Selbstverständlich gab es für die Besucher eine Verkostung, für Einige auch nicht nur eine.

Nachdem unsere Tour fertig war, ging es zum „Rewe Green Building“ Lövenich. Das Green Building, ist ein Nachhaltigkeitsgebäude der Rewe Group, ein Supermarkt, der aus ca. 50% erneuerbare Energien, hergestellt durch Photovoltaik, Erderwärmung und aus Zellulose gebaute Grundmauern, besteht. Andrea Lammut, eine ehemalige Lehrerin, zeigte uns wie es gehen kann, sie machte sich mit diesem Rewe selbständig und schaffte es, ihre Vision von Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit umzusetzen. Nach einem sehr interessanten Erfahrungsbericht, gerade für uns angehende Kaufleute, ging es danach weiter und zwar zur heißersehnten Freiheit.

Zeit für uns, zum Shoppen, Kölsch trinken, Essen gehen, Kölsch trinken (zur Info: Kölsch Gläser sind sehr sehr klein). Abends fanden wir uns dann wieder zu einem gemeinsamen Essen zusammen. Es war sehr lecker und super gesellig, sodass wir anschließend eine Kneipentour machten und in einer verharrten. Es war ein grandioser Abend mit unseren Lehrern und unvergesslichen Momenten. Details ausgenommen.

Dritter Tag und letzter Tag, die Aufgabe: Erstellt einen Arbeitsauftrag zum Thema Sicherheit im Einzelhandel. Der Durchhaltepegel sinkt stetig. „Euphorie wo bist du“?

Diesen schnell verrichtet, marschierten wir ins mittlerweile vertraute temporäre Heim.

Fertig machen, packen und dann ging es auch schon wieder zum Zug. Im Zug völlige Stille, zur Freude der Fahrgäste. Drei Tage Köln haben uns geschafft, dennoch ein schöner Ausflug.

Welcome back hieß es dann, jetzt noch schnell verabschieden und heim ins Bett.

Samantha Schneider, Klasse 11EH1

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Ein Sonntag für die ganze Familie

BÜDINGEN – Büdingen (suk). Es ist das erste große Fest in diesem Jahr: Der Familiensonntag mit Kinderfest, Froschparade und Gärtnermarkt steht in Büdingen vor der Tür. Am 22. April wird das Veranstaltungstrio dafür sorgen, dass bei schönem Wetter mehrere Tausend Besucher die Stadt bevölkern. Davon wird dann idealerweise auch der Einzelhandel profitieren, denn die Geschäfte haben an diesem Tag von 12 bis 18 Uhr geöffnet. Alle erwirtschafteten Gelder des Festes werden im Anschluss den Büdinger Kindergärten und der Stadtschule gespendet.

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Die Froschparade bildet wie in den Vorjahren den Auftakt. Um 11 Uhr startet das Spektakel am Hain. Erste Station ist der Marktplatz, wo Bürgermeister Erich Spamer den Veranstaltungsreigen offiziell eröffnen wird. Mit von der Partie werden einige Hoheiten sein: die Büdinger Froschkönigin, die Bad Nauheimer Quellenkönigin und die Rosbacher Blütenkönigin. Zudem werden sich dort auch die Kandidatinnen vorstellen, die Nachfolgerin von Celine Nadler, der aktuellen Froschkönigin, werden möchten. Die Froschparade zieht bis zur Willi-Zinnkann-Halle. Dort wird Johannes Wellbrink, Vorsitzender des Büdinger Gewerbe- und Verkehrsvereins, die Teilnehmer in Empfang nehmen und sie den Besuchern vorstellen. „Wir freuen uns in diesem Jahr über 48 Zugteilnehmer. Ganz besonders sind wir glücklich darüber, dass die Thüringer Wanderfleischer erneut mitmachen. Sie machen sich mit einem alten Traktor von ihrer Heimat aus auf dem Weg nach Büdingen“, erklärte Arnika Haury, Leiterin der Tourist-Information, während eines Pressegespräches vor der Willi-Zinnkann-Halle, wo in neun Tagen das Kinderfest steigt. Auf dem Traktor der thüringer Freunde wird auch der Frosch des Metzger-Museums sitzen. Haury kündigte noch einen weiteren Hingucker der Froschparade an: das achtköpfige Ziegengespann vom Ziegenhof Bär aus Burkhards.

Auf dem Vorplatz des Bürgerhauses wird es jede Menge Attraktionen geben. Auf der Bühne treten Formationen der Tanzschule Scheer, der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr und einige Kindergartengruppen auf.

Für die Kinder gibt es unzählige Spiele. Da sind die Klassiker, das Bobby-Car-Rennen und der Hochseilgarten, und neue Attraktionen, zum Beispiel das Baumklettern und ein Laufrad-Rennen. Christine Brand, die im Organisationsteam tätig ist, erklärte: „Auch die beliebten Fahrgeschäfte wird es geben. Und natürlich gibt es jede Menge Speisen und Getränke.“ Die Veranstalter sind froh über die Unterstützung zahlreicher Büdinger Geschäfte, die Preisen für die Tombola (Hauptgewinn ist ein Trampolin im Wert von 450 Euro) und anderweitiger Hilfe das Fest erst ermöglichen.

 

In diesem Jahr präsentiert sich auch die Berufliche Schule. Sie wird drei Berufsfelder vorstellen. „Wir rücken Berufe in den Fokus, in denen wir an unserer Schule ausbilden. Die Bäcker werden im Vorfeld Froschkekse backen, die dann die Kinder am Fest verzieren können. Die Frisöre bieten Kinderschminken an, und die Schreiner werden mit den Mädchen und Jungen basteln“, erläuterte Melanie Fellinger, Lehrerin der Beruflichen Schule Büdingen, den Hintergrund des Engagements der Bildungseinrichtung. Daher rührt auch das Motto des Kinderfestes: Es lautet „Traumberufe“.

Den Gärtnermarkt organisiert in diesem Jahr erstmals René Rau. In der Stadtverwaltung ist er der Nachfolger des langjährigen Marktmeisters Bernd Scheller. „Wir haben 34 Beschicker, sodass der Marktplatz wirklich komplett voll wird und ein geschlossenes und farbenprächtiges Bild ergibt“, erklärte Rau. Es werden einige Firmen mit Grünpflanzen vor Ort sein, aber auch Gartenbetriebe haben ihre Teilnahme zugesagt. „Wir mussten sogar einigen Interessenten absagen, da der Platz nicht ausreicht“, so Rau, der schon über seine Premiere hinaus in Richtung 2019 blickt. Er sprach von Planungen, den Gärtnermarkt im nächsten Jahr zum Oberhof hin zu erweitern, da sich die Veranstaltung zu einem wahren Publikumsmagneten entwickelt habe.

Und auch in Sachen Öffentlichkeitsarbeit hat sich die Stadt etwas einfallen lassen. Um für den Familiensonntag zu werben, hat die Tourist-Information einen Image-Film gedreht, der bis zum Fest im Büdinger Kino Novum vor jedem Film gezeigt wird.

Kreis-Anzeiger, 13.04.2018

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Verhandeln wie die UNO – Schüler der Beruflichen Schule Büdingen simulierten eine internationale Konferenz

In Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung Hessen konnten 20 Fachoberschüler und 20 Schüler aus dem Fremdsprachensekretariat der Beruflichen Schule Büdingen in einem zweitägigen Planspiel erleben, wie vielfältig und anspruchsvoll internationale Politik sein kann.

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Dabei schlüpften die Teilnehmer im Rahmen einer simulierten internationalen Konferenz in die Rollen von Staatenvertretern, des Konferenzpräsidiums sowie der Presse. Ziel war es, einen Resolutionsentwurf zum Thema Klima- und Sicherheitspolitik zu erarbeiteten, welcher die Interessen aller beteiligten Nationen berücksichtigt. Hierfür war es nötig, dass sich die Schüler im permanenten Austausch miteinander befanden und dabei sowohl das gemeinsame Ziel eines Resolutionsentwurfes als auch ihre länderspezifischen Interessen im Blick behielten. Das dabei entstandene Ringen um Mehrheiten und Bündnisse wurde von den Teilnehmern als sehr spannend und lehrreich empfunden. Durchsetzungsvermögen,  Zielstrebigkeit und Verhandlungsgeschick stellten sich in diesen Situationen als förderliche Fähigkeiten bei den Schülern dar.

Nach der Veranstaltung waren sich Schüler wie auch Lehrer einig: Das Planspiel war ein voller Erfolg und soll zukünftig erneut an der Beruflichen Schule in Büdingen durchgeführt werden. Besonderer Dank gilt hierbei der Friedrich-Ebert-Stiftung Hessen, welche die Veranstaltung vorbereitet und deren Finanzierung übernommen hat, sowie der Planpolitik GbR, welche für die Durchführung an der Beruflichen Schule verantwortlich war.
Berufliche Schule Büdingen, 20.03.2018

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Der „missio-Truck“ als besonderer Lernort in Büdingen

Im Rahmen der mobilen Ausstellung „Menschen auf der Flucht. Weltweit.“ hat der missio-Truck an zwei Tagen auch an der Beruflichen Schule in Büdingen Halt gemacht. Im außerschulischen Lernort des umgebauten LKW´s wurden den Lernenden der Schule verschiedene typische Fluchtschicksale einzelner Flüchtlinge, anhand spezieller Rollenkarten, vorgestellt.

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Die Schülerinnen und Schüler der Beruflichen Schule konnten sich auf multimediale Weise in die Rollen dieser Menschen hineinversetzen und mussten – ebenso wie in reellen Fluchtsituationen – blitzschnell entscheiden, wie sie sich selbst als Geflüchtete verhalten würden oder welche Gegenstände sie auf ihrer Flucht mitnehmen. Dabei wurden diese Fluchtszenarien am Beispiel von Bürgerkriegsflüchtlingen der Demokratischen Republik Kongo nachempfunden. Dadurch konnten die Lernenden zusätzlich für die Schürfung der Rohstoffe dort, die für die Herstellung von Smartphones gebraucht werden, sensibilisiert werden. Die Situation in der Mineralienregion Kongo, dass bewaffnete Rebellengruppen die Abbauminen des Smartphone-Rohstoffes Coltan kontrollieren und die Bevölkerung terrorisieren und töten, zwingt viele Menschen als letzte Überlebenschance zur Flucht.
Vor diesem Hintergrund sammeln nun die Schülerinnen und Schüler der Schule für die missio-Truck-Aktion „Mein altes Handy für Familien in Not“ alte, ausgediente Mobiltelefone. Aus diesen gebrauchten Geräten werden dann zukünftig neue, „saubere“ Smartphones produziert, von denen die Rebellengruppen im Kongo nicht profitieren.

Berufliche Schule Büdingen, 05.03.2018

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Den Abgeordneten über die Schulter schauen – Büdinger Berufsschüler besuchten den Hessischen Landtag

Im Rahmen ihrer Berufsausbildung zur Kauffrau/ zum Kaufmann für Büromanagement sowie zum Industriekaufmann/ zur Industriekauffrau besuchten 46 Schüler der Beruflichen Schule Büdingen den Hessischen Landtag. Zunächst wurden den Auszubildenden in einem kurzen Vortrag wichtige Informationen zur Geschichte und Arbeitsweise des Parlamentes vorgestellt.

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Dabei lernten die angehenden Kaufleute unter anderem, welche Sitzordnung im Hessischen Landtag besteht und welche politische Symbolkraft von dieser ausgeht. Anschließend nahmen die Schüler auf der Besuchertribüne Platz und verfolgten für 60 Minuten die Plenarsitzung im Stadtschloss Wiesbaden. Zunächst fand eine Fragestunde im Rahmen der parlamentarischen Kontrolle statt, an welche sich eine Regierungserklärung des Hessischen Ministers des Inneren und für Sport Peter Beuth (CDU) zum Thema „Sicherheit braucht Verantwortung“ anschloss. Die Schüler konnten erleben, wie stark die Debatten vom parteipolitischen Gezänk geprägt sind und das auch Politiker gern unaufgefordert dazwischenreden.
Im letzten Programmpunkt des Landtagsbesuches fand eine Gesprächsrunde mit den Abgeordneten Klaus Dietz (CDU), Lisa Gnadl (SPD), Dr. h. c. Jörg-Uwe Hahn (FDP), Daniel May (Bündnis 90/ Die Grünen) sowie einem Mitarbeiter der Fraktion Die Linke statt. Die Abgeordneten beantworteten den Auszubildenden ihre Fragen zur Politikverdrossenheit, zum zukünftigen Umgang mit Dieselfahrzeugen in Hessischen Städten sowie zur Finanzierung der Bildung. Eine angehende Industriekauffrau stellte die Frage, welchen Erfolg die Gesprächspartner der AfD bei der bevorstehenden Landtagswahl in diesem Jahr zutrauen. Hierzu brachte Dr. h. c. Jörg-Uwe Hahn (FDP) das Meinungsbild der Interviewpartner auf den Punkt: „Ich bin der festen Überzeugung, dass die AfD im nächsten Landtag vertreten sein wird.“ In diesem Zusammenhang wiesen alle Abgeordneten verstärkt auf die Notwendigkeit von politischen Engagement der Bürger und speziell der jungen Generation hin.

