News

KMK-Prüfung 2018 an der Beruflichen Schule Büdingen erfolgreich gestartet

Prüflinge von links nach rechts: Anna Geyer, Selina Korkmaz, Fabienne Schöneich, Kirsten Ostheim, Chantal Metz (Durchführung KMK Englisch) sowie Alexander Popplow (stv. Schulleiter) (hintere Reihe)

In diesem Schuljahr hatten viele Englischschüler an der BSB erstmals die Möglichkeit das KMK Fremdsprachenzertifikat abzulegen. Anna Geyer (Niveau B2), Selina Korkmaz (Niveau B2) und Fabienne Schöneich (Niveau B1) haben die Chance ergriffen sich als erste dieser Herausforderung in einer schriftlichen und mündlichen Zusatzprüfung zu stellen und haben erfolgreich bestanden.

weiterlesen


Durch Bestehen dieser Prüfung können die Auszubildenden nachweisen, wie gut sie im berufsbezogenen Bereich in der englischen Sprache agieren können, indem sie beispielsweise ein englischsprachiges Telefongespräch führen, wichtige Informationen zusammenfassen oder einen englischen Geschäftsbrief, wie z. B eine Anfrage anhand einer vorgegebenen Situation, verfassen.

Bei einer Bewerbung für ein Auslandspraktikum im Fremdsprachensekretariat, einen Ausbildungs- oder Studienplatz oder eine Arbeitsstelle bei einem international agierenden Unternehmen kann es das entscheidende Kriterium sein, gute Englischkenntnisse am Arbeitsplatz nachweisen zu können.

Was bedeutet KMK?

Beim KMK-Fremdsprachenzertifikat im Fach Englisch handelt es sich um ein bundesweit einheitliches Zertifikat zum Nachweis berufsbezogener Fremdsprachenkompetenzen. Die Prüfung kann auf verschiedenen Niveaustufen (A2-B2) abgelegt werden, die an den Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen (GeR) angelehnt sind. Durch die Orientierung am GeR ist das Zertifikat auch außerhalb Deutschlands anerkannt.

Schülerinnen und Schüler berufsbildender Schulen können dieses Zertifikat durch erfolgreiches Ablegen einer freiwilligen Fremdsprachenprüfung (schriftlich: Hör- und Leseverstehen, eigenständige Textproduktion, Mediation sowie mündlich: Interaktion bzw. Präsentation) erwerben und hierdurch eine für die berufliche Zukunft bedeutsame Zusatzqualifikation vorweisen. Das KMK- Zertifikat ist völlig unabhängig von der Schulnote im Fach Englisch. Je nach Niveau fallen Kosten in Höhe von 30-60 Euro an.

Die Prüfungen werden durch eine externe Kommission erstellt, aber von Lehrern/Lehrerinnen der jeweiligen beruflichen Schule an dieser durchgeführt.

Die Prüfung findet zweimal jährlich (Februar/Juni) für verschiedene Ausbildungsberufe statt und kann bis zu einem Jahr nach Ausbildungsabschluss abgelegt werden. Bei Interesse und Fragen können sich Interessent/innen gerne an die zuständigen Lehrkräfte (Kirsten Ostheim, Chantal Metz) wenden. Bei einer ausreichend großen Zahl an Interessenten besteht auch die Möglichkeit, das Zertifikat im Fach Spanisch (Fremdsprachensekretär/innen) zu erwerben.

Chantal Metz, Berufliche Schule Büdingen, 8.8.2018

weniger anzeigen


Bildung beinhaltet viel mehr als reines Wissen

BSB Büdingen verabschiedet ihre AbsolventInnen der Fachoberschule

Am 20.Juni 2018 durften die Klassenlehrer der 12 FOS 1 – 4 der Beruflichen Schule Büdingen ihren Schülerinnen und Schülern die Zeugnisse zur bestandenen Fachhochschulreife überreichen. Schulleiter Joachim Vogt begrüßte zu diesem Anlass die Absolventinnen und Absolventen und deren Eltern in der Aula der BSB.

weiterlesen


Abteilungsleiterin Simone Langlitz verwies in ihrer Ansprache auf die derzeit sehr guten Chancen, die der Arbeitsmarkt in Deutschland jungen Schulabgängern bietet, und unterstrich, dass der Begriff Bildung heute weitaus umfassender gedacht werden muss als noch in früheren Jahren. Es kann nicht darum gehen, sich das stetig zunehmende Wissen in Gänze anzueignen, sondern vielmehr darum, mit dem zur Verfügung stehenden Wissen kreative und neue Lösungsansätze zu finden, Rückschlägen souverän zu begegnen und sich Fähigkeiten anzueignen, die nicht von Maschinen ersetzt werden können. Intrinsische Motivation ist hier das Stichwort, also eine Motivation von innen heraus, ein neugieriges und begeisterungsfähiges Lernenwollen.

Im Anschluss an Frau Langlitz sprach die erste Stadträtin der Stadt Büdingen Frau Strauch ein Grußwort und beglückwünschte die Absolventinnen und Absolventen. Die vier Klassenlehrer (12FOS1: Herr Stracke, 12 FOS 2: Herr Schulze-Homilius, 12 FOS 3: Frau Hampl, 12 FOS 4: Herr Engel) zogen Resümee über die letzten zwei Schuljahre der Abschlussklassen, betonten die hervorragenden Ergebnisse der Projektwoche und zeigten dazu Bilder von Klassenfahrten und der Projektarbeit.

Nach der eigentlichen Zeugnisübergabe wurden die jeweiligen Klassenbesten Pascal Wörle (12 FOS1), Viktoria Smelkov (12 FOS 2), Lisa Zimmermann (12 FOS 3) und Daniel Käßner (12 FOS 4) geehrt und Buchpreise für herausragende Leistungen im Fach Mathematik an Victoria Smelkov (12 FOS 2) und Pascal Wörle (12 FOS 1) überreicht. Darüber hinaus wurde Victoria Smelkov als Jahrgangsbeste mit einer Durchschnittsnote von 1,0 geehrt.

Einige Schülerinnen und Schüler hatten im vergangenen Schuljahr weitere Zusatzqualifikationen erlangt. So bekamen Ann-Kathrin Kunze und Maic Materne den europäischen Computerführerschein (ECDL) und Anna Geyer und Selina Korkmaz das KMK-Sprachzertifikat für berufsbezogene Englischkenntnisse überreicht.

Roland Engel, Berufliche Schule Büdingen im Juli 2018

weniger anzeigen


 

Irina Sander ist Jahrgangsbeste

Die Schüler aller Abschlussklassen der Beruflichen Schule Büdingen auf einen Blick: Alexander Popplow, stellvertretender Schulleiter (r.), leitet eine sehr persönliche Feierstunde. Foto: Schneider

BÜDINGEN – (mü). Im Zuge einer einerseits sehr persönlichen, andererseits von gesellschaftlichem Weitblick gepägten Feierstunde hat die Büdinger Berufliche Schule des Wetteraukreises jetzt ihre erfolgreichen Absolventen verabschiedet.

weiterlesen


Nach herzlichen Glückwünschen warf der stellvertretende Schulleiter Alexander Popplow einen Blick in die Zukunft und schilderte den demografischen Wandel, Digitalisierung und Automatisierung sowie die Pflicht zu lebenslangem Lernen als Herausforderungen, welche die jungen Menschen begleiten würden. „Ihr habt bewiesen, dass ihr konsequent und zuverlässig sein könnt – bleibt auch fernerhin am Ball, lasst euch aber auch die Freiheit, eure Ziele zu überprüfen und gegebenenfalls zu revidieren“, sagte Popplow, der sich zudem bei seinem Kollegium für dessen pädagogisches Engagement bedankte.

Im Folgenden würdigten die Lehrerinnen der einzelnen Abschlussklassen ihre Schüler. Dabei klangen viel Freude, Empathie und gelegentlich Abschiedsschmerz durch, auch einige überstandene Krisen und gemeinsam Erlebtes auf den Ausflügen fand Erwähnung. Besonders berührend: Lehrerin Melanie Fellinger gedachte gemeinsam mit ihrer Klasse 12 EH1 des überraschend verstorbenen Schülers Austin Schäfer. Viele Klassen revanchierten sich mit einer Präsentübergabe bei den Pädagoginnen. Besonders geehrt wurden auch die Klassenbesten sowie die Jahrgangsbeste Irina Sander, die als Kauffrau im Einzelhandel einen Abschluss mit der Traum-Durchschnittsnote 1,0 erreicht hatte. Glückwünsche des Magistrats der Stadt Büdingen überbrachte Erste Stadträtin Henrike Strauch.