Berufliche Schule Büdingen, 05.03.2018

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Abschlussklasse der Fachoberschule Büdingen auf Studienfahrt in der Goldenen Stadt

Bevor für die zukünftigen Absolventen mit den schriftlichen und mündlichen Abiturprüfungen an der Beruflichen Schule in Büdingen die wohl stressigste Phase in der Fachoberschulausbildung beginnt, statteten diese mit ihrem Klassenlehrer Herr Schulze-Homilius und Frau Geuer der Goldenen Stadt Prag einen fünftägigen Besuch ab.

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In der über fünf Monate andauernden Planungsphase haben sich die Schüler aus einer Vielzahl verschiedener Möglichkeiten gemeinsam auf eine abwechslungsreiche und interessante Gestaltung des Reiseprogramms geeinigt. Dabei zählten natürlich die kulturellen Highlights der tschechischen Hauptstadt auch zum Pflichtprogramm der diesjährigen Abschlussfahrt. So wurde am ersten Tag die Prager Alt- und Neustadt mit Wenzelsplatz, jüdischem Viertel und Karlsbrücke erkundet. Am zweiten Reisetag konnte die Prager Kleinseite mit der Prager Burganlage, dem Petrinhügel, dem bekannten Künstlerviertel sowie dem Franz-Kafka-Museum den Schülern bei Sonnenschein und traumhaftem Wetter imponieren. Bei einem typischen tschechischen Mittagessen und einer Bierverkostung in der historischen Brauerei U Fleků lernten die Absolventen Prag zudem aus kulinarischer Sicht kennen. Neben diesem, zum Teil auch anstrengenden Tagesprogramm, konnte die Reisegruppe am vorletzten Reisetag bei einer einstündigen Moldauschifffahrt relaxen und den Hauptstadtbesuch bei einer ausgedehnten Shoppingtour in einer der zahlreichen Einkaufszentren ausklingen lassen.

Bei der abendlichen Freizeitgestaltung hatten die Fachoberschüler sehr unterschiedliche Ziele. Einige testeten die Prager Discotheken, während sich andere über ihre Reiseeindrücke in einer der unzähligen Bars und Cafes austauschten. Besonders ehrgeizige Schüler nutzten sogar einen Teil ihrer Freizeit, um sich auf die bevorstehenden Klassenarbeiten und Prüfungen vorzubereiten.

R. Schulze-Homilius (Lehrer an der BSB), 04.03.2018)

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Berufliche Schule auf der Berufemesse der Mittelstufenschule Nidda

Eine kleine Gruppe von Kollegen unserer machte sich am Dienstag, den 20. Februar auf dem Weg nach Nidda. An der Mittelstufenschule Nidda fand eine Berufemesse statt, die von der Bundesagentur für Arbeit mit geplant und organisiert wurde. Ziel hier war es, die Schüler vor Ort über Ausbildungsmöglichkeiten zu informieren, den neben der BSB waren noch rund 20 Betriebe vor Ort.

Zahlreiche Schüler aus unterschiedlichen Stufen und Schulformen (Hauptschule, Realschule und Gymnasium) waren sehr interessiert am Angebot unserer Schule, insb. der Ausbildungsberuf Friseur/in fand großen Anklang, was  unsere Kollegen sehr freute, denn gerade im Handwerk werden dringend Auszubildende gesucht. Aber auch die Vollzeitschulformen wie die Berufsfachschule oder die Fachoberschule fanden reges Interesse bei den meist noch unentschlossenen Schülern.

Gerne sind wir nächstes Jahr wieder bei der nächsten Berufemesse dabei!

Melanie Fellinger (Lehrerin Berufliche Schule Büdingen), 26.02.2018

 

 

„Ein starker Jahrgang“ – Sparkasse Oberhessen gratuliert zur bestandenen Prüfung

Junge Menschen schließen erfolgreich ihre Berufsausbildung ab. Für 2018 gibt es noch freie Stellen.


Der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Oberhessen, Günter Sedlak (links), Hiltrud Pracht, Fachbereichsleiterin Personalentwicklung, und Edina Selimbegovic, Referentin Personalentwicklung (rechts), freuen sich mit den Absolventen über die bestandenen Prüfungen.

Friedberg, im Februar 2018. Die Sparkasse Oberhessen gratulierte ihrem Ausbildungsjahrgang im Rahmen eines feierlichen Empfangs zum Prüfungserfolg. Mit strahlenden Augen und einem Lächeln kamen die jungen Frauen und Männer auf die Bühne und nahmen ihre Abschlusszeugnisse entgegen. Günter Sedlak, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Oberhessen beglück-wünschte die 16 Bankkaufleute sowie zwei Bachelor-Absolventen. „Sie haben fleißig gelernt, sich angestrengt und bei den Prüfungen mit zum Teil sehr guten Ergebnissen abgeschnitten. Wir freuen uns auf Sie als unsere neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, so Sedlak. Auch Lehrer, Eltern, Geschwister und Freunde waren gekommen, um den Erfolg der Prüflinge zu feiern.

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Bei der Freisprechung im Ortenberger Bürgerhaus erhielten die jungen Nachwuchskräfte viel Applaus und anerkennende Worte. Ein besonderes Lob ging an Joas Jaksch und Etienne Helmberger, welche die besten Prüfungsergebnisse erzielt hatten. Sparkassendirektor Sedlak betonte, dass der Abschlussjahrgang insgesamt sehr leistungsfähig gewesen sei und einige Kandidaten nahezu punktgleich mit den Jahrgangsbesten abgeschnitten hätten. Die Zeugnisse wurden anschließend von Andreas Stolz, Schulleiter der Kaufmännischen Berufsschule des Wetteraukreises in Bad Nauheim, Joachim Vogt, Schulleiter der Berufsschule Büdingen und Malte Schmuck von der Vogelsbergschule in Lauterbach überreicht. Für das musikalische Rahmenprogramm sorgte das Streicherensemble der Musikschule Bad Nauheim, unter Leitung von Ines Strecker.

 

Ausbildung ist für alle Beteiligten ein Gewinn

In seiner Freisprechungsrede stellte Sedlak heraus, dass Ausbildung für alle Beteiligten ein Gewinn sei. Die jungen Menschen wüchsen langsam in den Berufsalltag hinein, fänden ihre eigenen beruflichen Stärken heraus und hätten im Anschluss eine attraktive Berufsperspektive. Auch die Region profitiere durch die Sicherung von Arbeitsplätzen vor Ort. Die Sparkasse wiederum gewinne durch die Ausbildung speziell auf ihre Bedürfnisse ausgebildete Fachkräfte – das wertvollste Kapital von Unternehmen in Zeiten des demographischen Wandels. „Wir bilden grundsätzlich für den eigenen Bedarf aus. In den vergangenen fünf Jahren haben sich 110 unserer Auszubildenden und zwölf duale Studenten dafür entschieden, bei uns im Haus zu bleiben. Das sind über 93% unserer Absolventen“, so Sedlak. Wegen des langfristig steigenden Fachkräftebedarfs habe sich das Geldhaus entschieden, die Zahl der Ausbildungsplätze für das Jahr 2018 auf 35 zu erhöhen. Interessierte können sich auf der Homepage des Instituts unter www.sparkasse-oberhessen.de/ausbildung informieren und bewerben.

 

Ein vielfältiger Beruf mit Perspektive

Sedlak betonte, dass die Ausbildung zum Bankkaufmann bei der Sparkasse den Zugang zu einem vielfältigen Berufsbild eröffnet. Ab dem ersten Ausbildungstag lernten die Auszubildenden in den BeratungsCentern und Filialen der Sparkasse, worauf es in ihrem Beruf ankommt: Nämlich auf eine qualifizierte und individuelle Beratung sowie unkomplizierten und freundlichen Service für alle Kunden. Das hierzu nötige Fachwissen werde den angehenden Bankkaufleuten von den Lehrern der Berufsschulen Bad Nauheim, Büdingen und Lauterbach vermittelt. Daneben investiere die Sparkasse Oberhessen auch selbst viel Zeit und Geld in die fachliche Qualifizierung der Nachwuchskräfte. So sei der diesjährige Absolventenjahrgang an insgesamt 30 Seminartagen zu Themen, wie Geldwäsche, IT-Prozesse oder Kundenberatung, geschult worden.

 

Investition in Wissen rentiert sich

Viele der Absolventen haben bereits ihre neuen Positionen im Unternehmen eingenommen, etwa als Privatkundenberater in einem der 23 BeratungsCenter oder in einer der 22 Filialen der Sparkasse Oberhessen. Sedlak riet ihnen, Weiterbildung als Thema für die gesamte Berufslaufbahn ernst zu nehmen. „Sie haben es richtig gemacht und sich für eine spannende Branche entschieden, in der viel in Bewegung ist“, erklärte er. Die Digitalisierung und der intensive Wettbewerb brächten viele Veränderungen, gleichzeitig aber auch jede Menge Chancen für gut ausgebildete Arbeitskräfte. „Wenn Sie am Ball bleiben, haben Sie in unserem Haus gute Karriereperspektiven“, zeigte sich Sedlak optimistisch.

Pressemitteilung Sparkasse Oberhessen, 20.02.2018

 

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Erfolgreiche Nachwuchsbanker – VR Bank Main-Kinzig-Büdingen gratuliert zum Ausbildungsabschluss

(pm/ea) – Mit dem Abschluss einer modernen und hochqualitativen Ausbildung zum Bankkaufmann/ zur Bankkauffrau legten wieder einmal 13 Nachwuchskräfte den Grundstein für ihre weitere Karriere. Sie stellten ihre Kenntnisse unter Beweis und schlossen mit guten Ergebnissen ab. Die VR Bank ist stolz, alle Nachwuchskräfte in ein Angestelltenverhältnis übernehmen zu können.

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Im Rahmen einer festlichen Abschlussfeier überreichten Roland Trageser, Vorstand, Hartmut Dietz, Bereichsdirektor Personal, Katja Meißner, Ausbilderin und Petra Bergheimer, Mitarbeiterin Personalabteilung den glücklichen Absolventen ihre Zeugnisse. Zu den weiteren Gratulanten gehörten Miriam Fuchs von der IHK Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern, die Klassenlehrer der Beruflichen Schule Gelnhausen, Irene Benz, und der Beruflichen Schule Büdingen, Stefan Staubach, die Trainerin der Genossenschaftlichen Akademie, Rebecca Schönborn, sowie Cornelia Weiß-Graßmück, die den internen Unterricht der VR Bank leitet.

Nach einem erfolgreichen Berufseinstieg stehen für den weiteren Karriereweg nun alle Türen offen. Die VR Bank unterstützt in der Fach- oder Führungskräftelaufbahn berufsbegleitende Studiengänge, Fachlehrgänge sowie interne Weiterbildungen. Führungskräfte fordern und fördern die Mitarbeiter, um deren Kompetenzen, Fertigkeiten und Fähigkeiten weiter zu stärken.

Sie möchten mehr über die Ausbildung bei der VR Bank Main-Kinzig-Büdingen eG erfahren? Informationen finden Sie auf der Homepage www.vrbank-mkb.de/ausbildung. Für 2018 sind noch wenige Plätze verfügbar, also jetzt noch schnell bewerben.

Auf dem Foto: hinten v. l.: Petra Bergheimer, Personalabteilung, Roland Trageser, stv. Vorstandsvorsitzender, und die Nachwuchsbanker Merlin Seim, Johanna Sachs, Maren Rommel, Lukas Stepputat, sowie Miriam Fuchs, IHK Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern, Rebecca Schönborn, Genossenschaftliche Akademie, Stefan Staubach, Klassenlehrer BS Büdingen.
vorne v. l.: Hartmut Dietz, Bereichsdirektor Personal, Katja Meißner, Ausbilderin, und die Nachwuchsbanker Jan Bohlender, Monique Stengel, Marlene Ehmann, Janine Nagel, Ann-Kathrin Kempel, Jana Buchholz, Maria Sophie Henrich, Sophia Vonhof sowie Irene Benz, Klassenlehrerin BS Gelnhausen, Cornelia Weiß-Graßmück, interner Unterricht. Nicht auf dem Bild – die Nachwuchsbankerin Hannah Zerkler

Foto: PM

https://www.erlensee-aktuell.com, 16.02.2018

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Logistikberufe auf dem Vormarsch

 

INFOTAG Bildungsmesse an der Beruflichen Schule / Schnupperunterricht, Ausbildungsangebote und Tipps zur Bewerbung

BÜDINGEN – Büdingen (co). Die enorme Vielfalt der Ausbildungsmöglichkeiten an der Beruflichen Schule Büdingen (BSB) ist während der Bildungsmesse deutlich geworden. Bei vielen Jugendlichen stellt sich jetzt die Frage, wie es nach den Sommerferien mit der Ausbildung weitergeht. Kommt eine weiterführende Schule in Frage? Oder lieber gleich eine Ausbildung? Der Infotag an der Schule in der Schillerstraße hatte im Idealfall die passende Antwort parat.

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Der Schnupperunterricht stand hoch im Kurs. Es gab praktische Angebote in der Werkstatt der Tischler, bei den Frisören oder in der Bäckerei. Andere nahmen an regulären Schulstunden teil. Die jungen Leute gewannen einen Einblick in die schulische Arbeit durch Projekte und Präsentationen und lernten viele Betriebe und Institutionen aus der Region kennen, die ihre Ausbildungsangebote vorstellten und Tipps für die Bewerbung mitgaben.

Zum ersten Mal waren die Deutsche Post und DHL als Ausbildungsbetrieb dabei. Neben diesem Logistikunternehmen stellten sich noch weitere Betriebe vor, die Azubis in dieser Branche suchen. Der stellvertretende Schulleiter Alexander Popplov teilte mit: „Wir haben im Wetteraukreis mittlerweile relativ viele Auszubildende im Bereich Logistik, aber bislang keine schulische Möglichkeiten. Deshalb müssen die jungen Leute derzeit noch nach Gießen, Oberursel und Obertshausen zur Berufsschule fahren. Nun ist aber vom Schulträger, dem Wetteraukreis, in Aussicht gestellt worden, bereits ab dem kommenden Schuljahr auch die Logistikberufe am Standort Büdingen auszubilden.“ Schulleiter Joachim Vogt bekräftigte: „So könnten auch die Fachlageristen und die Fachkräfte für Lagerlogistik mit ihrer zwei- beziehungsweise dreijährigen Ausbildung in Büdingen die Berufsschule besuchen. Personal und Räume sind vorhanden.“

Die Schule in Büdingen ist breit aufgestellt: In der Fachoberschule für Wirtschaft und Verwaltung und für Wirtschaftsinformatik können Schüler ihr Fachabitur absolvieren, sich zu staatlich geprüften Assistenten für das Fremdsprachensekretariat ausbilden lassen, die Höhere Handelsschule und die Berufsfachschule besuchen. Zudem bietet die Schule Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung und ein Berufsgrundbildungsjahr an und hat eine „Inte-A“-Klasse. Darüber hinaus ist sie Berufsschule für Frisöre, Holztechniker, Bäcker, Konditoren und Bäckereifachverkäufer. An Betrieben waren unter anderen die Ovag, Röder Zelt- und Veranstaltungsservice, die Sparkasse Oberhessen und die VR-Bank Main-Kinzig-Büdingen, Engelbert Strauss GmbH und Co. KG, Aldi, Rewe und zum ersten Mal Lidl vertreten. Hinzu kamen mit ihrem breiten Ausbildungsspektrum auch öffentliche Arbeitgeber wie der Wetteraukreis, die Stadtbücherei, das Finanzamt, die Schottener Sozialen Dienste, Polizei und Bundeswehr. Auch das Bildungswerk der Hessischen Wirtschaft, die Volunta gGmbH für Freiwilligendienste und die Agentur für Arbeit waren vor Ort. Petra Richter von der Stadtbücherei, die mit der Beruflichen Schule kooperiert, vermeldete „etliche hochinteressierte Schüler, die mit ganz gezielten Fragen kamen“. Jan Gerritzen aus Altenstadt ging glücklich nach Hause. „Ich habe eine Ausstellungsstelle aus Lagerist in Aussicht gestellt bekommen und bin ganz konkret beraten worden, wie ich meine Bewerbung gestalten soll, sowohl online als auch in Papierform.“ Christoph Seum aus Nidda interessierte sich speziell für Berufe im Metallbau oder im Verkauf und konnte mit einigen Firmen und der Bundeswehr intensive Gespräche führen.

Bereits seit 6 Uhr in der Früh waren die Azubis zum Bäcker und Bäckereifachverkäuferin im Einsatz. Für sie galt es, leckeres Backwerk und Torten für den Verkauf im Bistro vorzubereiten und den Raum zu gestalten. Angelockt vom guten Duft aus der Backstube legten viele Besucher dort bei Kaffee, Kuchen und Kräppel eine Pause ein.

Kreis-Anzeiger, 06.02.2018

… und noch ein Bild von uns

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Berufliche Schule: Infotag und Bildungsmesse

BÜDINGEN (red). Die Berufliche Schule Büdingen lädt für Samstag, 3. Februar, wieder zu einem Informationstag ein, der gemeinsam mit einer Berufsbildungsmesse stattfindet.
Die Büdinger Schule stellt sich an diesem Tag mit ihrem Bildungsangebot vor. Dazu gehören die Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung, das Berufsgrundbildungsjahr, die Berufsfachschule, die Höhere Handelsschule, die zweijährige Berufsfachschule für das Fremdsprachensekretariat und die Fachoberschule. In der Zeit von 9 bis 12.30 Uhr stehen die Lehrer der Berufsschule für Informationen und Beratungsgespräche jungen Leuten zur Verfügung. Darüber hinaus können interessierte Besucher an Schnupperunterrichten teilnehmen und sich bei einem Rundgang durch das Gebäude in den Fach- und Klassenräumen unterschiedliche Projekte und Präsentationen an-schauen, die einen weiteren Einblick in die verschiedenen Schulformen bieten.

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Die Teilnehmer
Zudem stellen zahlreiche Unternehmen und öffentliche Einrichtungen aus der Region im Foyer der Schule in der Schillerstraße und in weiteren Räumen ihr betriebliches Ausbildungsangebot vor. Dazu gehören unter anderem Engelbert Strauss, Teko Kältetechnik, VR-Bank Main-Kinzig-Büdingen, Sparkasse Oberhessen, Ille Papierservice, Röder Zelt- und Veranstaltungsservice, Adolf Lupp, Ovag, Deutsche Post/ DHL, Rewe Mesejakow, Aldi Süd, Lidl, Schottener Soziale Dienste, AOK Hessen, Frankfurt School of Finance & Management, Institut für Berufs- und Sozialpädagogik (IBS) und die Stadtbücherei Büdingen.
Aus dem öffentlichen Bereich sind unter anderem das Finanzamt Nidda, die Agentur für Arbeit, die Behindertenhilfe Wetteraukreis, das Deutsche Rote Kreuz/Volunta, die Polizei Hessen und die Bundeswehr vertreten.
Dieses Informationsangebot an Bildungs- und Ausbildungsmöglichkeiten bietet Jugendlichen, die demnächst ihren Abschluss an den allgemeinbildenden Schulen erwerben, eine attraktive Plattform zur Gestaltung ihrer beruflichen Zukunft.
Weitere Infos im Internet: www.bs-buedingen.de

Kreis-Anzeiger, 17.01.2018

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Tag der Nachhaltigkeit an BSB

Der 28. November war kein normaler Schultag an der Beruflichen Schule Büdingen und die Aula sah nicht aus wie sonst. Ein Duft nach frisch gekochtem Kaffee, frisch Gebackenem und allerlei exotischen Gerüchen war wahrzunehmen, denn zum mittlerweile neunten Mal fand der Tag der Nachhaltigkeit an der BSB statt. Die beteiligten Klassen haben hierzu ganz unterschiedliche Beiträge zum Thema Nachhaltigkeit bzw. Fairen Handel vorbereitet. Die 12 Bä/V sowie die InteA Klasse Ernährung unter der Leitung der Kollegen Dirk Müller und Astrid Kassel hat verschiedene Gerichte und Snacks vorbereitet, u.a. ein exotisches Reisgericht, ein rotes Linsencurry mit roter Beete, ein Knuspermusli mit Joghurt, Brownies, Lebkuchenmänner und vieles mehr. Neugierig wurden die für die Schüler der BSB unbekannten Gerichte beäugt und ausprobiert.

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Die Klasse 11EH2 hat mit ihrer Lehrerin Melanie Fellinger im Foyer einen Verkaufsstand mit fair gehandelten Artikeln aus dem Weltladen Gelnhausen verkauft. Es gab Handwerkliches, Schokolade, Weihnachtsdekoration und vieles mehr. Außerdem boten sie heiße und kalte Getränke an, natürlich auch fair gehandelt.
Die Zutaten für die Snacks sowie die Getränke würden wie immer von verschiedenen Einzelhändlern vor Ort gesponsert, u.a. von Tegut, Lidl, Rewe. Dies bedeutet, dass die Einnahmen wieder einem guten Zweck zukommen werden.
Parallel zu diesem Angebot hat die Klasse 12FO1 unter Leitung ihrer Englischlehrerin Melanie Fellinger eine umfangreiche Präsentation zum fairen Handel vorbereitet, die auf Englisch gehalten wurde. Mit tollen Bildern und Erklärungen haben die Schüler ihren Mitschülern aus verschiedenen Klassen erläutert, was fairer Handel ist.
Der Tag war wieder ein toller Erfolg für die beteiligten Schüler, die sich bereits seit Wochen mit ihrem Beitrag beschäftigt haben und selbst viel zum Fairen Handel erfahren haben und somit an ihre Mitschüler weiter geben konnten.
Melanie Fellinger (Lehrerin an der BSB), 7.12.17


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Ein Blick in die eigene berufliche Zukunft – Büdinger Fachoberschüler schlüpfen in die Rolle von Studierenden an der THM in Gießen

Im Rahmen der Fachoberschulausbildung der Fachrichtung Wirtschaft und Verwaltung an der beruflichen Schule Büdingen nahmen 17 Schülerinnen und Schüler mit ihrem Lehrer R. Schulze-Homilius an einem Informationstag der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) in Gießen teil. Dabei konnten die Büdinger Fachoberschüler Einblicke in das Studieren an sich, die Studiengänge der THM sowie das Leben an der Hochschule gewinnen.

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Ein besonderes Highlight stellte der Besuch einer echten Vorlesung im Fach Unternehmensführung dar, in welcher die Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung thematisiert wurde. Da diese Vorlesungsinhalte den Schülern bereits bekannt sind, stellten sie fest, dass ihr erworbenes Wissen an der Fachoberschule in Büdingen eine solide Grundlage für ein ökonomisch geprägtes Studium bildet. In den darauf folgenden Programmpunkten wurden sowohl von Hochschulvertretern als auch von Studierenden der THM Informationen rund um das Studium vorgestellt und noch offene Fragen der Büdinger Schüler beantwortet. Nachdem Prof. Dr. Schmidt (Fachbereich Wirtschaft) die signifikant niedrigen Arbeitslosenquoten von Akademikern vorgestellt hatte, nutzten die Schüler die Gelegenheit, um sich über ihre späteren Verdienstmöglichkeiten, Aufgabenbereiche sowie die verschiedenen Freizeitangebote am Studienstandort Gießen zu informieren. Auf Einladung der Zentralen Studienberatung der THM konnten die Fachoberschüler ein kostenloses Mittagessen in der Mensa einnehmen, welches die Studienfahrt auch kulinarisch abrundete.

R. Schulze-Homilius, Lehrer an der BSB, 28.11.2017

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Schüler informieren Schüler über Auslandspraktikum

 Peer-Teaching an der BSB

Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 12 des Fremdsprachensekretariats absolvierten in diesem Sommer erfolgreich ihr 4-wöchiges Praktikum im Ausland (s.Artikel „Paris, London, Valencia … wir kommen!“).
Ermöglicht wurde dies durch das Stipendienprogramm Erasmus+ der europäischen Union.

Die Begeisterung über die in Frankreich, Großbritannien, Spanien und in der Türkei gewonnen beruflichen, sprachlichen und interkulturellen Erfahrungen war groß.
Davon konnten sich auch die Mitschüler der nachfolgenden Jahrgangsstufe 11 überzeugen, die das aus dem o.g. EU-Bildungsprogramm geförderte Poolprojekt „European Vocational Skills Training“ (EVST) ebenfalls nutzen wollen.

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In einer halbtägigen Informationsveranstaltung, die von Lehrerinnen und Lehrern des Fremdsprachensekretariats angeleitet und begleitet wurde, referierten die Teilnehmer des Auslandspraktikums über ihre Erlebnisse. Sie berichteten über die Vorbereitung und Organisation des Euromobilitätsprogramms von der Ankunft bis zur Abreise. Dazu gehörten die Unterkunft in den Gastfamilien eines anderen Kulturkreises und das Eintauchen in eine fremde Arbeitswelt. Der Sprachkurs und die Freizeitgestaltung rundeten das Programm ab.
Die lebhaften und interessant bebilderten Präsentationen stießen bei den Zuhörern auf großes Interesse. Nach jeder Präsentation wurden Fragen beantwortet und wesentliche Punkte erörtert. Auch in den Pausen gab es einen regen Austausch.
Ein weiterer Höhepunkt war das gemeinsam erstellte Buffet mit internationalen Leckereien, insbesondere auch aus den besuchten Ländern. Die Auswahl reichte von Quiche und Crêpe, Pizza und Tiramisu über Tortilla, Churros und Mantia bis hin zu Börek und Lokum. Als Abschluss der Veranstaltung wurden frische Waffeln gebacken.
Fazit: Jederzeit wieder!

Katja Walter (Lehrerin an der BSB), 29.11.2017

 

Die folgenden Fotos von der Veranstaltung hat Christina Voßmann gemacht.

 

 

 

 

 

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Wer glaubt an Gespenster?

InteA-Klassen der Beruflichen Schule Büdingen erleben Spuk im Englischen Theater in Frankfurt.
Im Rahmen ihres Englischunterrichts besuchten die InteA-Klassen der Beruflichen Schule des Wetteraukreises in Büdingen eine moderne Theateraufführung der gleichnamigen Kurzgeschichte „The Canterville Ghost“ von Oscar Wilde.
Im hessischen Sprachförderprogramm „InteA“ (Integration durch Anschluss und Abschluss) sollen jugendliche Geflüchtete, Spätaussiedler und Zuwanderer in speziellen Intensivklassen vorwiegend grundlegende Kenntnisse der deutschen Sprache für den Übergang in die Berufsausbildung oder den Wechsel in einen anderen schulischen Bildungsgang erwerben. Unterrichtet werden die Migrantinnen und Migranten aber auch in anderen Fächern. Dabei stellt der Englischunterricht für die meisten von ihnen den Einstieg in eine weitere europäische Sprache dar. Durch Englischkenntnisse erwerben die jungen Menschen nicht nur wichtige Qualifikationen für die spätere Arbeitswelt, sondern auch für höhere Bildungsabschlüsse.
Das Sprachniveau des Theaterstücks aus der Rubrik Plays for Young Audiences (Stücke für ein junges Publikum), das im Englischunterricht vorbereitet wurde, war dem Leistungsstand der Schülerinnen und Schüler angepasst.