Kreis-Anzeiger, 26.Juni 2018

weniger anzeigen


 

Klassenausflug der Klasse 11GH zum Gebr. Heinemann SE & Co.KG Logistikzentrum Erlensee

Der internationale Großhändler Gebr. Heinemann beliefert Flughäfen, Flugzeuge, Schiffe oder Grenzübergänge mit einem riesigen Portfolio hochwertiger Konsumgüter. Jeder der schon einmal geflogen ist oder eine Kreuzfahrt gemacht hat, kennt die Duty-Free-Shops, welche von Gebr. Heinemann beliefert werden.

weiterlesen

Wir, die 11GH, durften einen Tag lang den Ablauf bei Gebr. Heinemann mitverfolgen:

Bei der Firma angekommen, bekamen wir einen Ausweis zur Bestätigung unserer Identität und wir wurden von Herrn Schlaich und seinem Kollegen Herrn Vrba empfangen. Sie führten uns in einen Besprechungsraum und erzählten uns alles rund um den Ablauf, die Produkte und die Firmengeschichte.

Wir begannen nun uns die konkreten Abläufe anzuschauen und starteten im Warenausgang. Herr Schlaich und Herr Vrba erklärten uns das Lagerungssystem und die verschiedenen Bereiche des Lagers. Wir konnten viele verschiedene Lagerarten sehen, unter anderem ein vollautomatisiertes Hochregallager. Dieses bekommt über das Warenwirtschaftssystem die Aufträge übermittelt und sorgt dafür, dass die Paletten zu den entsprechenden Stationen befördert werden.

Nachdem die erste Etage geschafft war, wurden wir in den oberen Bereich des Lagers geführt. Oben angekommen sahen wir ein riesiges Laufband, welches die Waren zu den Mitarbeitern und von dort wieder wegtransportiert. Die Aufträge bekamen die Mitarbeiter per Bildschirm angezeigt. Nun wurde die Ware zu ihnen gefahren. Die Mitarbeiter nahmen die benötigte Menge aus der Kiste und legten die restliche Ware wieder zurück auf das Laufband. Umverpackungen können auch auf das obere Laufband gelegt werden, diese werden dann auf direktem Wege in die Papppresse gefahren.

Als Nächstes durften wir einen Blick in die Büroräume werfen. Uns fiel sofort auf, dass die Büros mit Glaswänden ausgestattet waren, sodass wir vom Flur aus direkt in die Büroräume schauen konnten. Beeindruckend war der riesige Aufenthaltsraum, in dem man einen wunderschönen Ausblick genießen kann, welcher bis nach Frankfurt reicht. Sogar die ankommenden LKW-Fahrer haben einen eigenen Pausenraum zum Ausruhen, was diese gerne in Anspruch nehmen.

Als Fazit kann man sagen, dass wir sehr beeindruckt waren:

  • von der vollautomatisierten Lagerhaltung
  • vom vollautomatisierten Hochregallager
  • von dem durchdachten Beförderungssystem für Paletten und Kisten
  • von dem extra gesicherten Lagerbereich für hochpreisige Accessoires
  • von dem Tabaklager (Humidor), in dem eine konstante Temperatur und Luftfeuchtigkeit sichergestellt sein muss
  • dass das Lager sehr ordentlich und sauber war.

Nach diesen interessanten Einblicken verabschiedeten wir uns von unseren sehr engagierten Betreuern, die uns eine spannende Besichtigung ermöglicht haben.

Sabine Kremer-Müller, Lehrerin an der BSB, 14.05.2018

weniger anzeigen

 

 

Greenpeace, Airbus, Internationale Schifffahrt und Logistik – Hamburg hat für zukünftige Industriekaufleute viel zu bieten
Die Schülerinnen und Schüler vor der Greenpeace-Zentrale in der Hafen City

Vor den Osterferien verbrachten die 11. Klassen der Auszubildenden zu Industriekaufleuten vier erlebnisreiche Tage mit ihren Klassenlehrerinnen Eva Kraft und Nicole Thorwartl-Loos in Hamburg.

weiterlesen


Mitten in der Hafen-City lernten die Schülerinnen und Schüler am ersten Tag die Arbeit von Greenpeace kennen, einer der bekanntesten Non-Profit-Organisationen in Deutschland. Mit beeindruckenden Bildern und kurzen Videospots zeigt Katrin Wittwer die Auswirkungen der Globalisierung: Bei Themen wie Überfischung, globaler Erwärmung und der Zerstörung von Urwäldern wurde schnell deutlich wie wichtig die Arbeit dieser Umweltorganisation ist. In kurzen Diskussionen tauschten sich die Schüler mit der Greenpeace-Mitarbeiterin aber auch darüber aus, was jeder einzelne gegen diese Missstände tun kann. Dann durften die Schülerinnen und Schüler selbst bei Greenpeace aktiv werden. Mit einem Selbsttest wurde zunächst festgestellt, welche Rolle am besten zu jedem Einzelnen passt. Im Anschluss machten sich die Schülerinnen und Schüler in ihrer Rolle, als Aktivist, Kampaigner, Wissenschaftler oder Medienspezialist auf Erkundungstour durch die anschauliche Ausstellung im Foyer der Greenpeace Zentrale.
Auf Erkundungstour durch die Greenpeace Zentrale

Der Stadtrundgang am nächsten Vormittag führte die Klasse zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten: und half allen, sich die folgenden Tage (und Nächte) auch ohne Google Map in der Innenstadt zu orientieren.
Monate im Voraus hatte die Klasse eine Werksführung bei dem größten Flugzeugbauer Europas gebucht. Nach einer Fahrt mit der Fähre nach Finkenwerder vorbei an riesigen Containerschiffen und Hafenanlagen konnte man bei Airbus auf der 400 ha großen Fläche den Flugzeugbau hautnah erleben. Der Rundgang bot spannende Einblicke in die Produktion und Endfertigung der Airbus A320-Familie. Auch die A380, das größte Passagierflugzeug der Welt konnten die Schülerinnen und Schüler bestaunen. Es bekommt in Finkenwerder die Kabine sowie die Lackierung und wird von dort an Kunden in Europa und dem Nahen Osten ausgeliefert.


Vor dem Airbus Firmengelände in Finkenwerder

Dass Hamburg eine der führenden Logistikmetropolen in Europa und bedeutender Umschlagplatz für den internationalen Seehandel ist, konnten die Schülerinnen und Schüler schon erahnen. Vor Augen geführt wurde es nochmal beim Anblick des Hamburger Hafens in Miniatur im Internationalen Maritimen Museum. „Der reibungslose Ablauf des globalen Warenaustausches bedarf einer komplexen Logistik und ausgebildeter Spezialisten, die alle Vorgänge koordinieren“ berichtete Knut Kührmann. Und er wusste von wovon er spricht. Herr Kührmann hat 40 Jahre in verschiedenen führenden Funktionen im In- und Ausland in der Seeschifffahrt gearbeitet. Anhand ausgewählter Exponate gab er der Klasse einen Einblick in historische Entwicklung der internationalen Fracht- und Containerlogistik. Ein Schüler zeigte sich beeindruckt: „Hier merkt man sofort, dass er seinen Beruf mit Leidenschaft ausgeübt hat. Toll, dass er sein Wissen auch im Ruhestand noch weitergibt.“
Mit vielen neuen Eindrücken und Erlebnissen aus dem vielfältigen Tages- und Abendprogramm machten sich alle müde und zufrieden auf die Rückreise nach Hessen. „Studienfahrten mit betrieblichen Bezug sind im Fachbereich Industrie zu einer guten Tradition geworden, sie fördern den Klassenzusammenhalt und bieten auch vielfältige inhaltliche Anknüpfungspunkte für den Unterricht“ berichtete Fachbereichsleiterin Nicole Thorwartl-Loos

Eva Kraft (Lehrerin an der Beruflichen Schule Büdingen, 02.05.2018

weniger anzeigen

 

 

Berufliche Schule Büdingen beim Kinderfest

Erstmals war die berufliche Schule Büdingen bei strahlendem Sonnenschein  mit einem Stand auf dem diesjährigen Kinderfest in Büdingen vertreten. Fleißige Bäcker, Friseure und Schreiner boten den Kindern vielfältige Möglichkeiten an, in die einzelnen Berufe rein zu schnuppern.

Die Bäcker hatten mit Astrid Kassel Mürbeteigkekse in Froschform vorgebacken, die die Kinder auf dem fest bunt verzieren konnten. So entstanden lustige grüne, bunt dekorierte Frösche, die die Kinder natürlich mit nach Hause nehmen konnten. Manche haben den Heimweg jedoch nicht geschafft…

weiterlesen



Bei den Friseuren gab es allerhand zu erleben. Vor allem die Mädchen erfreuten sich an den bunten Strähnen, die unsere Kollegin Hiltrud Kraft-Christe anschweißte. Zudem konnten sich die Kinder selbst an Frisurenköpfen ausprobieren. Aber die Jungen kamen auch nicht zu kurz, denn die bunten Tattoos wurden in vielen Motiven angeboten. Auf die Wangen der Kinder gab es außerdem von Anika Döring einen bunt verzierten Frosch.

Unsere Schreiner haben den Kindern Garderoben in unterschiedlichen Formen angeboten. Die Kinder mussten hier mit Unterstützung von Joachim Weis, Heiko Engelhard sowie Manfred Schreiber die Holzdübel anfeilen und in die vorbereiteten Garderoben verkleben.