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Bei den verzweifelten Versuchen des seit 300 Jahren auf Schloß Canterville spukenden „Sir Simon“, die amerikanische Diplomatenfamilie Otis in Angst und Schrecken zu versetzen, musste aber auch nicht jedes Wort verstanden werden. Neben den vielen komischen Elementen machte der Einsatz von Magie, Musik, Gesang, Puppen und Soundeffekten die skurrile Geistergeschichte für die Schülerinnen und Schüler zu einem authentischen Sprach- und Kulturerlebnis über den Schulbesuch hinaus.
Unvergesslich bleibt sicherlich auch die spontane Einbeziehung von drei InteA-Schülern, die als Gespenster verkleidet selbst zu einem aktiven Teil der Theaterbühne wurden (Foto 2). Nach der Aufführung konnten in einer lebhaften Gesprächsrunde der Regisseurin Lea Dunbar sowie den Schauspielerinnen und Schauspielern auf Englisch Fragen nicht nur zum Stück, sondern auch zu deren Leben und Arbeit gestellt werden.

Katja Walter, 01.11.2017






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Fit für den Rechtsstaat

Im Rahmen des landesweiten Kursangebots für Intensivklassen  „Fit für den Rechtsstaat“ unterrichteten zwei Juristen in ehrenamtlicher Tätigkeit unsere Schülerinnen und Schüler der InteA-Klassen.

Die Teilnahme für die Flüchtlinge war freiwillig, stieß aber bei den Lernenden auf ein großes Interesse. Die Themen der Rechtsstaats-Klasse waren zum Beispiel wichtige Werte aus dem Grundgesetz: „Was ist ein faires Gerichtsverfahren?“ oder „Was bedeutet der Grundsatz: Vor dem Gesetz ist jeder gleich?“.

Der für die Schülerinnen und Schüler an zwei Tagen stattgefundene Kurs soll vor allem Struktur in den Alltag der Flüchtlinge bringen und bei der Integration sowie dem Verständnis für das deutsche demokratische Staatssystem helfen.

Um den Schülerinnen und Schülern die Inhalte bestmöglich zu vermitteln und auch in Kommunikation zu den Themen zu kommen, übersetzten Dolmetscher in arabischer oder persischer Sprache. Dadurch erhielten alle die Gelegenheit Fragen zu stellen. Dabei ging es beispielsweise auch um die Rolle von Polizei und Staatsanwaltschaft in Deutschland. Ein weiteres Thema war die Gleichberechtigung von Mann und Frau.

Anika Döring, Lehrerin an der Beruflichen Schule Büdingen, 23.10.2017

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Fachoberschüler besuchen Klimawandel-Dokumentarfilm „An Inconvenient Truth“

Eine nicht alltägliche Englischstunde erlebten 145 Fachoberschüler der Beruflichen Schulen Büdingen und Nidda im Niddaer Kino.

Dort besuchten sie gemeinsam mit ihren Lehrerinnen und Lehrern eine Sondervorführung des Dokumentarfilms „An Inconvenient Truth“ (deutscher Titel: „Eine unbequeme Wahrheit – unsere Zeit läuft ab“), in dem der ehemalige amerikanische Vizepräsident und Friedensnobelpreisträger Al Gore nachdrücklich vor den katastrophalen Folgen und Gefahren des menschgemachten Klimawandels warnt. Der Film beleuchtet sowohl Erfolge beim Kampf gegen den Klimawandel, z.B. das Pariser Klimaabkommen vom April 2016 und den Ausbau der erneuerbaren Energien, als auch Rückschläge wie die Entscheidung des amtierenden US-Präsidenten Donald Trump, aus dem Pariser Klimaabkommen auszusteigen.

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Ergänzt wurde die Filmvorführung durch einen Vortrag von Frank-Christoph Steinbach, Lehrer an der Beruflichen Schule Nidda. Mit eindrucksvollen Fotos und Videosequenzen erläuterte der Pädagoge den Schülern auf gut verständliche und zugleich unterhaltsame Weise die Zusammenhänge zwischen dem massiven Verbrennen fossiler Energieträger und dem Ansteigen der Durchschnittstemperatur auf der Erde.

Das Thema „global warming“, das zu den prüfungsrelevanten Unterrichtsinhalten der Klasse 12 der Fachoberschule gehört und im Englischunterricht behandelt wird, stieß bei den Fachoberschülern auf großes Interesse. Bereits auf dem Nachhauseweg wurde der Wunsch geäußert, sich intensiver mit der Thematik zu beschäftigen, z.B. im Rahmen der Fachoberschulprojektwoche.

Simone Langlitz, Berufliche Schulen Büdingen u. Nidda, 03.10.2017

Und hier noch ein paar Bilder:

 

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Teambuilding-Tag der 12FO4

Escape-Room Abenteuer- und Lasertag-Spiele standen am vergangenen Donnerstag auf dem Stundenplan. Um die neuen Schülerinnen und Schüler der 12 FOS 4 besser kennenzulernen und um Motivation und Teamgeist der Klasse zu stärken, haben wir kurzerhand den Unterricht für einen Tag nach Frankfurt verlegt. Treffpunkt war am Frankfurter Hauptbahnhof, von da ging es mit der Straßenbahn an die Hanauer Landstraße. Dort haben fünf Teams eine Stunde gegen die Zeit gespielt und versucht sich aus den kniffligen Escape-Räumen zu befreien. Geschafft haben es alle, wenn wir auch auf kleine Hilfen von außen angewiesen waren.

Nach einer kurzen Mittagspause ging es weiter zur Lasertag-Halle. Dort haben wir zwei spannende und schweißtreibende Runden gespielt. Bei zwei Teams aus je 12 Teilnehmern wird man allerdings häufig getroffen und muss oft zum Aufladen zurück in die Base.

Fazit: Alle Schülerinnen und Schüler haben sich zuverlässig und vorbildlich verhalten. Die gute Stimmung an diesem Tag werden wir in den Schulalltag übertragen und so das positive Arbeitsklima in der Klasse beibehalten und vielleicht sogar noch steigern.

Roland Engel, 03.10.2017

 

 

Angehende Industriekauffrauen und Industriekaufmänner erhalten den Europäischen Computerführerschein ECDL

18 Schülerinnen und Schüler, die an der Beruflichen Schule in Büdingen eine Ausbildung zum Industriekaufmann/frau absolvieren, haben im letzten Schuljahr erfolgreich die erforderlichen Module für den Europäischen Computerführerschein ECDL abgeschlossen. Jetzt halten sie stolz das international anerkannte Zertifikat in den Händen.

Der Europäische Computerführerschein ECDL wird als internationaler Standard für digitale Kompetenz angesehen. Inzwischen wurde er weltweit von 14 Millionen Kandidaten abgelegt und ist in 148 Ländern anerkannt. Da in vielen Branchen und Berufen solide IT-Kenntnisse immer bedeutsamer werden, ist es wichtig, diese Kompetenzen in Bildung und Ausbildung zu berücksichtigen.

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Der ECDL bietet dazu eine große Auswahl an Modulen – von Computergrundlagen über Büroanwendungen bis hin zu IT-Sicherheit, Bildbearbeitung und Datenschutz. Der ECDL wird mit Online-Tests abgeschlossen. Die Modularisierung der Lerninhalte ermöglicht den ECDL-Teilnehmern einen strukturierten und damit einfachen Zugang zum effizienten Umgang mit dem Computer.

Seit dem Schuljahr 2016/2017 ist die Berufliche Schule Büdingen ECDL–Prüfungszentrum. Die Schülerinnen und Schüler haben somit die Möglichkeit, den Europäischen Computerführerschein während des regulären EDV-Unterrichtes abzulegen.

Ab vier bestandenen Modulen, die individuell ausgewählt werden können, wird der sogenannte ECDL Profile ausgestellt. Es ist aber auch möglich, weiter Module zu absolvieren und auf dem Zertifikat aufführen zu lassen.

 

Aktuelle Informationen zum Europäische Computerführerschein ECDL

ECDL, was ist das?
Der Europäische Computerführerschein ECDL wird als internationaler Standard für digitale Kompetenz angesehen. Inzwischen wurde er weltweit von 14 Millionen Kandidaten abgelegt und ist in 148 Ländern anerkannt.
Da in vielen Branchen und Berufen solide IT-Kenntnisse immer bedeutsamer werden, ist es wichtig, diese Kompetenzen in Bildung und Ausbildung zu berücksichtigen.

Der ECDL bietet dazu eine große Auswahl an Modulen – von Computergrundlagen über Büroanwendungen bis hin zu IT-Sicherheit, Bildbearbeitung und Datenschutz. Der ECDL wird mit Online-Tests abgeschlossen. Dafür stehen Lernmaterial und eine kostenfreie E-Learning-Plattform unter www.ecdl-lernen.de zur Verfügung.

Die Modularisierung der Lerninhalte ermöglicht den ECDL-Teilnehmern einen strukturierten und damit einfachen Zugang zum effizienten Umgang mit dem Computer.

 

ECDL, wer kann daran teilnehmen?

Seit dem Schuljahr 2016/2017 ist die Berufliche Schule Büdingen ECDL–Prüfungszentrum. Die Schülerinnen und Schüler haben somit die Möglichkeit, den Europäischen Computerführerschein, der als anerkannter Nachweis für Computerkenntnisse steht,  abzulegen.

Im ersten Jahr der Schule als ECDL-Prüfungszentrum erhielten die Schülerinnen und Schülern, welche eine Ausbildung zur/zum Industriekauffrau/-mann absolvieren die Chance, einen Computerführerschein zu erhalten.

18 Schülerinnen und Schüler haben dies genutzt und sind nun stolze Besitzer eines Europäischen Computerführerscheins.

Der ECDL beinhaltet eine große Auswahl an Modulen. Von Computergrundlagen über Büroanwendungen bis zur IT-Sicherheit. Bei den Industriekaufleuten haben wir uns für die Variante ECDL-Profile entschieden. Bei diesem Zertifikat besteht die Möglichkeit, sich individuell zu qualifizieren. Ab vier bestandenen Modulen, welche aus einer Vielzahl von Modulen individuell ausgewählt werden können, wird der ECDL-Profile ausgestellt.

Für die Klasse der Industriekaufleute wurden die Module Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentation und Computergrundlagen mit folgenden Inhalten zusammengestellt:

  • Textverarbeitung: in dem Kenntnisse zur Erstellung und individuellen Formatierung von Dokumenten vermittelt werden,
  • Tabellenkalkulation: dessen Lernziel der versierte Umgang unter anderem mit Arbeitsblättern, Listen sowie logischen und mathematischen Formeln innerhalb eines Tabellenkalkulationsprogramms ist,
  • Präsentationen: in denen es darum geht, Präsentationssoftware kompetent bedienen zu lernen, Folien zu bearbeiten und dabei Text, Diagramme, Bilder und Zeichnungsobjekte einzufügen sowie Übergangseffekte anzuwenden.
  • Computer-Grundlagen: dient zur Wissensvermittlung bezüglich Informations- und Kommunikationstechnologie, Computern, Mobilgeräten, Software und Zubehör

Ab dem Schuljahr 2017/2018 gibt es auch ein ECDL-Angebot für die Schülerinnen und Schüler der Fachoberschule.

Berufliche Schule Büdingen, 02.10.2017

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Christoph-Alexander Uhl ist Jahrgangsbester

Erste Stadträtin Henrike Strauch (l.), Schulleiter Joachim Vogt (4.v.l.) und Abteilungsleiterin Simone Langlitz (r.) gratulieren den Jahrgangsbesten. Foto: Eichenauer

FEIERSTUNDE Fachoberschule verabschiedet 71 Schüler / Patrick Gerlach bester Büdinger

BÜDINGEN – (co). Mit dem Zeugnis des Fachabiturs in der Hand können nun 71 Schüler der Büdinger Fachoberschule (FOS), Bereich Wirtschaft und Verwaltung, ein Studium oder eine Ausbildung beginnen. Die Fachoberschule ist ein Zweig der Beruflichen Schule. Schulleiter Joachim Vogt, Abteilungsleiterin Simone Langlitz und die Klassenlehrer verabschiedeten die Schüler.

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„Ihr habt den Stresstest der vergangenen Wochen bestanden und nun mit dem Fachabitur den zweithöchsten deutschen Schulabschluss erreicht. Dafür gratuliere ich Euch und wünsche alles Gute für die Zukunft.“ Vogt wandte sich an die jungen Leute: „Setzt den Weg des lebenslangen Lernens fort, in der Ausbildung, in Studium und Beruf.“ Er bestätigte den jungen Männern und Frauen: „Mit dem FOS-Abschluss habt ihr auch Eure Fähigkeiten in punkto Sozialkompetenz und Genauigkeit bewiesen und seid befähigt, die Herausforderungen des Berufslebens anzunehmen“.

Simone Langlitz wies in ihrer Ansprache auf die Projektwoche am Ende des Schuljahres hin, in der sich alle Schüler sehr engagiert eingebracht hätten. Die Klasse FOS 1 stellte eine Schülerzeitung zusammen, die FOS 2 verfasste einen Plan zum Mentoring für die Einführungswoche für die zukünftigen elften Klassen. Die FOS 3 gestaltete einen Aktionstag zum interkulturellen Austausch, an dem auch Flüchtlinge teilnahmen, und die FOS 4 erarbeitete das Projekt „Startklar! – Fit für den Beruf“.