Um die unterschiedlichen Handwerksberufe näher kennen zu lernen, haben die Kinder in einer Fühlkiste Utensilien ertastet, die sie dann den einzelnen Berufen zuordnen mussten.

Vielen Dank an alle beteiligten Kolleginnen und Kollegen, die sich für diesen besonderen Tag zur Verfügung gestellt haben! Die Kinder haben sich sehr gefreut und unsere Schule so ein bisschen näher kennen  lernen können.

Melanie Fellinger (Lehrerin an der Beruflichen Schule Büdingen), 24.04.2018

weniger anzeigen


Klassenfahrt der 11EH nach Köln vom 14.-16. März 2018

World best Klassenfahrt

Expedition Köln, Mittwoch der 14 März, 8 Uhr. Am Büdinger Bahnhof ging es los.

Die Klassen 11EH1 und 11EH2 starteten ihre Abschlussfahrt: Auf der Hinfahrt noch voller Euphorie und sehr aufgeweckt, ging es schließlich los und wir kamen ZÜGig in Köln an.

In der Metropole Köln angekommen, brachten wir unser Gepäck in unsere High Society Jugendherberge. Nochmal schnell frisch und hübsch gemacht und ab ging es zur Kölner Stadtführung.

weiterlesen


Angefangen beim berühmten Kölner Dom, der im Stil der Gotik gebaut wurde, besteht dieser seit dem 13. Jahnhundert und ist selbst heute noch nicht ganz fertig, hier und dort wird noch rumgewerkelt. Die Frage ist bloß, woran liegt das? Vielleicht am guten alten Kölsch, sowohl damals wie auch heute.

Als die Stadtführung nach langem Laufen und vielen interessanten Fakten fertig war, ging es natürlich weiter! Ab in die Unterkunft, wieder frisch und hübsch machen und los zu den Fernsehstudios. Stern TV war für uns bereit: Nach einer Studioführung durch das Studio von „Wer wird Millionär“ und weiteren Einblicken hinter die Kulissen, hieß es: Macht euch bereit. Dann war es endlich Zeit für die Livesendung von „Stern TV“. Voller Erwartung und Freude dauergrinsten wir aufmerksam und hörten interessiert zu. Viele interessante Themen wurden behandelt.

Also erster Tag Start 8 Uhr, Ende 1 Uhr nachts. Was dann noch passierte, bleibt unser Geheimnis. Wie sagt man so schön? Was in Köln passiert, bleibt in Köln.

Nächster Tag. Weniger Euphorie als am Vortag durch extensiven Schlafentzug, aber immer noch voller Kraft diesen Tag zu bewältigen.

Start 15 März 10.30 Uhr. Schokolade ist das Zauberwort! Wir fuhren mit der Bahn zum Schokoladenmuseum. Dort hatten wir einen Guide, der uns von dem Anbau der Kakao Bohne bis hin zur fertiggestellten leckeren Schokolade aufklärte. Selbstverständlich gab es für die Besucher eine Verkostung, für Einige auch nicht nur eine.

Nachdem unsere Tour fertig war, ging es zum „Rewe Green Building“ Lövenich. Das Green Building, ist ein Nachhaltigkeitsgebäude der Rewe Group, ein Supermarkt, der aus ca. 50% erneuerbare Energien, hergestellt durch Photovoltaik, Erderwärmung und aus Zellulose gebaute Grundmauern, besteht. Andrea Lammut, eine ehemalige Lehrerin, zeigte uns wie es gehen kann, sie machte sich mit diesem Rewe selbständig und schaffte es, ihre Vision von Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit umzusetzen. Nach einem sehr interessanten Erfahrungsbericht, gerade für uns angehende Kaufleute, ging es danach weiter und zwar zur heißersehnten Freiheit.

Zeit für uns, zum Shoppen, Kölsch trinken, Essen gehen, Kölsch trinken (zur Info: Kölsch Gläser sind sehr sehr klein). Abends fanden wir uns dann wieder zu einem gemeinsamen Essen zusammen. Es war sehr lecker und super gesellig, sodass wir anschließend eine Kneipentour machten und in einer verharrten. Es war ein grandioser Abend mit unseren Lehrern und unvergesslichen Momenten. Details ausgenommen.

Dritter Tag und letzter Tag, die Aufgabe: Erstellt einen Arbeitsauftrag zum Thema Sicherheit im Einzelhandel. Der Durchhaltepegel sinkt stetig. „Euphorie wo bist du“?

Diesen schnell verrichtet, marschierten wir ins mittlerweile vertraute temporäre Heim.

Fertig machen, packen und dann ging es auch schon wieder zum Zug. Im Zug völlige Stille, zur Freude der Fahrgäste. Drei Tage Köln haben uns geschafft, dennoch ein schöner Ausflug.

Welcome back hieß es dann, jetzt noch schnell verabschieden und heim ins Bett.

Samantha Schneider, Klasse 11EH1

weniger anzeigen


Ein Sonntag für die ganze Familie

BÜDINGEN – Büdingen (suk). Es ist das erste große Fest in diesem Jahr: Der Familiensonntag mit Kinderfest, Froschparade und Gärtnermarkt steht in Büdingen vor der Tür. Am 22. April wird das Veranstaltungstrio dafür sorgen, dass bei schönem Wetter mehrere Tausend Besucher die Stadt bevölkern. Davon wird dann idealerweise auch der Einzelhandel profitieren, denn die Geschäfte haben an diesem Tag von 12 bis 18 Uhr geöffnet. Alle erwirtschafteten Gelder des Festes werden im Anschluss den Büdinger Kindergärten und der Stadtschule gespendet.

weiterlesen

Die Froschparade bildet wie in den Vorjahren den Auftakt. Um 11 Uhr startet das Spektakel am Hain. Erste Station ist der Marktplatz, wo Bürgermeister Erich Spamer den Veranstaltungsreigen offiziell eröffnen wird. Mit von der Partie werden einige Hoheiten sein: die Büdinger Froschkönigin, die Bad Nauheimer Quellenkönigin und die Rosbacher Blütenkönigin. Zudem werden sich dort auch die Kandidatinnen vorstellen, die Nachfolgerin von Celine Nadler, der aktuellen Froschkönigin, werden möchten. Die Froschparade zieht bis zur Willi-Zinnkann-Halle. Dort wird Johannes Wellbrink, Vorsitzender des Büdinger Gewerbe- und Verkehrsvereins, die Teilnehmer in Empfang nehmen und sie den Besuchern vorstellen. „Wir freuen uns in diesem Jahr über 48 Zugteilnehmer. Ganz besonders sind wir glücklich darüber, dass die Thüringer Wanderfleischer erneut mitmachen. Sie machen sich mit einem alten Traktor von ihrer Heimat aus auf dem Weg nach Büdingen“, erklärte Arnika Haury, Leiterin der Tourist-Information, während eines Pressegespräches vor der Willi-Zinnkann-Halle, wo in neun Tagen das Kinderfest steigt. Auf dem Traktor der thüringer Freunde wird auch der Frosch des Metzger-Museums sitzen. Haury kündigte noch einen weiteren Hingucker der Froschparade an: das achtköpfige Ziegengespann vom Ziegenhof Bär aus Burkhards.

Auf dem Vorplatz des Bürgerhauses wird es jede Menge Attraktionen geben. Auf der Bühne treten Formationen der Tanzschule Scheer, der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr und einige Kindergartengruppen auf.

Für die Kinder gibt es unzählige Spiele. Da sind die Klassiker, das Bobby-Car-Rennen und der Hochseilgarten, und neue Attraktionen, zum Beispiel das Baumklettern und ein Laufrad-Rennen. Christine Brand, die im Organisationsteam tätig ist, erklärte: „Auch die beliebten Fahrgeschäfte wird es geben. Und natürlich gibt es jede Menge Speisen und Getränke.“ Die Veranstalter sind froh über die Unterstützung zahlreicher Büdinger Geschäfte, die Preisen für die Tombola (Hauptgewinn ist ein Trampolin im Wert von 450 Euro) und anderweitiger Hilfe das Fest erst ermöglichen.

In diesem Jahr präsentiert sich auch die Berufliche Schule. Sie wird drei Berufsfelder vorstellen. „Wir rücken Berufe in den Fokus, in denen wir an unserer Schule ausbilden. Die Bäcker werden im Vorfeld Froschkekse backen, die dann die Kinder am Fest verzieren können. Die Frisöre bieten Kinderschminken an, und die Schreiner werden mit den Mädchen und Jungen basteln“, erläuterte Melanie Fellinger, Lehrerin der Beruflichen Schule Büdingen, den Hintergrund des Engagements der Bildungseinrichtung. Daher rührt auch das Motto des Kinderfestes: Es lautet „Traumberufe“.