Nach der Zeugnisübergabe zeichnete die Schule die Besten der einzelnen Klassen mit kleinen Geschenken aus. Es waren die Schüler Florian Pöperny (FOS 1), Madeline Müller und Patrick Gerlach (FOS 2), Tim Kaiser und Veronika Neisel (FOS 3) sowie Christoph-Alexander Uhl (FOS 4). Er war mit einem Notendurchschnitt von 1,1 gleichzeitig auch Jahrgangsbester und erhielt den Buchpreis der Deutschen Mathematiker-Vereinigung.

Als besten Büdinger Schüler überraschte Erste Stadträtin Henrike Strauch den Michelauer Patrick Gerlach während der Verabschiedung mit einem Geschenk der Stadt.

Kreis-Anzeiger, 01.07.2017

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„Macht den ersten Schritt, bleibt ehrgeizig“

Zeugnisübergabe Berufliche Schule verabschiedet fast 90 Schüler mehrerer Bildungsgänge

„Macht Euch stark für das, was Ihr erreichen wollt. Schaut nach, was in Euch steckt, nach Euren Talenten und Fähigkeiten.
Holt sie heraus und werdet für Euer berufliches Fortkommen selbst aktiv. Macht den ersten Schritt, bleibt ehrgeizig“, rief Studiendirektor Alexander Popplow, stellvertretender Leiter der Beruflichen Schule Büdingen (BSB), den Abgängern mehrerer Klassen zu, die die Schule jetzt während einer Feierstunde verabschiedete. Zielstrebigkeit und Durchhaltevermögen hätten die jungen Leute schon während ihrer Schulzeit unter Beweis gestellt, fügte er hinzu und gratulierte etwa 90 Schülern zum Schulabschluss. Die Berufliche Schule verabschiedete die Schüler der drei Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung für Holztechnik, Lager/Logistik sowie Körperpflege.
Auch die Absolventen der Berufsfachschule, die in der Fachrichtung Wirtschaft und Verwaltung ihren Realschulabschluss erreichten, nahmen ihre Zeugnisse entgegen, zudem die Schulabgänger der Höheren Handelsschule, die nach dem Realschulabschluss noch ein Jahr Kaufmännische Orientierung draufgesattelt hatten.
Als letzte der großen Schülerriege hielten nach zweijähriger Ausbildung die Staatlich geprüften Kaufmännischen Assistenten für das Fremdsprachensekretariat ihre Zeugnisse. Sie sprechen jetzt mit Englisch, Französisch und Spanisch drei Fremdsprachen. Positiv für die Abgänger der Büdinger Schule: Der überwiegende Anteil der Absolventen hat bereits Ausbildungsplätze oder Plätze in weiterführenden Schulen.

Kreis-Anzeiger, 27.06.2017

 

 

 

Das tapfere Schreinerlein

AUSBILDUNG Fee Guber wird in Kürze als Schreinergesellin arbeiten / 23-Jährige erzählt, warum sie sich für das Handwerk entschieden hat
Arbeitsschutz: Wenn Fee Guber an der Kreissäge arbeitet, bindet sie sich die langen Haare zu einem Knoten und trägt einen Gehörschutz.
Foto: Kaltenschnee

Von Elke Kaltenschnee

BÜDINGEN – Fee Guber schreinert zurzeit ihr Gesellenstück. Es ist ein Hänge-Sideboard aus Holzwerkstoff mit Fächern und Schubladen. Die Front teils furniert, teils lackiert. In einer der Ecken eine Aussparung mit eingelassenem Fräsmuster, das von innen von einer LED-Leuchte angestrahlt wird. Ein anspruchsvolles Projekt, bescheinigen ihre Berufsschullehrer. Doch Fee Guber schreckt das nicht. Sie schätzt Herausforderungen, ist ehrgeizig und macht alles möglichst perfekt. 100 Arbeitsstunden sind für das Gesellenstück vorgesehen. Ende Juni ist Abgabetermin.

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Die 23-Jährige aus Nidda steht kurz vor dem Abschluss ihrer Schreinerausbildung, die sie in Ingo Hofmanns Schreinerei „Design in Holz“ in Laubach absolviert. „Wir bauen viele Sonderanfertigungen, Möbel für Großraumbüros. Wir haben Kunden in den Niederlanden und in Belgien. Einmal haben wir eine Säule geschreinert, mit einer der Säulenform angepassten Tür und einem eckigen Innenraum.“ Diese Sonderanfertigungen zu schreinern, findet Fee Guber toll: „Viel besser als den gleichen Schrank tausendmal zu bauen, wie das in der Möbelindustrie der Fall ist.“

Das Ziel der jungen Frau war ursprünglich keineswegs eine Ausbildung im Handwerk, sondern Abitur an der Gesamtschule Gießen Ost. In ihren Leistungskursen Kunst und Mathe sei sie eine gute Schülerin gewesen, doch der Sprachenunterricht sei ihr schwergefallen, erzählt sie freimütig. Was also tun, wenn die Fächer Deutsch und Englisch fester Bestandteil der Abiturprüfung sind und die Möglichkeit besteht, dass der Schulabschluss an einem der beiden Fächer scheitert? Ein Jahr vor dem Abitur entschied sich Fee Guber, die Schule zu verlassen, um ein Jahrespraktikum in einer Schreinerei in Nidda zu beginnen.

Sie sei mit handwerklichem Arbeiten aufgewachsen, ihr Vater Stephan Guber ein über die Region hinaus bekannter Bildhauer. Sie holt ihr Smartphone aus der Tasche und zeigt Holzskulpturen, die ihr Vater gefertigt hat. Schon als Kind habe sie sich gern in seiner Werkstatt aufgehalten und dort Spielsachen gebastelt. Später, als sie in Gießen zur Schule ging, behielt sie diese Gewohnheit bei: Sobald sie aus der Schule kam, ging sie in des Vaters Werkstatt. „Den ganzen Tag sitzen, das ist nichts für mich. Ich muss mich bewegen und möchte am Ende des Tages sehen, was ich gemacht habe.“ Das Arbeiten mit Holz gefiel Fee Guber und so schloss sie an ihr Praktikum eine Schreinerlehre an. Im ersten Lehrjahr absolvierte sie ein Berufsgrundbildungsjahr-Holz (BGJ) an der Berufsfachschule in Büdingen. „Das BGJ fand ich gut, weil wir so viele Grundlagen gelernt haben.“ Wie Photosynthese funktioniert zum Beispiel. Oder wie alte Holzverbindungen hergestellt werden: Schlitz und Zapfen, Zinkung und Gratung. Im Tischleralltag werden diese hochwertigen, traditionellen Techniken freilich kaum noch gebraucht. Zu zeitaufwendig, deshalb zu teuer und nur für die Verarbeitung von Massivholz geeignet.

Im Dezember 2015 wechselte Fee Guber den Ausbildungsbetrieb. War sie vorher in einer Schreinerei in Kefenrod, arbeitet sie seither bei Ingo Hofmann in Laubach. Die Lehre bereitet ihr viel Spaß. „Ich habe mir vorher überlegt, was ich machen will und was ich erwarte. Anschließend habe ich einen passenden Betrieb gesucht und mit „Design in Holz“ gefunden.“ Beworben hat sie sich bei Ingo Hofmann mit den Worten „Ich bin bereit für Überstunden, aber nicht für zu viele.“ Fee Guber bekam die Stelle. „Mein Chef will, dass ich da bin, wenn wir viel Arbeit haben, aber er sagt auch: ‚Du hast ein Privatleben.‘ Es ist ein gegenseitiges Geben und Nehmen.“ Wer weiß, wie oft und wie viele Überstunden im Handwerk anfallen, kann ermessen, wie entgegenkommend diese Übereinkunft ist.

Nach dem Ende ihrer Lehrzeit wird Fee Guber als Gesellin übernommen. Ihr Chef sei vor ein paar Wochen zu ihr gekommen und habe gefragt, ob sie bleiben wolle, erzählt sie. Klar wollte sie bleiben. „Er könnte noch zwei weitere Gesellen beschäftigen“, fährt sie fort. Doch es ist schwer, qualifizierte, zuverlässige Fachkräfte zu finden. Fee Guber hat ihm einen Klassenkameraden vorgeschlagen. Vielleicht klappt das ja.

Für die zierliche junge Frau ist der Schreinerberuf nicht immer leicht zu bewältigen, weil er nicht nur Kreativität und Geschick erfordert, sondern auch körperliche Kraft. „Wenn ich den ganzen Tag an der CNC-Fräse stehe oder Möbel zusammenbaue, strengt mich das nicht an.“ Doch wenn sie das Lager aufräumen und dabei schwere Holzbohlen tragen müsse, sei sie abends rechtschaffen müde. Nach ihrer Lehre will sie sich deshalb weiterbilden. Schwerpunkt: Zeichnen und Design. „Damit habe ich als Frau die Chance, meinen Körper zu schonen“, sagt sie. In ihrer Freizeit zieht es Fee Guber seit Beginn ihrer Lehre nicht mehr in des Vaters Atelier. Sie spielt Fußball. In der Damenmannschaft „HaHeBuKaSi“. Die Abkürzung steht für „Hartmannshain, Herchenhain, Burkhards, Kaulstoß und Sichenhausen“. Die Mannschaft wurde im vergangenen Sommer von fußballbegeisterten Frauen gegründet. Fußball hatte Fee Guber zwar bis zum ersten Turnier noch nie gespielt, „aber wir haben jetzt noch zwei Spiele bis zur Sommerpause“, sagt Fee Guber und: „Nach einem Jahr versteht man das Spiel.“

Ihr Freund ist übrigens ebenfalls Schreiner. Anders als sie, die sich für Möbelbau entschieden hat, schreinert er Fenster- und Türen. Die beiden haben sich in der Berufsschule in Büdingen kennengelernt und sind vor ein paar Monaten zusammengezogen. In ein Zimmer der gemeinsamen Wohnung hat Fee Guber an einem Samstag eben mal einen Einbauschrank eingebaut. Passgenau. Gelernt ist gelernt.

 

HINTERGRUND

Bei dem „Berufsgrundbildungsjahr-Holz“ handelt es sich um die vollschulische Form des ersten Ausbildungsjahres der Tischlerausbildung in Hessen. Es werden Grundlagen der Holzverarbeitung in Theorie und Praxis vermittelt. In der Regel wird das BGJ auf die dreijährige Ausbildungszeit angerechnet. Diese verkürzt sich somit auf zwei Jahre. Das Berufsbildungsjahr-Holz wird auch an der Büdinger Berufsschule angeboten. Das Konzept: ein Tag pro Woche in einer Tischlerei, die verbleibenden Werktage in der Schule. Voraussetzung für die Teilnahme ist ein Ausbildungs-Vorvertrag mit einem Ausbildungsbetrieb. (elk)
Kreis-Anzeiger, 3.Juni 2017

 

 

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„Es ist ein Beruf mit Zukunft“

AUSBILDUNG Gespräch über sinkende Schülerzahlen in der Tischlerklasse, ein attraktives Berufsfeld mit Aufstiegschancen und die Rolle des Schulstandorts Büdingen

„Zu wenige Schüler wissen über den Beruf des Tischlers und seine vielfältigen Möglichkeiten Bescheid“, sagt Heiko Engelhard, der das ändern will.
Foto: Kaltenschnee

BÜDINGEN – (elk). Im Großraum Rhein-Main werden in den vergangenen Jahren viele Häuser, Wohnungen und gewerbliche Immobilien gebaut. Es wird gedämmt, renoviert und saniert. Heimische Handwerksbetriebe profitieren von diesem Boom: Die Auftragsbücher sind voll. Gleichzeitig klagen die Inhaber von Handwerksbetrieben über fehlende Fachkräfte und die Berufsschulen über nachlassendes Interesse an einer Ausbildung im Handwerk. Der Kreis-Anzeiger hat mit Heiko Engelhard, der als Lehrer an der Berufsschule tätig ist, über Perspektiven des Handwerks, sinkende Schülerzahlen und die Zukunft der Tischlerklasse in Büdingen gesprochen.

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Herr Engelhard, an der Büdinger Berufsschule sind in der Tischlerklasse im dritten Lehrjahr zurzeit sieben Schüler. Das ist ganz schön wenig, oder?

Ja, in den letzten Jahren zeichnet sich ab, dass wir weniger Schüler haben, als Fachkräfte in den Betrieben benötigt werden. Auch für das in Kürze beginnende Ausbildungsjahr 2017/18 haben wir bisher noch zu wenige Anmeldungen. Vor sechs oder sieben Jahren hatten wir meist zweistellige Schülerzahlen pro Klasse. Von den abgebenden Schulen, zum Beispiel der Schule am Dohlberg, hören wir, dass das Interesse am Tischlerbereich, wie am gesamten Handwerk, gering sei.

Was denken Sie, warum sinkt das Interesse an Handwerksberufen?

Jugendlichen erscheint das Handwerk zu wenig attraktiv. Sie wollen die Schule besuchen, Abitur machen, studieren. Zu wenige Schüler wissen über den Beruf des Tischlers und seine vielfältigen Möglichkeiten Bescheid. Dabei bietet das Berufsfeld des Tischlers für junge Menschen mit verschiedensten Schulabschlüssen, vom Hauptschulabschluss bis hin zum Abitur, gute Perspektiven.

Welche Aufstiegschancen, welche Perspektiven gibt es für Tischler?

Die Erfahrung zeigt, dass eine Ausbildung im Handwerk eine gute Startposition ins Berufsleben ist. Der berufliche Werdegang bietet viele Möglichkeiten, das können Jugendliche oft nicht erahnen. Als Tischler arbeitet man nicht nur mit Holz, sondern mit den unterschiedlichsten Materialien, geht mit Maschinen um und macht den technischen Fortschritt mit. Man hat Kundenkontakt, ist beratend und gestalterisch tätig. Es ist ein Beruf mit Zukunft, auch in Zeiten der Digitalisierung. Die Betriebe suchen gut ausgebildete Fachkräfte. Eine Lehre muss aber nicht das Ende der Fahnenstange sein. Es gibt Abiturienten, die eine Tischlerausbildung machen und ein Architekturstudium anschließen. Andere lassen den Meisterbrief folgen oder eine Weiterbildung zum Holztechniker. Selbst Werkstoff- und Werkzeughersteller suchen für den Vertrieb Fachkräfte, die das Tischler-Handwerk gelernt haben und wissen, wovon sie reden.

Was macht die Berufsschule, um dem Trend fort vom Handwerk entgegenzuwirken?

Wir versuchen, auf vielen Ebenen über das Handwerk zu informieren. Wir nehmen an Infoveranstaltungen teil und an Berufsbildungsmessen. Wir sind an den abgebenden Schulen präsent. Wir sind zudem Ansprechpartner und versuchen, ein Netzwerk zu etablieren. Vieles läuft ja über persönlichen Kontakt.

Was raten Sie einem Jugendlichen, der sich für eine Schreinerausbildung interessiert?

Durch Spezialisierung der Betriebe sind die Tätigkeitsfelder sehr unterschiedlich. Darum ist es wichtig, den richtigen Betrieb für die jeweilige Person zu finden. Dafür können sich Jugendliche gerne an die Berufsschule wenden. Wir übernehmen eine vermittelnde Rolle, da wir die Betriebe in der Region kennen. Wir wissen, ob ein Betrieb schon Azubis hat und in welchem Lehrjahr sie sind. Aufgrund unserer guten Kontakte können wir helfen, den richtigen Betrieb auszuwählen.

Welche Konsequenzen hat es für die Berufsschule, wenn die Zahl der Auszubildenden und damit der Berufsschüler weiter zurückgeht?

Wir arbeiten weiterhin daran, dass die Tischlerausbildung in der Berufsschule als Ergänzung zur Ausbildung im Betrieb – wie im Dualen System vorgesehen – in Büdingen stattfindet. Wenn in Büdingen keine Ausbildung möglich wäre, dann müssten die Schüler nach Friedberg in die Berufsschule fahren. Das wäre eine weitere Schwächung des Ostkreises und für die betroffenen Schüler ein logistisches Problem: Wie soll denn ein 16-Jähriger, der in einem Betrieb in Gedern eine Ausbildung macht, nach Friedberg in die Berufsschule kommen?

Jugendliche, die sich für eine Tischlerausbildung interessieren, können sich an das Sekretariat der Beruflichen Schule in Büdingen wenden und dort eine Nachricht für Heiko Engelhard hinterlassen. Er meldet sich umgehend (Telefon 06042/96050, E-Mail heiko.engelhard@t-online.de).

ZUR PERSON

Heiko Engelhard (48), gelernter Tischler und Bauingenieur, ist seit 2002 als Berufsschullehrer tätig. Er unterrichtet die Schüler der Tischlerklasse an der Berufsschule in Büdingen und vermittelt ihnen neben theoretischem Fachwissen auch Allgemeinbildung. Die Themen sind vielfältig: Sie reichen von Deutsch, Politik und Wirtschaft, Fachrechnen, Werkstoffkunde, technisches Zeichnen, Möbelbau, bis hin zu Fenster- und Treppenbau, Schall- und Wärmeschutz. (elk)

Kreis-Anzeiger, 3. Juni 2017

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Spaß, Spiel und Spannung
Integrationsprojekt an den Beruflichen Schulen Büdingen

Foto: Christin Wiegand

Der 19.05.2017 stand für 23 Fachoberschüler und 27 Intea-Schüler der Beruflichen Schulen in Büdingen ganz unter dem Motto „Spaß, Spiel und Spannung.“ Die Schüler der Fachoberschule Wirtschaft und Verwaltung hatten im Rahmen einer Projektwoche die Aufgabe, gemeinsam mit den Intea-Schülern einen Aktionstag durchzuführen. Intea steht für Integration durch Anschluss und Abschluss.

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Dies ist ein Angebot für Schüler, die erst grundlegende Kenntnisse der deutschen Sprache für den Übergang in eine Berufsausbildung oder den Wechsel in einen anderen Bildungsgang erwerben müssen. Die Fachoberschüler standen somit vor der Herausforderung sprachliche Barrieren zu überwinden, kulturelle Unterschiede in der Planung zu berücksichtigen und ein buntes Programm auf die Beine zu stellen. Zudem sollte viel voneinander gelernt werden und der Spaß eine feste Größe sein. Denn Lachen verbindet!
Dazu entwickelten die Schüler unter anderem ein „Spiel ohne Grenzen“. Die Jugendlichen liefen gemeinsam Ski oder rannten bei einem Kellner-Parkour um die Wette. Es wurde deutlich, dass wir nur gemeinsam zum Ziel kommen und der Teamgedanke eine große Rolle spielt. Die Spannung hielt bis zur Siegerehrung an.

Nachmittags wurden verschiedene Sportspiele wie zum Beispiel ein Völkerballtunier, Brennball, Fußballtennis oder Kickboxen angeboten. In den unterschiedlichen Aktivitäten konnten die Schüler sich sportlich verausgaben, aber auch viele Gemeinsamkeiten entdeckt.
In der Zwischenzeit hatten die Jugendlichen immer wieder die Möglichkeit, sich eine Pause in der „interkulturellen Austauschecke“ zu nehmen. Dort wurden Gemeinschaftsspiele wie z.B. „Mensch ärgere dich nicht“ oder „Scharade“ gespielt. Zudem gab es das Angebot, ein Rollenspiel über gegenseitige Vorurteile zu entwickeln.
Nicht zu vergessen sind die Schüler, die sich um das leibliche Wohl während des gesamten Tages kümmerten. Gereicht wurden belegte Brötchen zum Frühstück, ein warmes Mittagessen, Schockkuchen und Waffeln.
Der Tag endete mit einem gemeinsamen Luftballon fliegen lassen,
bei dem alle Schüler und Lehrer ihre Wünsche für das
kommende Jahr äußern konnten.

 

 

 

 

 

 

Christin Wiegand, Berufliche Schule Büdingen, 28.5.2017

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Paris, London, Valencia … wir kommen!

 Schülerinnen und Schüler der Beruflichen Schule in Büdingen lernen und arbeiten im Ausland

Die Berufliche Schule des Wetteraukreises in Büdingen ermöglicht ab diesem Schuljahr ihren Schülerinnen und Schülern der Höheren Berufsfachschule für das Fremdsprachensekretariat ein vierwöchiges Betriebspraktikum in verschiedenen Ländern in und außerhalb Europas. Im Sommer 2017 absolvieren 10 angehende Fremdsprachensekretärinnen/-en der Klassen 11 und 12 einen Teil ihrer Ausbildung in Cork, Ereğli, Glasgow, London, Perpignan, Roquetas de mar und Valencia. Von der Bewerbung bis zu ihrer Rückkehr werden sie dabei von Lehrkräften der Beruflichen Schule und dem Arbeit und Leben e.V. betreut.

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Das Praktikum mit vorgeschaltetem Sprachkurs vor Ort erfolgt im Rahmen des von der Europäischen Union geförderten Stipendienprogramms Erasmus+, an dem sich zurzeit nach Angaben der Bundesregierung die 28 Mitgliedstaaten der EU sowie Island, Norwegen, Liechtenstein, die Türkei und Mazedonien beteiligen.

Voraussetzung für den Erhalt des EU-Stipendiums ist ein interkulturelles Vorbereitungsseminar mit zertifizierten interkulturellen Trainern, das am 21. März 2017 zusammen mit den Schülerinnen und Schülern der Rüsselsheimer Werner-Heisenberg-Schule stattfand. Herr Pfeifer vom Arbeit und Leben e.V. informierte zu allen Fragen rund um das Auslandspraktikum. In interaktiven Rollenspielen lernten die Teilnehmer mögliche Kommunikationsprobleme in interkulturellen Begegnungen zu meistern. Wer im Gespräch „Beyoncé ist ein erfolgreicher Spinat und verkauft viele Tische“ anstelle von „Beyoncé ist eine erfolgreiche Sängerin und verkauft viele Titel“ hört, muss zur Überwindung von Sprachbarrieren lernen, ohne Scheu oder Vorbehalte rechtzeitig nachzufragen (siehe Foto). Am Beispiel der Gewohnheiten des imaginären Volkes „Albatros“, dem die Erde heilig ist und das liebend gerne laut schmatzend „Erd“nüsse verspeist, wurde für mehr Offenheit und Toleranz gegenüber anderen Kulturen sensibilisiert.

Zwischenzeitlich haben sich die Schülerinnen und Schüler schulübergreifend entsprechend ihrer jeweiligen Zielländer in Gruppen organisiert, um die Anreise zu planen.

Für das kommende Schuljahr 2017/18 hat die Berufliche Schule Büdingen für die Ausbildung zum staatl. geprüften Assistenten im Fremdsprachensekretariat noch Plätze frei! Anmeldung und weitere Informationen unter www.bs-buedingen.de und 06042/96050.

Welche Vorteile bringt ein Auslandspraktikum?

Durch ein Betriebspraktikum gewinnen Schülerinnen und Schüler Einblicke in das Berufsleben und damit oftmals auch Klarheit über ihren späteren Berufsweg. Es ist deshalb ein fester Bestandteil der beruflichen Ausbildung.

 Bei einem Auslandspraktikum erwerben die Auszubildenden zusätzliche Kompetenzen. Sie verbessern durch spätere flexiblere Einsatzmöglichkeiten im Betrieb ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Durch das Lernen und Arbeiten in anderen Ländern vertiefen sie ihre Sprachkenntnisse und erwerben wichtige Zertifikate für spätere Bewerbungen, z.B. den Europass Mobilität inklusive eines Europass Lebenslaufs sowie ein Sprachkurszertifikat.

 Sowohl die Auszubildenden als auch die Betriebe profitieren dabei nicht nur von zusätzlichen Fach- und Fremdsprachenkenntnissen. Der Umgang mit alltäglichen Situationen in und außerhalb des ausländischen Betriebs erweitert auch die interkulturelle Kompetenz, d.h. die Fähigkeit, mit Menschen anderer Kulturen erfolgreich und angemessen zu interagieren.

 Da die Teilnehmer ihren Auslandsaufenthalt weitestgehend eigenständig planen und umsetzten müssen, werden Selbständigkeit, Verantwortungsbewusstsein sowie Problemlösefähigkeit besonders gestärkt. Dies gilt nicht zuletzt auch für die Steigerung ihrer fachlichen und beruflichen Kompetenzen wie Teamfähigkeit, Flexibilität, Eigeninitiative und Durchhaltevermögen.

Gruppenfoto der Programmteilnehmer mit Herrn Pfeifer (hinten Mitte) sowie  den beiden Lehrkräften Frau Romero (links) und Frau Walter (rechts).

Die Programmteilnehmer beim interaktiven Rollenspiel

Text & Fotos: Katja Walter

Berufliche Schule Büdingen, 11.05.2017

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Im Zentrum der Hessischen Demokratie – Büdinger Berufsschüler besuchten den Hessischen Landtag

Im Rahmen ihrer Berufsausbildung zur Kauffrau/ zum Kaufmann für Büromanagement besuchten 15 Schüler der Beruflichen Schule Büdingen am 02. Mai 2017 den Hessischen Landtag.

 

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Zunächst wurden den Auszubildenden in einem kurzen Vortrag wichtige Informationen zur Geschichte und Arbeitsweise des Parlamentes vorgestellt. Dabei lernten die angehenden Kaufleute unter anderem, welche Sitzordnung im Hessischen Landtag besteht und welche politische Symbolkraft von dieser ausgeht. Anschließend nahmen die Schüler auf der Besuchertribüne Platz und verfolgten eine Fragestunde des Parlaments, welche dem Landtag als Möglichkeit der parlamentarischen Kontrolle zur Verfügung steht. Hierbei wurden Fragen zu aktuellen politischen Themen an die Landesregierung gestellt, welche darauf Rede und Antwort stehen musste.

Im letzten Programmpunkt des Landtagsbesuches fand eine Gesprächsrunde mit den Abgeordneten Klaus Dietz (CDU), Lisa Gnadl (SPD), Wolfgang Greilich (FDP) sowie einer Referentin der Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen statt. Die Gesprächspartner beantworteten den Auszubildenden Fragen über die Aktionsfelder von Landespolitik und erklärten, dass die Parlamentssitzungen die politische Bühne darstellen und die Hauptarbeit in den Ausschüssen stattfindet. Neben politischen Sachfragen konnten die Berufsschüler über persönliche Anliegen mit den Abgeordneten diskutieren. Die jungen Leute interessierten sich aufgrund ihrer derzeitigen sowie perspektivischen Familienplanung besonders für die Zukunft des Berufsstandes der Hebamme im Wetteraukreis.