Den Gärtnermarkt organisiert in diesem Jahr erstmals René Rau. In der Stadtverwaltung ist er der Nachfolger des langjährigen Marktmeisters Bernd Scheller. „Wir haben 34 Beschicker, sodass der Marktplatz wirklich komplett voll wird und ein geschlossenes und farbenprächtiges Bild ergibt“, erklärte Rau. Es werden einige Firmen mit Grünpflanzen vor Ort sein, aber auch Gartenbetriebe haben ihre Teilnahme zugesagt. „Wir mussten sogar einigen Interessenten absagen, da der Platz nicht ausreicht“, so Rau, der schon über seine Premiere hinaus in Richtung 2019 blickt. Er sprach von Planungen, den Gärtnermarkt im nächsten Jahr zum Oberhof hin zu erweitern, da sich die Veranstaltung zu einem wahren Publikumsmagneten entwickelt habe.

Und auch in Sachen Öffentlichkeitsarbeit hat sich die Stadt etwas einfallen lassen. Um für den Familiensonntag zu werben, hat die Tourist-Information einen Image-Film gedreht, der bis zum Fest im Büdinger Kino Novum vor jedem Film gezeigt wird.

Kreis-Anzeiger, 13.04.2018

weniger anzeigen


Verhandeln wie die UNO – Schüler der Beruflichen Schule Büdingen simulierten eine internationale Konferenz

In Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung Hessen konnten 20 Fachoberschüler und 20 Schüler aus dem Fremdsprachensekretariat der Beruflichen Schule Büdingen in einem zweitägigen Planspiel erleben, wie vielfältig und anspruchsvoll internationale Politik sein kann.

weiterlesen




Dabei schlüpften die Teilnehmer im Rahmen einer simulierten internationalen Konferenz in die Rollen von Staatenvertretern, des Konferenzpräsidiums sowie der Presse. Ziel war es, einen Resolutionsentwurf zum Thema Klima- und Sicherheitspolitik zu erarbeiteten, welcher die Interessen aller beteiligten Nationen berücksichtigt. Hierfür war es nötig, dass sich die Schüler im permanenten Austausch miteinander befanden und dabei sowohl das gemeinsame Ziel eines Resolutionsentwurfes als auch ihre länderspezifischen Interessen im Blick behielten. Das dabei entstandene Ringen um Mehrheiten und Bündnisse wurde von den Teilnehmern als sehr spannend und lehrreich empfunden. Durchsetzungsvermögen,  Zielstrebigkeit und Verhandlungsgeschick stellten sich in diesen Situationen als förderliche Fähigkeiten bei den Schülern dar.

Nach der Veranstaltung waren sich Schüler wie auch Lehrer einig: Das Planspiel war ein voller Erfolg und soll zukünftig erneut an der Beruflichen Schule in Büdingen durchgeführt werden. Besonderer Dank gilt hierbei der Friedrich-Ebert-Stiftung Hessen, welche die Veranstaltung vorbereitet und deren Finanzierung übernommen hat, sowie der Planpolitik GbR, welche für die Durchführung an der Beruflichen Schule verantwortlich war.
Berufliche Schule Büdingen, 20.03.2018

weniger anzeigen


Der „missio-Truck“ als besonderer Lernort in Büdingen

Im Rahmen der mobilen Ausstellung „Menschen auf der Flucht. Weltweit.“ hat der missio-Truck an zwei Tagen auch an der Beruflichen Schule in Büdingen Halt gemacht. Im außerschulischen Lernort des umgebauten LKW´s wurden den Lernenden der Schule verschiedene typische Fluchtschicksale einzelner Flüchtlinge, anhand spezieller Rollenkarten, vorgestellt.

weiterlesen

Die Schülerinnen und Schüler der Beruflichen Schule konnten sich auf multimediale Weise in die Rollen dieser Menschen hineinversetzen und mussten – ebenso wie in reellen Fluchtsituationen – blitzschnell entscheiden, wie sie sich selbst als Geflüchtete verhalten würden oder welche Gegenstände sie auf ihrer Flucht mitnehmen. Dabei wurden diese Fluchtszenarien am Beispiel von Bürgerkriegsflüchtlingen der Demokratischen Republik Kongo nachempfunden. Dadurch konnten die Lernenden zusätzlich für die Schürfung der Rohstoffe dort, die für die Herstellung von Smartphones gebraucht werden, sensibilisiert werden. Die Situation in der Mineralienregion Kongo, dass bewaffnete Rebellengruppen die Abbauminen des Smartphone-Rohstoffes Coltan kontrollieren und die Bevölkerung terrorisieren und töten, zwingt viele Menschen als letzte Überlebenschance zur Flucht.
Vor diesem Hintergrund sammeln nun die Schülerinnen und Schüler der Schule für die missio-Truck-Aktion „Mein altes Handy für Familien in Not“ alte, ausgediente Mobiltelefone. Aus diesen gebrauchten Geräten werden dann zukünftig neue, „saubere“ Smartphones produziert, von denen die Rebellengruppen im Kongo nicht profitieren.

Berufliche Schule Büdingen, 05.03.2018

weniger anzeigen


Den Abgeordneten über die Schulter schauen – Büdinger Berufsschüler besuchten den Hessischen Landtag

Im Rahmen ihrer Berufsausbildung zur Kauffrau/ zum Kaufmann für Büromanagement sowie zum Industriekaufmann/ zur Industriekauffrau besuchten 46 Schüler der Beruflichen Schule Büdingen den Hessischen Landtag. Zunächst wurden den Auszubildenden in einem kurzen Vortrag wichtige Informationen zur Geschichte und Arbeitsweise des Parlamentes vorgestellt.

weiterlesen

Dabei lernten die angehenden Kaufleute unter anderem, welche Sitzordnung im Hessischen Landtag besteht und welche politische Symbolkraft von dieser ausgeht. Anschließend nahmen die Schüler auf der Besuchertribüne Platz und verfolgten für 60 Minuten die Plenarsitzung im Stadtschloss Wiesbaden. Zunächst fand eine Fragestunde im Rahmen der parlamentarischen Kontrolle statt, an welche sich eine Regierungserklärung des Hessischen Ministers des Inneren und für Sport Peter Beuth (CDU) zum Thema „Sicherheit braucht Verantwortung“ anschloss. Die Schüler konnten erleben, wie stark die Debatten vom parteipolitischen Gezänk geprägt sind und das auch Politiker gern unaufgefordert dazwischenreden.
Im letzten Programmpunkt des Landtagsbesuches fand eine Gesprächsrunde mit den Abgeordneten Klaus Dietz (CDU), Lisa Gnadl (SPD), Dr. h. c. Jörg-Uwe Hahn (FDP), Daniel May (Bündnis 90/ Die Grünen) sowie einem Mitarbeiter der Fraktion Die Linke statt. Die Abgeordneten beantworteten den Auszubildenden ihre Fragen zur Politikverdrossenheit, zum zukünftigen Umgang mit Dieselfahrzeugen in Hessischen Städten sowie zur Finanzierung der Bildung. Eine angehende Industriekauffrau stellte die Frage, welchen Erfolg die Gesprächspartner der AfD bei der bevorstehenden Landtagswahl in diesem Jahr zutrauen. Hierzu brachte Dr. h. c. Jörg-Uwe Hahn (FDP) das Meinungsbild der Interviewpartner auf den Punkt: „Ich bin der festen Überzeugung, dass die AfD im nächsten Landtag vertreten sein wird.“ In diesem Zusammenhang wiesen alle Abgeordneten verstärkt auf die Notwendigkeit von politischen Engagement der Bürger und speziell der jungen Generation hin.

Berufliche Schule Büdingen, 05.03.2018

weniger anzeigen

 

Abschlussklasse der Fachoberschule Büdingen auf Studienfahrt in der Goldenen Stadt

Bevor für die zukünftigen Absolventen mit den schriftlichen und mündlichen Abiturprüfungen an der Beruflichen Schule in Büdingen die wohl stressigste Phase in der Fachoberschulausbildung beginnt, statteten diese mit ihrem Klassenlehrer Herr Schulze-Homilius und Frau Geuer der Goldenen Stadt Prag einen fünftägigen Besuch ab.

weiterlesen

In der über fünf Monate andauernden Planungsphase haben sich die Schüler aus einer Vielzahl verschiedener Möglichkeiten gemeinsam auf eine abwechslungsreiche und interessante Gestaltung des Reiseprogramms geeinigt. Dabei zählten natürlich die kulturellen Highlights der tschechischen Hauptstadt auch zum Pflichtprogramm der diesjährigen Abschlussfahrt. So wurde am ersten Tag die Prager Alt- und Neustadt mit Wenzelsplatz, jüdischem Viertel und Karlsbrücke erkundet. Am zweiten Reisetag konnte die Prager Kleinseite mit der Prager Burganlage, dem Petrinhügel, dem bekannten Künstlerviertel sowie dem Franz-Kafka-Museum den Schülern bei Sonnenschein und traumhaftem Wetter imponieren. Bei einem typischen tschechischen Mittagessen und einer Bierverkostung in der historischen Brauerei U Fleků lernten die Absolventen Prag zudem aus kulinarischer Sicht kennen. Neben diesem, zum Teil auch anstrengenden Tagesprogramm, konnte die Reisegruppe am vorletzten Reisetag bei einer einstündigen Moldauschifffahrt relaxen und den Hauptstadtbesuch bei einer ausgedehnten Shoppingtour in einer der zahlreichen Einkaufszentren ausklingen lassen.

Bei der abendlichen Freizeitgestaltung hatten die Fachoberschüler sehr unterschiedliche Ziele. Einige testeten die Prager Discotheken, während sich andere über ihre Reiseeindrücke in einer der unzähligen Bars und Cafes austauschten. Besonders ehrgeizige Schüler nutzten sogar einen Teil ihrer Freizeit, um sich auf die bevorstehenden Klassenarbeiten und Prüfungen vorzubereiten.

R. Schulze-Homilius (Lehrer an der BSB), 04.03.2018)

weniger anzeigen


Berufliche Schule auf der Berufemesse der Mittelstufenschule Nidda

Eine kleine Gruppe von Kollegen unserer machte sich am Dienstag, den 20. Februar auf dem Weg nach Nidda. An der Mittelstufenschule Nidda fand eine Berufemesse statt, die von der Bundesagentur für Arbeit mit geplant und organisiert wurde. Ziel hier war es, die Schüler vor Ort über Ausbildungsmöglichkeiten zu informieren, den neben der BSB waren noch rund 20 Betriebe vor Ort.

Zahlreiche Schüler aus unterschiedlichen Stufen und Schulformen (Hauptschule, Realschule und Gymnasium) waren sehr interessiert am Angebot unserer Schule, insb. der Ausbildungsberuf Friseur/in fand großen Anklang, was  unsere Kollegen sehr freute, denn gerade im Handwerk werden dringend Auszubildende gesucht. Aber auch die Vollzeitschulformen wie die Berufsfachschule oder die Fachoberschule fanden reges Interesse bei den meist noch unentschlossenen Schülern.

Gerne sind wir nächstes Jahr wieder bei der nächsten Berufemesse dabei!

Melanie Fellinger (Lehrerin Berufliche Schule Büdingen), 26.02.2018

 

 

„Ein starker Jahrgang“ – Sparkasse Oberhessen gratuliert zur bestandenen Prüfung

Junge Menschen schließen erfolgreich ihre Berufsausbildung ab. Für 2018 gibt es noch freie Stellen.


Der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Oberhessen, Günter Sedlak (links), Hiltrud Pracht, Fachbereichsleiterin Personalentwicklung, und Edina Selimbegovic, Referentin Personalentwicklung (rechts), freuen sich mit den Absolventen über die bestandenen Prüfungen.

Friedberg, im Februar 2018. Die Sparkasse Oberhessen gratulierte ihrem Ausbildungsjahrgang im Rahmen eines feierlichen Empfangs zum Prüfungserfolg. Mit strahlenden Augen und einem Lächeln kamen die jungen Frauen und Männer auf die Bühne und nahmen ihre Abschlusszeugnisse entgegen. Günter Sedlak, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Oberhessen beglück-wünschte die 16 Bankkaufleute sowie zwei Bachelor-Absolventen. „Sie haben fleißig gelernt, sich angestrengt und bei den Prüfungen mit zum Teil sehr guten Ergebnissen abgeschnitten. Wir freuen uns auf Sie als unsere neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, so Sedlak. Auch Lehrer, Eltern, Geschwister und Freunde waren gekommen, um den Erfolg der Prüflinge zu feiern.

weiterlesen


Bei der Freisprechung im Ortenberger Bürgerhaus erhielten die jungen Nachwuchskräfte viel Applaus und anerkennende Worte. Ein besonderes Lob ging an Joas Jaksch und Etienne Helmberger, welche die besten Prüfungsergebnisse erzielt hatten. Sparkassendirektor Sedlak betonte, dass der Abschlussjahrgang insgesamt sehr leistungsfähig gewesen sei und einige Kandidaten nahezu punktgleich mit den Jahrgangsbesten abgeschnitten hätten. Die Zeugnisse wurden anschließend von Andreas Stolz, Schulleiter der Kaufmännischen Berufsschule des Wetteraukreises in Bad Nauheim, Joachim Vogt, Schulleiter der Berufsschule Büdingen und Malte Schmuck von der Vogelsbergschule in Lauterbach überreicht. Für das musikalische Rahmenprogramm sorgte das Streicherensemble der Musikschule Bad Nauheim, unter Leitung von Ines Strecker.

 

Ausbildung ist für alle Beteiligten ein Gewinn

In seiner Freisprechungsrede stellte Sedlak heraus, dass Ausbildung für alle Beteiligten ein Gewinn sei. Die jungen Menschen wüchsen langsam in den Berufsalltag hinein, fänden ihre eigenen beruflichen Stärken heraus und hätten im Anschluss eine attraktive Berufsperspektive. Auch die Region profitiere durch die Sicherung von Arbeitsplätzen vor Ort. Die Sparkasse wiederum gewinne durch die Ausbildung speziell auf ihre Bedürfnisse ausgebildete Fachkräfte – das wertvollste Kapital von Unternehmen in Zeiten des demographischen Wandels. „Wir bilden grundsätzlich für den eigenen Bedarf aus. In den vergangenen fünf Jahren haben sich 110 unserer Auszubildenden und zwölf duale Studenten dafür entschieden, bei uns im Haus zu bleiben. Das sind über 93% unserer Absolventen“, so Sedlak. Wegen des langfristig steigenden Fachkräftebedarfs habe sich das Geldhaus entschieden, die Zahl der Ausbildungsplätze für das Jahr 2018 auf 35 zu erhöhen. Interessierte können sich auf der Homepage des Instituts unter www.sparkasse-oberhessen.de/ausbildung informieren und bewerben.

 

Ein vielfältiger Beruf mit Perspektive

Sedlak betonte, dass die Ausbildung zum Bankkaufmann bei der Sparkasse den Zugang zu einem vielfältigen Berufsbild eröffnet. Ab dem ersten Ausbildungstag lernten die Auszubildenden in den BeratungsCentern und Filialen der Sparkasse, worauf es in ihrem Beruf ankommt: Nämlich auf eine qualifizierte und individuelle Beratung sowie unkomplizierten und freundlichen Service für alle Kunden. Das hierzu nötige Fachwissen werde den angehenden Bankkaufleuten von den Lehrern der Berufsschulen Bad Nauheim, Büdingen und Lauterbach vermittelt. Daneben investiere die Sparkasse Oberhessen auch selbst viel Zeit und Geld in die fachliche Qualifizierung der Nachwuchskräfte. So sei der diesjährige Absolventenjahrgang an insgesamt 30 Seminartagen zu Themen, wie Geldwäsche, IT-Prozesse oder Kundenberatung, geschult worden.

 

Investition in Wissen rentiert sich

Viele der Absolventen haben bereits ihre neuen Positionen im Unternehmen eingenommen, etwa als Privatkundenberater in einem der 23 BeratungsCenter oder in einer der 22 Filialen der Sparkasse Oberhessen. Sedlak riet ihnen, Weiterbildung als Thema für die gesamte Berufslaufbahn ernst zu nehmen. „Sie haben es richtig gemacht und sich für eine spannende Branche entschieden, in der viel in Bewegung ist“, erklärte er. Die Digitalisierung und der intensive Wettbewerb brächten viele Veränderungen, gleichzeitig aber auch jede Menge Chancen für gut ausgebildete Arbeitskräfte. „Wenn Sie am Ball bleiben, haben Sie in unserem Haus gute Karriereperspektiven“, zeigte sich Sedlak optimistisch.

Pressemitteilung Sparkasse Oberhessen, 20.02.2018

 

weniger anzeigen


Erfolgreiche Nachwuchsbanker – VR Bank Main-Kinzig-Büdingen gratuliert zum Ausbildungsabschluss

(pm/ea) – Mit dem Abschluss einer modernen und hochqualitativen Ausbildung zum Bankkaufmann/ zur Bankkauffrau legten wieder einmal 13 Nachwuchskräfte den Grundstein für ihre weitere Karriere. Sie stellten ihre Kenntnisse unter Beweis und schlossen mit guten Ergebnissen ab. Die VR Bank ist stolz, alle Nachwuchskräfte in ein Angestelltenverhältnis übernehmen zu können.

weiterlesen

Im Rahmen einer festlichen Abschlussfeier überreichten Roland Trageser, Vorstand, Hartmut Dietz, Bereichsdirektor Personal, Katja Meißner, Ausbilderin und Petra Bergheimer, Mitarbeiterin Personalabteilung den glücklichen Absolventen ihre Zeugnisse. Zu den weiteren Gratulanten gehörten Miriam Fuchs von der IHK Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern, die Klassenlehrer der Beruflichen Schule Gelnhausen, Irene Benz, und der Beruflichen Schule Büdingen, Stefan Staubach, die Trainerin der Genossenschaftlichen Akademie, Rebecca Schönborn, sowie Cornelia Weiß-Graßmück, die den internen Unterricht der VR Bank leitet.

Nach einem erfolgreichen Berufseinstieg stehen für den weiteren Karriereweg nun alle Türen offen. Die VR Bank unterstützt in der Fach- oder Führungskräftelaufbahn berufsbegleitende Studiengänge, Fachlehrgänge sowie interne Weiterbildungen. Führungskräfte fordern und fördern die Mitarbeiter, um deren Kompetenzen, Fertigkeiten und Fähigkeiten weiter zu stärken.