Text & Foto: Rafael Schulze-Homilius

Berufliche Schule Büdingen, 11.05.2017

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Personalverantwortliche sind auch nur Menschen“

Büdinger Fachoberschüler sammeln wichtige Erfahrungen bei Bewerbungstraining und Berufsberatung

 

An einem Workshop zum Thema „Bewerbungstraining“ nahmen kürzlich die Schüler der Klassen 11 der Fachoberschule an der beruflichen Schule in Büdingen teil. Gegenstand der von der Bundesagentur für Arbeit durchgeführten Berufsberatung war es, den Schülern berufliche Perspektiven nach ihrer Ausbildung aufzuzeigen und offene Fragen zur Ausbildungs- und Studienwahl zu beantworten.

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Insbesondere die Möglichkeit dualer Studiengänge, welche Theorie und Praxis miteinander verzahnen, wurde von den Fachoberschülern mit großem Interesse aufgenommen. Im Rahmen des von der Barmer Ersatzkasse durchgeführten Bewerbungstrainings wurden mit den Schülern die Kniffe und Hürden im Bewerbungsverfahren besprochen sowie typische Aufgaben in Assessment-Centern vorgestellt. Dabei durften die zukünftigen Absolventen in einem simulierten Personalauswahlgespräch erproben, wie man sich als Bewerber fühlt und welche Vorstellungen und Ansprüche seitens der Betriebe bestehen. Trotz aller Nervosität in solch einem Gespräch beruhigte der Dozent Florian Liebeskind die Fachoberschüler mit dem Hinweis: „Personalverantwortliche sind auch nur Menschen“.

Raphael Schulze-Homilius, Berufliche Schule Büdingen, 27.4.2017

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Zusätzliche Fachrichtung

NEUE LEITUNG Simone Langlitz für Fachoberschulen zuständig

 

 

 

Schulleiter Joachim Vogt und Simone Langlitz, die die Abteilungsleitung der Fachoberschulen in Nidda und Büdingen übernommen hat.
Foto: Träger

NIDDA/BÜDINGEN – (red). Ein Wechsel vollzog sich bei den Beruflichen Schulen des Wetteraukreises in Büdingen und Nidda in der Abteilungsleitung für die Fachoberschule (FOS). Simone Langlitz hat die Leitung übernommen und ist nunmehr für beide Standorte zuständig. Martin Schossau, der bisherige Abteilungsleiter in Nidda, wurde in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.

Eine der ersten Herausforderungen für Langlitz wird es sein, die erstmalig durchzuführende zentrale Abschlussprüfung der Fachoberschulen zu organisieren. Eine weitere Neuerung bringt Simone Langlitz selbst mit. Im nächsten Schuljahr wird es am Standort Nidda erstmalig zusätzlich eine Fachoberschulklasse mit der Fachrichtung „Wirtschaft und Verwaltung“ geben. Langlitz hat Wirtschaft und Verwaltung studiert und unterrichtet dieses sowie Englisch bereits seit 1999 an der Beruflichen Schule in Büdingen.

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Mit der durch die Fusion möglichen zusätzlichen Fachrichtung in Nidda wird das Angebot gerade für junge Frauen im Osten des Wetteraukreises ausgebaut. Für diese, wie für alle anderen gewerblichen Fachrichtungen in Nidda (Maschinenbau, Bautechnik, Elektrotechnik sowie Informationstechnik) und für alle Fachrichtungen in Büdingen (Wirtschaft und Verwaltung sowie Wirtschaftsinformatik) werden aktuell noch Anmeldungen entgegen genommen. Simone Langlitz erklärt sich bereit, Interessenten bei der Praktikumssuche zu unterstützen und informiert gerne individuell über die Möglichkeiten an beiden Standorten.

Kreis-Anzeiger, 04.04.2017

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Büdingen und Nidda: Standorte bleiben erhalten

PERSPEKTIVE Schuldezernent gibt Beruflichen Schulen beider Städte Planungssicherheit

BÜDINGEN/NIDDA – (pdw). Der Entwicklungsplan 2018 bis 2023 für die Beruflichen Schulen wird bis Ende des Jahres erstellt. Bei seinem Besuch der Berufsschulen in Büdingen und Nidda sicherte der Wetterauer Schuldezernent Jan Weckler zu: Beide Standorte werden im neuen Schulentwicklungsplan erhalten bleiben. „Die Betriebe brauchen die Sicherheit, dass sie weiter ausbilden können, und die Auszubildenden müssen wissen, dass ihr Unterricht in der Region verankert bleibt.“

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Mit Blick auf die Zukunft der beruflichen Ausbildung in der östlichen Wetterau hatten die Schulleiter in Büdingen und Nidda vor einigen Jahren ein Konzept zu einer Fusion beider Schulen erstellt. Der Wetteraukreis als Schulträger hat zugesichert, „zukünftig alle Investitionen im Hinblick auf die geplante Fusion“ auszurichten. Auch das Kultusministerium signalisierte seine Zustimmung. Bedingung: ein „Berufliches Kompetenzzentrum Oberhessen“ unter einer gemeinsamen Leitung. Neben dem Wunsch, sich einen Überblick über die inhaltlichen Schwerpunkte, die Berufsfelder und die Ausbildung zu verschaffen, diente Wecklers Besuch dazu, sich nach dem Stand der Fusion der beiden Schulen zu erkundigen.

Von der Fusion verspricht man sich eine attraktive Bildungslandschaft und den dauerhaften Erhalt einer beruflichen Schule mit auskömmlichen Schülerzahlen im Osten der Wetterau als Dienstleister und Impulsgeber für das Handwerk und die regionale Wirtschaft. An beiden Standorten sollen klare Strukturen hinsichtlich Schulformen und Berufe geschaffen werden sowie eine moderne, zeitgerechte Ausstattung.

Fünf Berufliche Schulen gibt es im Wetteraukreis. Besucht werden sie von 7000 Schülern, etwa 1550 von ihnen im östlichen Wetteraukreis. 838 Schüler besuchen die Schule in Büdingen, deren Ausbildungsschwerpunkt mit 77 Prozent im kaufmännischen Sektor liegt. Der Anteil der gewerblichen Ausbildung liegt bei 23 Prozent. Die Schülerschaft kommt aus 25 Nationalitäten, 55 Lehrer verteilen sich auf 40 Stellen. Die Berufliche Schule in Nidda hat einen gewerblichen Schwerpunkt und wird von 715 Schülern aus 27 Nationen besucht. 50 Lehrer verteilen sich auf 38 Lehrerstellen. Der Anteil von Schülern in „Intea“-Klassen (Integration durch Anschluss und Abschluss) liegt derzeit bei 80. Diese Zahl wird konstant bleiben oder sogar noch ansteigen. Auch die Zahl der Schüler, die durch eine Kooperation mit der Mittelstufenschule in Nidda an einem Tag in der Woche zur Berufsorientierung an der Beruflichen Schule in Nidda unterrichtet werden, steigt kontinuierlich. Im kommenden Schuljahr auf 160, für das Schuljahr 2018/19 wird eine Steigerung auf 200 Schüler erwartet.

Das Angebot an den beiden Schulen ist breit gefächert: Höhere Berufsfachschule, Höhere Handelsschule, Fachoberschule, Berufsfachschule, Berufsschule, Berufsgrundbildungsjahr, Berufsvorbereitung und „Intea“-Klassen.

Zu den Herausforderungen gehört es, die Folgen des demografischen Wandels und, damit verbunden, die rückläufigen Schülerzahlen zu bewältigen. Vor allem im gewerblichen Sektor, speziell bei den Bäckern, gehen die Zahlen zurück. Die Beschulung von Flüchtlingen muss gesichert werden. „Die nach wie vor hohen Zahlen in der Flüchtlingsbeschulung sorgen dafür, dass wir beide Standorte, Büdingen und Nidda, derzeit dringend benötigen“, so Jan Weckler abschließend.

Kreis-Anzeiger, 23.03.2017

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“Laugh a lot in Spamalot“

SchülerInnen der Beruflichen Schule Büdingen zu Besuch im English Theatre

 

Am 16. Februar 2017 machten sich 50 Schülerinnen und Schüler der Beruflichen Schulen in Büdingen und Nidda mit ihren Englischlehrerinnen auf den Weg ins English Theatre Frankfurt, um dort das auf dem Kultfilm „Die Ritter der Kokosnuss“ basierende Musical Spamalot zu sehen. Das Musical orientiert sich (ziemlich frei!!!) an der Sage um König Artus und die Ritter der Tafelrunde, die sich auf die Suche nach dem Heiligen Gral begeben. Doch bevor sie diesen schließlich gut versteckt im Zuschauerraum entdecken, müssen sie diverse Abenteuer bestehen: Sie treffen die Fee aus dem See, den Zauberer Tim, die furzenden Franzosen, zahlreiche Showgirls, die Ritter, die immer Ni sagen und, kurz vor dem Ziel, sogar einen Killerhasen. Allzu ernst nehmen durfte man die Handlung nicht, dafür begeisterte die Aufführung mit vielen absurden und skurrilen Situationen, phantasievollen Kostümen, toller Musik und spritzigen Tanzdarbietungen. Man musste nicht einmal Fan von Monty Python sein, um hierbei seinen Spaß zu haben.

Simone Langlitz, Berufliche Schule Büdingen, 23.02.2017

 

 

Allen Absolventen Arbeitsvertrag angeboten

AUSZUBILDENDE Sparkasse gratuliert zur bestandenen Prüfung

ORTENBERG (red). „Beeeestanden“ jubelten die 20 jungen Nachwuchskräfte der Sparkasse Oberhessen lautstark im Ortenberger Bürgerhaus. Das Unternehmen hatte zur feierlichen Zeugnisübergabe zum Abschluss der Berufsausbildung eingeladen. Vorstandsvorsitzender Günter Sedlak gratulierte den 16 ehemaligen Auszubildenden und vier dualen Studenten. „Ihnen allen haben wir das Angebot gemacht, bei uns zu bleiben. In unserer Branche ist das heute keine Selbstverständlichkeit mehr. Umso mehr freut es mich, heute hier vor so vielen neuen Mitarbeitern zu stehen“, sagte der Sparkassen-Chef. Eltern, Freunde, Lehrer und Schulleiter der Berufsschulen in Bad Nauheim, Büdingen und Lauterbach waren ebenfalls gekommen, um bei der Feier dabei zu sein. Musikalisch untermalt wurde der Abend von dem Cello-Ensemble der Musik- und Kunstschule Büdingen.

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„Sie sind ein wichtiger Baustein unserer Zukunft – und genau das ist der Grund, warum wir aus voller Überzeugung ausbilden“, sagte der Sparkassen-Chef. „Wir suchen übrigens auch für dieses Jahr noch Auszubildende – empfehlen Sie uns bitte weiter“, sagte Sedlak. In den vergangenen fünf Jahren habe die Sparkasse 116 Auszubildende freigesprochen, alle hätten ein Übernahmeangebot erhalten, bis auf zwei sind alle geblieben. Oben drauf acht duale Studenten, die alle einen Arbeitsvertrag unterschrieben hätten. Auch die 20 neuen Absolventen blieben, bis auf zwei, die sich anders entschieden haben. Besondere Glückwünsche gingen an Sophia Marx und Daniel Grenzebach – sie erzielten unter den Auszubildenden die besten Prüfungsergebnisse.
„Sie alle haben eine gute Ausbildung genossen. Sie haben einen hohen Wissensstand. Machen Sie etwas daraus. Und helfen Sie uns, auch weiterhin erfolgreich zu sein“, schloss Günter Sedlak seine Rede.
Personalratsvorsitzender Gerold Helfrich empfahl den frisch gebackenen Bankkaufleuten, immer weiter zu lernen: „Arbeiten Sie stetig weiter an Ihrer beruflichen Entwicklung. Erhalten und pflegen Sie kollegiale Zusammenarbeit und vor allem haben Sie Freude an Ihrem Beruf“, wünschte Helfrich den Prüflingen. Danach überreichten Andreas Stolz, Schulleiter der Kaufmännischen Berufsschule des Wetteraukreises in Bad Nauheim, Joachim Vogt, Schulleiter der Berufsschule Büdingen, und Holger Arnold von der Vogelsbergschule in Lauterbach den Prüflingen ihre Zeugnisse. Aus den Händen von Günter Sedlak gab es für jeden außerdem ein persönliches Geschenk.

Kreis-Anzeiger, 22.02.2017

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Oft kommt es zu Ausbildungvertrag

INFORMATIONEN Berufsmesse an der Beruflichen Schule


Bild: Berufliche Schule Büdingen

BÜDINGEN – (co). Die breite Aufstellung der Beruflichen Schule Büdingen und ihre guten Kontakte zu Ausbildungsfirmen machten die Berufsmesse deutlich. Junge Leute aus der Region waren gekommen, um sich über die Bildungsmöglichkeiten an der Schule und über die Ausbildung bei zahlreichen Betrieben und Institutionen zu informieren, die sich dort präsentierten. Das Konzept der Veranstaltung geht seit Jahren auf: Häufig kommt es durch erste Kontakte auf der Berufsmesse zu Ausbildungsverträgen. So profitieren beide Seiten. Sowohl die Betriebe als auch die Azubis sind in den allermeisten Fällen hoch zufrieden.