Sie möchten mehr über die Ausbildung bei der VR Bank Main-Kinzig-Büdingen eG erfahren? Informationen finden Sie auf der Homepage www.vrbank-mkb.de/ausbildung. Für 2018 sind noch wenige Plätze verfügbar, also jetzt noch schnell bewerben.

Auf dem Foto: hinten v. l.: Petra Bergheimer, Personalabteilung, Roland Trageser, stv. Vorstandsvorsitzender, und die Nachwuchsbanker Merlin Seim, Johanna Sachs, Maren Rommel, Lukas Stepputat, sowie Miriam Fuchs, IHK Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern, Rebecca Schönborn, Genossenschaftliche Akademie, Stefan Staubach, Klassenlehrer BS Büdingen.
vorne v. l.: Hartmut Dietz, Bereichsdirektor Personal, Katja Meißner, Ausbilderin, und die Nachwuchsbanker Jan Bohlender, Monique Stengel, Marlene Ehmann, Janine Nagel, Ann-Kathrin Kempel, Jana Buchholz, Maria Sophie Henrich, Sophia Vonhof sowie Irene Benz, Klassenlehrerin BS Gelnhausen, Cornelia Weiß-Graßmück, interner Unterricht. Nicht auf dem Bild – die Nachwuchsbankerin Hannah Zerkler

Foto: PM

https://www.erlensee-aktuell.com, 16.02.2018

weniger anzeigen

Logistikberufe auf dem Vormarsch

 

INFOTAG Bildungsmesse an der Beruflichen Schule / Schnupperunterricht, Ausbildungsangebote und Tipps zur Bewerbung

BÜDINGEN – Büdingen (co). Die enorme Vielfalt der Ausbildungsmöglichkeiten an der Beruflichen Schule Büdingen (BSB) ist während der Bildungsmesse deutlich geworden. Bei vielen Jugendlichen stellt sich jetzt die Frage, wie es nach den Sommerferien mit der Ausbildung weitergeht. Kommt eine weiterführende Schule in Frage? Oder lieber gleich eine Ausbildung? Der Infotag an der Schule in der Schillerstraße hatte im Idealfall die passende Antwort parat.

weiterlesen

Der Schnupperunterricht stand hoch im Kurs. Es gab praktische Angebote in der Werkstatt der Tischler, bei den Frisören oder in der Bäckerei. Andere nahmen an regulären Schulstunden teil. Die jungen Leute gewannen einen Einblick in die schulische Arbeit durch Projekte und Präsentationen und lernten viele Betriebe und Institutionen aus der Region kennen, die ihre Ausbildungsangebote vorstellten und Tipps für die Bewerbung mitgaben.

Zum ersten Mal waren die Deutsche Post und DHL als Ausbildungsbetrieb dabei. Neben diesem Logistikunternehmen stellten sich noch weitere Betriebe vor, die Azubis in dieser Branche suchen. Der stellvertretende Schulleiter Alexander Popplov teilte mit: „Wir haben im Wetteraukreis mittlerweile relativ viele Auszubildende im Bereich Logistik, aber bislang keine schulische Möglichkeiten. Deshalb müssen die jungen Leute derzeit noch nach Gießen, Oberursel und Obertshausen zur Berufsschule fahren. Nun ist aber vom Schulträger, dem Wetteraukreis, in Aussicht gestellt worden, bereits ab dem kommenden Schuljahr auch die Logistikberufe am Standort Büdingen auszubilden.“ Schulleiter Joachim Vogt bekräftigte: „So könnten auch die Fachlageristen und die Fachkräfte für Lagerlogistik mit ihrer zwei- beziehungsweise dreijährigen Ausbildung in Büdingen die Berufsschule besuchen. Personal und Räume sind vorhanden.“

Die Schule in Büdingen ist breit aufgestellt: In der Fachoberschule für Wirtschaft und Verwaltung und für Wirtschaftsinformatik können Schüler ihr Fachabitur absolvieren, sich zu staatlich geprüften Assistenten für das Fremdsprachensekretariat ausbilden lassen, die Höhere Handelsschule und die Berufsfachschule besuchen. Zudem bietet die Schule Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung und ein Berufsgrundbildungsjahr an und hat eine „Inte-A“-Klasse. Darüber hinaus ist sie Berufsschule für Frisöre, Holztechniker, Bäcker, Konditoren und Bäckereifachverkäufer. An Betrieben waren unter anderen die Ovag, Röder Zelt- und Veranstaltungsservice, die Sparkasse Oberhessen und die VR-Bank Main-Kinzig-Büdingen, Engelbert Strauss GmbH und Co. KG, Aldi, Rewe und zum ersten Mal Lidl vertreten. Hinzu kamen mit ihrem breiten Ausbildungsspektrum auch öffentliche Arbeitgeber wie der Wetteraukreis, die Stadtbücherei, das Finanzamt, die Schottener Sozialen Dienste, Polizei und Bundeswehr. Auch das Bildungswerk der Hessischen Wirtschaft, die Volunta gGmbH für Freiwilligendienste und die Agentur für Arbeit waren vor Ort. Petra Richter von der Stadtbücherei, die mit der Beruflichen Schule kooperiert, vermeldete „etliche hochinteressierte Schüler, die mit ganz gezielten Fragen kamen“. Jan Gerritzen aus Altenstadt ging glücklich nach Hause. „Ich habe eine Ausstellungsstelle aus Lagerist in Aussicht gestellt bekommen und bin ganz konkret beraten worden, wie ich meine Bewerbung gestalten soll, sowohl online als auch in Papierform.“ Christoph Seum aus Nidda interessierte sich speziell für Berufe im Metallbau oder im Verkauf und konnte mit einigen Firmen und der Bundeswehr intensive Gespräche führen.

Bereits seit 6 Uhr in der Früh waren die Azubis zum Bäcker und Bäckereifachverkäuferin im Einsatz. Für sie galt es, leckeres Backwerk und Torten für den Verkauf im Bistro vorzubereiten und den Raum zu gestalten. Angelockt vom guten Duft aus der Backstube legten viele Besucher dort bei Kaffee, Kuchen und Kräppel eine Pause ein.

Kreis-Anzeiger, 06.02.2018

… und noch ein Bild von uns

weniger anzeigen

 

Berufliche Schule: Infotag und Bildungsmesse

BÜDINGEN (red). Die Berufliche Schule Büdingen lädt für Samstag, 3. Februar, wieder zu einem Informationstag ein, der gemeinsam mit einer Berufsbildungsmesse stattfindet.
Die Büdinger Schule stellt sich an diesem Tag mit ihrem Bildungsangebot vor. Dazu gehören die Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung, das Berufsgrundbildungsjahr, die Berufsfachschule, die Höhere Handelsschule, die zweijährige Berufsfachschule für das Fremdsprachensekretariat und die Fachoberschule. In der Zeit von 9 bis 12.30 Uhr stehen die Lehrer der Berufsschule für Informationen und Beratungsgespräche jungen Leuten zur Verfügung. Darüber hinaus können interessierte Besucher an Schnupperunterrichten teilnehmen und sich bei einem Rundgang durch das Gebäude in den Fach- und Klassenräumen unterschiedliche Projekte und Präsentationen an-schauen, die einen weiteren Einblick in die verschiedenen Schulformen bieten.

weiterlesen


Die Teilnehmer
Zudem stellen zahlreiche Unternehmen und öffentliche Einrichtungen aus der Region im Foyer der Schule in der Schillerstraße und in weiteren Räumen ihr betriebliches Ausbildungsangebot vor. Dazu gehören unter anderem Engelbert Strauss, Teko Kältetechnik, VR-Bank Main-Kinzig-Büdingen, Sparkasse Oberhessen, Ille Papierservice, Röder Zelt- und Veranstaltungsservice, Adolf Lupp, Ovag, Deutsche Post/ DHL, Rewe Mesejakow, Aldi Süd, Lidl, Schottener Soziale Dienste, AOK Hessen, Frankfurt School of Finance & Management, Institut für Berufs- und Sozialpädagogik (IBS) und die Stadtbücherei Büdingen.
Aus dem öffentlichen Bereich sind unter anderem das Finanzamt Nidda, die Agentur für Arbeit, die Behindertenhilfe Wetteraukreis, das Deutsche Rote Kreuz/Volunta, die Polizei Hessen und die Bundeswehr vertreten.
Dieses Informationsangebot an Bildungs- und Ausbildungsmöglichkeiten bietet Jugendlichen, die demnächst ihren Abschluss an den allgemeinbildenden Schulen erwerben, eine attraktive Plattform zur Gestaltung ihrer beruflichen Zukunft.
Weitere Infos im Internet: www.bs-buedingen.de

Kreis-Anzeiger, 17.01.2018

weniger anzeigen

 

Tag der Nachhaltigkeit an BSB

Der 28. November war kein normaler Schultag an der Beruflichen Schule Büdingen und die Aula sah nicht aus wie sonst. Ein Duft nach frisch gekochtem Kaffee, frisch Gebackenem und allerlei exotischen Gerüchen war wahrzunehmen, denn zum mittlerweile neunten Mal fand der Tag der Nachhaltigkeit an der BSB statt. Die beteiligten Klassen haben hierzu ganz unterschiedliche Beiträge zum Thema Nachhaltigkeit bzw. Fairen Handel vorbereitet. Die 12 Bä/V sowie die InteA Klasse Ernährung unter der Leitung der Kollegen Dirk Müller und Astrid Kassel hat verschiedene Gerichte und Snacks vorbereitet, u.a. ein exotisches Reisgericht, ein rotes Linsencurry mit roter Beete, ein Knuspermusli mit Joghurt, Brownies, Lebkuchenmänner und vieles mehr. Neugierig wurden die für die Schüler der BSB unbekannten Gerichte beäugt und ausprobiert.

weiterlesen

Die Klasse 11EH2 hat mit ihrer Lehrerin Melanie Fellinger im Foyer einen Verkaufsstand mit fair gehandelten Artikeln aus dem Weltladen Gelnhausen verkauft. Es gab Handwerkliches, Schokolade, Weihnachtsdekoration und vieles mehr. Außerdem boten sie heiße und kalte Getränke an, natürlich auch fair gehandelt.
Die Zutaten für die Snacks sowie die Getränke würden wie immer von verschiedenen Einzelhändlern vor Ort gesponsert, u.a. von Tegut, Lidl, Rewe. Dies bedeutet, dass die Einnahmen wieder einem guten Zweck zukommen werden.
Parallel zu diesem Angebot hat die Klasse 12FO1 unter Leitung ihrer Englischlehrerin Melanie Fellinger eine umfangreiche Präsentation zum fairen Handel vorbereitet, die auf Englisch gehalten wurde. Mit tollen Bildern und Erklärungen haben die Schüler ihren Mitschülern aus verschiedenen Klassen erläutert, was fairer Handel ist.
Der Tag war wieder ein toller Erfolg für die beteiligten Schüler, die sich bereits seit Wochen mit ihrem Beitrag beschäftigt haben und selbst viel zum Fairen Handel erfahren haben und somit an ihre Mitschüler weiter geben konnten.
Melanie Fellinger (Lehrerin an der BSB), 7.12.17


weniger anzeigen

Ein Blick in die eigene berufliche Zukunft – Büdinger Fachoberschüler schlüpfen in die Rolle von Studierenden an der THM in Gießen

Im Rahmen der Fachoberschulausbildung der Fachrichtung Wirtschaft und Verwaltung an der beruflichen Schule Büdingen nahmen 17 Schülerinnen und Schüler mit ihrem Lehrer R. Schulze-Homilius an einem Informationstag der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) in Gießen teil. Dabei konnten die Büdinger Fachoberschüler Einblicke in das Studieren an sich, die Studiengänge der THM sowie das Leben an der Hochschule gewinnen.

weiterlesen


Ein besonderes Highlight stellte der Besuch einer echten Vorlesung im Fach Unternehmensführung dar, in welcher die Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung thematisiert wurde. Da diese Vorlesungsinhalte den Schülern bereits bekannt sind, stellten sie fest, dass ihr erworbenes Wissen an der Fachoberschule in Büdingen eine solide Grundlage für ein ökonomisch geprägtes Studium bildet. In den darauf folgenden Programmpunkten wurden sowohl von Hochschulvertretern als auch von Studierenden der THM Informationen rund um das Studium vorgestellt und noch offene Fragen der Büdinger Schüler beantwortet. Nachdem Prof. Dr. Schmidt (Fachbereich Wirtschaft) die signifikant niedrigen Arbeitslosenquoten von Akademikern vorgestellt hatte, nutzten die Schüler die Gelegenheit, um sich über ihre späteren Verdienstmöglichkeiten, Aufgabenbereiche sowie die verschiedenen Freizeitangebote am Studienstandort Gießen zu informieren. Auf Einladung der Zentralen Studienberatung der THM konnten die Fachoberschüler ein kostenloses Mittagessen in der Mensa einnehmen, welches die Studienfahrt auch kulinarisch abrundete.

R. Schulze-Homilius, Lehrer an der BSB, 28.11.2017

weniger anzeigen

Schüler informieren Schüler über Auslandspraktikum

 Peer-Teaching an der BSB

Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 12 des Fremdsprachensekretariats absolvierten in diesem Sommer erfolgreich ihr 4-wöchiges Praktikum im Ausland (s.Artikel „Paris, London, Valencia … wir kommen!“).
Ermöglicht wurde dies durch das Stipendienprogramm Erasmus+ der europäischen Union.

Die Begeisterung über die in Frankreich, Großbritannien, Spanien und in der Türkei gewonnen beruflichen, sprachlichen und interkulturellen Erfahrungen war groß.
Davon konnten sich auch die Mitschüler der nachfolgenden Jahrgangsstufe 11 überzeugen, die das aus dem o.g. EU-Bildungsprogramm geförderte Poolprojekt „European Vocational Skills Training“ (EVST) ebenfalls nutzen wollen.

weiterlesen


In einer halbtägigen Informationsveranstaltung, die von Lehrerinnen und Lehrern des Fremdsprachensekretariats angeleitet und begleitet wurde, referierten die Teilnehmer des Auslandspraktikums über ihre Erlebnisse. Sie berichteten über die Vorbereitung und Organisation des Euromobilitätsprogramms von der Ankunft bis zur Abreise. Dazu gehörten die Unterkunft in den Gastfamilien eines anderen Kulturkreises und das Eintauchen in eine fremde Arbeitswelt. Der Sprachkurs und die Freizeitgestaltung rundeten das Programm ab.
Die lebhaften und interessant bebilderten Präsentationen stießen bei den Zuhörern auf großes Interesse. Nach jeder Präsentation wurden Fragen beantwortet und wesentliche Punkte erörtert. Auch in den Pausen gab es einen regen Austausch.
Ein weiterer Höhepunkt war das gemeinsam erstellte Buffet mit internationalen Leckereien, insbesondere auch aus den besuchten Ländern. Die Auswahl reichte von Quiche und Crêpe, Pizza und Tiramisu über Tortilla, Churros und Mantia bis hin zu Börek und Lokum. Als Abschluss der Veranstaltung wurden frische Waffeln gebacken.
Fazit: Jederzeit wieder!

Katja Walter (Lehrerin an der BSB), 29.11.2017

 

Die folgenden Fotos von der Veranstaltung hat Christina Voßmann gemacht.

 

 

 

 

 

weniger anzeigen

 

 

Wer glaubt an Gespenster?

InteA-Klassen der Beruflichen Schule Büdingen erleben Spuk im Englischen Theater in Frankfurt.
Im Rahmen ihres Englischunterrichts besuchten die InteA-Klassen der Beruflichen Schule des Wetteraukreises in Büdingen eine moderne Theateraufführung der gleichnamigen Kurzgeschichte „The Canterville Ghost“ von Oscar Wilde.
Im hessischen Sprachförderprogramm „InteA“ (Integration durch Anschluss und Abschluss) sollen jugendliche Geflüchtete, Spätaussiedler und Zuwanderer in speziellen Intensivklassen vorwiegend grundlegende Kenntnisse der deutschen Sprache für den Übergang in die Berufsausbildung oder den Wechsel in einen anderen schulischen Bildungsgang erwerben. Unterrichtet werden die Migrantinnen und Migranten aber auch in anderen Fächern. Dabei stellt der Englischunterricht für die meisten von ihnen den Einstieg in eine weitere europäische Sprache dar. Durch Englischkenntnisse erwerben die jungen Menschen nicht nur wichtige Qualifikationen für die spätere Arbeitswelt, sondern auch für höhere Bildungsabschlüsse.
Das Sprachniveau des Theaterstücks aus der Rubrik Plays for Young Audiences (Stücke für ein junges Publikum), das im Englischunterricht vorbereitet wurde, war dem Leistungsstand der Schülerinnen und Schüler angepasst.

weiterlesen


Bei den verzweifelten Versuchen des seit 300 Jahren auf Schloß Canterville spukenden „Sir Simon“, die amerikanische Diplomatenfamilie Otis in Angst und Schrecken zu versetzen, musste aber auch nicht jedes Wort verstanden werden. Neben den vielen komischen Elementen machte der Einsatz von Magie, Musik, Gesang, Puppen und Soundeffekten die skurrile Geistergeschichte für die Schülerinnen und Schüler zu einem authentischen Sprach- und Kulturerlebnis über den Schulbesuch hinaus.
Unvergesslich bleibt sicherlich auch die spontane Einbeziehung von drei InteA-Schülern, die als Gespenster verkleidet selbst zu einem aktiven Teil der Theaterbühne wurden (Foto 2). Nach der Aufführung konnten in einer lebhaften Gesprächsrunde der Regisseurin Lea Dunbar sowie den Schauspielerinnen und Schauspielern auf Englisch Fragen nicht nur zum Stück, sondern auch zu deren Leben und Arbeit gestellt werden.