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Schulleiter Joachim Vogt und sein Stellvertreter Alexander Popplow zeigten sich erfreut über den großen Andrang und dankten den Betrieben für die Teilnahme an der Messe. Die Firmen stellten unterschiedliche Berufe, wie zum Beispiel Bankkaufmann, Heilerziehungspfleger, Industrie- und Veranstaltungskaufmann, Tischler, Fachlagerist, Sozialversicherungsangestellter, Kaufmann im Einzelhandel und Verkäuferin, vor. Zudem informierten sie über die Möglichkeiten des Dualen Studiums. Bundeswehr und Polizei zeigten ihre Karrieremöglichkeiten auf. Die Büdinger Stadtbücherei, die seit Jahren eine Kooperation mit der Beruflichen Schule verbindet, stellte ihre Arbeit vor. Die Agentur für Arbeit war mit Berufsberatung ebenso vertreten wie Volunta, der Freiwilligendienst des Deutschen Roten Kreuzes, der über die Möglichkeiten eines Freiwilligen Sozialen Jahres informierte. Etliche Firmen boten Jahrespraktika für die Absolventen des Schulzweiges Fachoberschule Wirtschaft und Verwaltung an.

Die Friseure zeigten an ihren Models modische Frisuren. Driton Dermaj weiß genau, was er werden will: „Nach dem Berufsvorbereitungsjahr, das ich im Sommer beende, will ich Friseur lernen. Kreativ mit Haaren zu sein und eine Frisur individuell anzupassen, macht mir großen Spaß.“ Auf der Messe arbeitete er bereits mit einem Model. Tischlergeselle Tekeste Tsegu und Azubi René Weyher werkelten mit Holz, Bäcker und Konditor hatten Brötchen, Stückchen und Kuchen gebacken, die im Schulcafé prima schmeckten.

Auch die vielschichtige schulische Ausbildung an der BSB, so die Kurzform des Bildungsinstituts, nahm breiten Raum ein. „Wir haben berufsvorbereitende und berufsgrundbildende Bildungsgänge, sind Fachoberschule mit Schwerpunkt Wirtschaft, Verwaltung und Wirtschaftsinformatik mit dem Abschluss Fachabitur. An unserer zweijährigen Berufsfachschule können sich Jugendliche mit Hauptschulabschluss weiterqualifizieren“, erklärte Alexander Popplow. Schüler mit Realschulabschluss können die einjährige Höhere Handelsschule besuchen. Die zweijährige Höhere Berufsfachschule führt zum Abschluss Fremdsprachenassistenz in drei Sprachen: Englisch, Französisch und Spanisch. „Mit diesen guten Kenntnissen in drei Fremdsprachen haben unsere Absolventen sehr gute Chancen, bei Firmen und Institutionen mit internationalen Verbindungen unterzukommen, und verdienen mit 19, 20 Jahren bereits gutes Geld“, so der stellvertretende Schulleiter.

Neben dem kaufmännischen Schwerpunkt ist die Einrichtung auch Berufsschule für Friseure, Holztechniker, Bäcker, Konditoren und Bäckereifachverkäufer. „Da wir im Wetteraukreis mittlerweile auch relativ viele Auszubildende im Bereich Logistik haben und die noch in den Hochtaunuskreis oder nach Gießen in die Berufsschule fahren müssen, arbeiten wir derzeit an einem Konzept, diese jungen Leute in Büdingen zu beschulen“, teilte Popplow abschließend mit.

Kreis-Anzeiger, 08.02.2017

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10 000 Euro für effizienten Unterricht

SPENDE Stiftung unterstützt Lernwerkstatt der Beruflichen Schule

BÜDINGEN – (red). Die Freude bei Studiendirektor Alexander Popplow, dem stellvertretenden Leiter der Beruflichen Schule Büdingen, und seinem Kollegen Wolfgang Leo, Abteilungsleiter an der Schule, war groß, als sie den Spendenscheck in Höhe von 10 000 Euro von Stiftungsvorstand Petra Kalbhenn und Manfred Bress überreicht bekamen. Die Main-Kinzig- und Oberhessen-Stiftung unterstützt damit das Projekt „Lernwerkstatt“.
Dem Projekt zugrunde liegt das pädagogische Konzept der „Binnendifferenzierung“ im Unterricht, einer Methode zur individuellen Förderung einzelner Lernender. Dies ist beispielsweise für die heutigen Büroberufe von Bedeutung. Die Ansprüche der vergangenen Jahre, Digitalisierung und die daraus erforderliche Neuordnung des Leistungsprofils dieser Berufsgruppe verlangt, den Unterricht an die neuen Anforderungen anzupassen und eine Differenzierung zu realisieren.
Durch die Anpassungsfähigkeit ist das neue Konzept in vielen Bereichen der Beruflichen Schule einsetzbar. Integrationsklassen stellen eine besondere Herausforderung für Schulen dar. In diesen Klassen werden alle Jugendlichen aufgenommen, die aufgrund ihrer geringen Sprachkenntnisse und unterschiedlicher Leistungsstände den Unterricht in den Regelklassen noch nicht besuchen können. Auch dabei gilt es, ein hohes Maß an Flexibilität im Unterricht bereitzustellen. Viele Möglichkeiten des Lehreinsatzes tun sich auf und egal, welche Zielgruppe und welcher Berufsbereich – vom Projekt „Lernwerkstatt“ profitieren alle.
Eine große Erleichterung, insbesondere für die Lehrkräfte, bietet die individuelle Ausstattung der Lehrräume. Zentrale Bedeutung für den differenzierten Unterricht bilden dabei die Möglichkeiten der räumlichen Aufteilung und der technischen Ausstattung.
Flexibel
So kann mit flexiblen Möbeln auf das der jeweiligen Situation angepasste Angebot eingegangen werden. Auf dieser Grundlage wurde ein spezieller Raum gestaltet, in dem Tische und Stühle je nach Bedarf zu Lerninseln zusammengestellt oder als Einzelarbeitsplätze genutzt werden. Dazu gehören auch frei im Raum platzierbare Regale mit entsprechendem Unterrichtsmaterial. Bewegliche Trennwände bieten Ruhezonen für ungestörten Individualunterricht. Verbunden mit ausreichender Technik begünstigt das die Förderung der jungen Menschen. Mit diesem Projekt investiert die Main-Kinzig- und Oberhessen-Stiftung in ein neues Lernkonzept für effizienten und zeitgemäßen Unterricht.

Kreis-Anzeiger, 22.12.2016

Fremdsprachensekretariat im Aufwind

DELF-Prüfung 2016 an der Beruflichen Schule Büdingen



Personen auf dem Foto von links nach rechts: Emmely Stern, Christina Olinberger, Vanessa Hopp, Celina Huber, Fiona Birx (hintere Reihe) und Chantal Metz, Moritz Brousek-Fischer, Dana Werda, Fabienne Schöneich, Kira Pfaff, Katja Walter (vordere Reihe).

Auch in diesem Jahr war die berufliche Schule Büdingen bei der Teilnahme am Sprachzertifkat DELF (Diplôme d’Études en Langue Française) für Französisch als Fremdsprache wieder erfolgreich vertreten.
Insgesamt haben 10 Schülerinnen und Schüler des Fremdsprachensekretariat der Schule die schwierige schriftliche und mündliche Französischprüfung abgeschlossen. Caroline Luft wurden mit der Kompetenzstufe A1, Fiona Birx, Ibrahim Gültekin, Vanessa Hopp, Celina Huber, Kira Pfaff, Fabienne Schöneich, Emmely Stern und Dana Werda mit A2-Niveau grundlegende Kenntnisse in Französisch und kommunikative Fertigkeiten in alltäglichen Situationen bescheinigt. Christina Olinberger und Moritz Brousek-Fischer bewiesen mit B1, Lisa Christie Watanabe mit B2 vertiefte Kenntnisse der französischen Sprache und allgemeine landeskundliche Kenntnisse. Die Prüfungsinhalte waren dabei den gewohnten Sprechsituationen und Interessen der Jugendlichen angepasst. Vorbereitet und begleitet wurden sie durch ihre Französischlehrerinnen Chantal Metz und Katja Walter.
Die Überprüfung der mündlichen Ausdrucksfähigkeit wird von den meisten Prüflingen gefürchtet. Sie findet außerhalb der Schule statt und wird von frankophonen Muttersprachlern abgenommen. Unmittelbar vor dem Prüfungsgespräch war die Nervosität entsprechend spürbar, doch am Ende konnten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu Recht stolz und zufrieden mit der eigenen Leistung sein: Alle haben erfolgreich bestanden. Freudig wurden die jetzt zugesandten Zertifikate entgegengenommen.
Initiiert wurde die jährliche Teilnahme des Fremdsprachensekretariats der Beruflichen Schule Büdingen bereits vor einigen Jahren von der ehemaligen Kollegin Ursula Rogalla. Auch 2017 wird es wieder viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Büdingen geben. Angestrebt wird dabei sogar größtenteils die Niveaustufe B1.

Was ist eigentlich DELF?

Das DELF überprüft die Französischkenntnisse von Nicht-Muttersprachlern auf den vier verschiedenen Kompetenzniveaus A1, A2, B1 und B2. Diese Niveaus entsprechen den ersten vier Stufen des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen (GeR). Die Anforderungen an die Teilnehmer werden mit zunehmender Niveaustufe höher. In Deutschland führt das französische Kulturinstitut Institut français in Mainz die Prüfung an beteiligten Schulen durch. Bei bestandener Prüfung erhalten die Schüler/innen ein offizielles Zeugnis vom französischen Bildungsministerium. Mit dieser Prüfung können sich die Schüler/innen ihre Sprachkompetenz somit unabhängig vom Französischunterricht an den jeweiligen Schulen zertifizieren lassen. Die DELF-Zertifikate sind unbefristet gültig und werden sowohl von französischen Universitäten als auch von Arbeitgebern als offizieller Nachweis für französische Sprachkenntnisse aufgrund ihrer internationalen Vergleichbarkeit weltweit anerkannt. Damit können die Schülerinnen und Schüler auf dem Arbeitsmarkt und bei einer Bewerbung um einen Praktikums-, Ausbildungs-, oder Studienplatz punkten.

Katja Walter, Lehrerin an der BSB, 15.12.2016

 

 

Nachhaltigkeit

Aktionstag an der Beruflichen Schule / Schüler beschäftigen sich mit Umweltschutz und fairem Handel


Justin Probst, Jonas Triesch und Madeleine Reddig aus der 11EH2 an ihrem Verkaufsstand

BÜDINGEN – (red). Der Aktionstag hat an der Beruflichen Schule Büdingen Tradition. Sieben Klassen beteiligten sich in diesem Jahr am Tag der Nachhaltigkeit. So wie Michaela Fröhlich, Schülerin der 12 BäV, ging es im Anschluss vielen: „Wir haben viele fair gehandelte Rohstoffe verwendet und mussten experimentieren. Insgesamt eine gelungene Aktion, bei der wir jede Menge gelernt haben.“

 Ziel dieses Tages war es, die Schulgemeinde über Nachhaltigkeit, Verantwortung in einer globalisierten Welt und fairen Handel zu informieren. Dazu hatten drei Klassen der Jahrgangsstufe 12 der Fachoberschule Wirtschaft und Verwaltung Informationsplakate auf Englisch erstellt, die sie in einer Ausstellung im Foyer der Schule präsentierten. Die Klasse 12 FO1 beschäftigte sich mit ihrer Englischlehrerin Chantal Metz mit dem Thema Umweltschutz und Nachhaltigkeit und die 12 FO2 mit Simone Langlitz mit den Gewinnern und Verlierern von Globalisierung. Die Klasse 12 FO4 erstellte mit ihrer Englischlehrerin Melanie Fellinger Plakate zum fairen Handel. Auch der Einzelhandel war mit ihren Auszubildenden im zweiten Lehrjahr vertreten: Anika Döring präsentierte mit ihrer Klasse 11 EH2 im Foyer einen Verkaufsstand mit fair gehandelten Produkten wie Schokolade, Tee oder Handwerksartikeln aus dem Weltladen Gelnhausen. Melanie Fellinger hatte mit der Klasse 11 EH1 ebenfalls eine Plakatausstellung zum Thema Nachhaltigkeit im Einzelhandel vorbereitet. Ronja Ribbeck aus dieser Klasse fand, dass „gerade einige Supermärkte in diesem Bereich Vorreiter sind und viel zum Thema Nachhaltigkeit und Umweltschutz tun“. Ihre Klassenkameradin Sabrina Rud stellte fest: „Viele Einzelhändler verzichten bereits auf Plastiktüten.“

Auszubildende im dritten Lehrjahr, die Bäcker und Bäckereifachverkäuferinnen werden wollen, waren ebenfalls fleißig. Sie bereiteten kleine Gerichte, zum Beispiel eine Curry-Reis-Pfanne, Quinoa-Penne mit Pesto und Süßes wie Brownies mit schwarzen Bohnen sowie Stollen und Lebkuchen vor. Bei der Herstellung benutzten sie zum großen Teil fair gehandelte Zutaten. Die Leckereien konnten dank großzügiger Spenden einiger Lebensmittelmärkte zu günstigen Preisen verkauft werden.

Alle Einnahmen aus dem Verkauf der Artikel aus dem Weltladen und der von den Bäckern hergestellten Gerichte und Snacks werden einem gemeinnützigen Projekt, das sich mit Fairness in der Welt beschäftigt, gespendet.

Kreis-Anzeiger, 24.11.2016