Katja Walter, 01.11.2017






weniger anzeigen

 

 

Fit für den Rechtsstaat

Im Rahmen des landesweiten Kursangebots für Intensivklassen  „Fit für den Rechtsstaat“ unterrichteten zwei Juristen in ehrenamtlicher Tätigkeit unsere Schülerinnen und Schüler der InteA-Klassen.

Die Teilnahme für die Flüchtlinge war freiwillig, stieß aber bei den Lernenden auf ein großes Interesse. Die Themen der Rechtsstaats-Klasse waren zum Beispiel wichtige Werte aus dem Grundgesetz: „Was ist ein faires Gerichtsverfahren?“ oder „Was bedeutet der Grundsatz: Vor dem Gesetz ist jeder gleich?“.

Der für die Schülerinnen und Schüler an zwei Tagen stattgefundene Kurs soll vor allem Struktur in den Alltag der Flüchtlinge bringen und bei der Integration sowie dem Verständnis für das deutsche demokratische Staatssystem helfen.

Um den Schülerinnen und Schülern die Inhalte bestmöglich zu vermitteln und auch in Kommunikation zu den Themen zu kommen, übersetzten Dolmetscher in arabischer oder persischer Sprache. Dadurch erhielten alle die Gelegenheit Fragen zu stellen. Dabei ging es beispielsweise auch um die Rolle von Polizei und Staatsanwaltschaft in Deutschland. Ein weiteres Thema war die Gleichberechtigung von Mann und Frau.

Anika Döring, Lehrerin an der Beruflichen Schule Büdingen, 23.10.2017

weiterlesen



weniger anzeigen

 

 

Fachoberschüler besuchen Klimawandel-Dokumentarfilm „An Inconvenient Truth“

Eine nicht alltägliche Englischstunde erlebten 145 Fachoberschüler der Beruflichen Schulen Büdingen und Nidda im Niddaer Kino.

Dort besuchten sie gemeinsam mit ihren Lehrerinnen und Lehrern eine Sondervorführung des Dokumentarfilms „An Inconvenient Truth“ (deutscher Titel: „Eine unbequeme Wahrheit – unsere Zeit läuft ab“), in dem der ehemalige amerikanische Vizepräsident und Friedensnobelpreisträger Al Gore nachdrücklich vor den katastrophalen Folgen und Gefahren des menschgemachten Klimawandels warnt. Der Film beleuchtet sowohl Erfolge beim Kampf gegen den Klimawandel, z.B. das Pariser Klimaabkommen vom April 2016 und den Ausbau der erneuerbaren Energien, als auch Rückschläge wie die Entscheidung des amtierenden US-Präsidenten Donald Trump, aus dem Pariser Klimaabkommen auszusteigen.

weiterlesen

Ergänzt wurde die Filmvorführung durch einen Vortrag von Frank-Christoph Steinbach, Lehrer an der Beruflichen Schule Nidda. Mit eindrucksvollen Fotos und Videosequenzen erläuterte der Pädagoge den Schülern auf gut verständliche und zugleich unterhaltsame Weise die Zusammenhänge zwischen dem massiven Verbrennen fossiler Energieträger und dem Ansteigen der Durchschnittstemperatur auf der Erde.

Das Thema „global warming“, das zu den prüfungsrelevanten Unterrichtsinhalten der Klasse 12 der Fachoberschule gehört und im Englischunterricht behandelt wird, stieß bei den Fachoberschülern auf großes Interesse. Bereits auf dem Nachhauseweg wurde der Wunsch geäußert, sich intensiver mit der Thematik zu beschäftigen, z.B. im Rahmen der Fachoberschulprojektwoche.

Simone Langlitz, Berufliche Schulen Büdingen u. Nidda, 03.10.2017

Und hier noch ein paar Bilder:

 

weniger anzeigen

 

 

Teambuilding-Tag der 12FO4

Escape-Room Abenteuer- und Lasertag-Spiele standen am vergangenen Donnerstag auf dem Stundenplan. Um die neuen Schülerinnen und Schüler der 12 FOS 4 besser kennenzulernen und um Motivation und Teamgeist der Klasse zu stärken, haben wir kurzerhand den Unterricht für einen Tag nach Frankfurt verlegt. Treffpunkt war am Frankfurter Hauptbahnhof, von da ging es mit der Straßenbahn an die Hanauer Landstraße. Dort haben fünf Teams eine Stunde gegen die Zeit gespielt und versucht sich aus den kniffligen Escape-Räumen zu befreien. Geschafft haben es alle, wenn wir auch auf kleine Hilfen von außen angewiesen waren.

Nach einer kurzen Mittagspause ging es weiter zur Lasertag-Halle. Dort haben wir zwei spannende und schweißtreibende Runden gespielt. Bei zwei Teams aus je 12 Teilnehmern wird man allerdings häufig getroffen und muss oft zum Aufladen zurück in die Base.

Fazit: Alle Schülerinnen und Schüler haben sich zuverlässig und vorbildlich verhalten. Die gute Stimmung an diesem Tag werden wir in den Schulalltag übertragen und so das positive Arbeitsklima in der Klasse beibehalten und vielleicht sogar noch steigern.

Roland Engel, 03.10.2017

 

 

Angehende Industriekauffrauen und Industriekaufmänner erhalten den Europäischen Computerführerschein ECDL

18 Schülerinnen und Schüler, die an der Beruflichen Schule in Büdingen eine Ausbildung zum Industriekaufmann/frau absolvieren, haben im letzten Schuljahr erfolgreich die erforderlichen Module für den Europäischen Computerführerschein ECDL abgeschlossen. Jetzt halten sie stolz das international anerkannte Zertifikat in den Händen.

Der Europäische Computerführerschein ECDL wird als internationaler Standard für digitale Kompetenz angesehen. Inzwischen wurde er weltweit von 14 Millionen Kandidaten abgelegt und ist in 148 Ländern anerkannt. Da in vielen Branchen und Berufen solide IT-Kenntnisse immer bedeutsamer werden, ist es wichtig, diese Kompetenzen in Bildung und Ausbildung zu berücksichtigen.

weiterlesen

Der ECDL bietet dazu eine große Auswahl an Modulen – von Computergrundlagen über Büroanwendungen bis hin zu IT-Sicherheit, Bildbearbeitung und Datenschutz. Der ECDL wird mit Online-Tests abgeschlossen. Die Modularisierung der Lerninhalte ermöglicht den ECDL-Teilnehmern einen strukturierten und damit einfachen Zugang zum effizienten Umgang mit dem Computer.

Seit dem Schuljahr 2016/2017 ist die Berufliche Schule Büdingen ECDL–Prüfungszentrum. Die Schülerinnen und Schüler haben somit die Möglichkeit, den Europäischen Computerführerschein während des regulären EDV-Unterrichtes abzulegen.

Ab vier bestandenen Modulen, die individuell ausgewählt werden können, wird der sogenannte ECDL Profile ausgestellt. Es ist aber auch möglich, weiter Module zu absolvieren und auf dem Zertifikat aufführen zu lassen.

 

Aktuelle Informationen zum Europäische Computerführerschein ECDL

ECDL, was ist das?
Der Europäische Computerführerschein ECDL wird als internationaler Standard für digitale Kompetenz angesehen. Inzwischen wurde er weltweit von 14 Millionen Kandidaten abgelegt und ist in 148 Ländern anerkannt.
Da in vielen Branchen und Berufen solide IT-Kenntnisse immer bedeutsamer werden, ist es wichtig, diese Kompetenzen in Bildung und Ausbildung zu berücksichtigen.

Der ECDL bietet dazu eine große Auswahl an Modulen – von Computergrundlagen über Büroanwendungen bis hin zu IT-Sicherheit, Bildbearbeitung und Datenschutz. Der ECDL wird mit Online-Tests abgeschlossen. Dafür stehen Lernmaterial und eine kostenfreie E-Learning-Plattform unter www.ecdl-lernen.de zur Verfügung.

Die Modularisierung der Lerninhalte ermöglicht den ECDL-Teilnehmern einen strukturierten und damit einfachen Zugang zum effizienten Umgang mit dem Computer.

 

ECDL, wer kann daran teilnehmen?

Seit dem Schuljahr 2016/2017 ist die Berufliche Schule Büdingen ECDL–Prüfungszentrum. Die Schülerinnen und Schüler haben somit die Möglichkeit, den Europäischen Computerführerschein, der als anerkannter Nachweis für Computerkenntnisse steht,  abzulegen.

Im ersten Jahr der Schule als ECDL-Prüfungszentrum erhielten die Schülerinnen und Schülern, welche eine Ausbildung zur/zum Industriekauffrau/-mann absolvieren die Chance, einen Computerführerschein zu erhalten.

18 Schülerinnen und Schüler haben dies genutzt und sind nun stolze Besitzer eines Europäischen Computerführerscheins.

Der ECDL beinhaltet eine große Auswahl an Modulen. Von Computergrundlagen über Büroanwendungen bis zur IT-Sicherheit. Bei den Industriekaufleuten haben wir uns für die Variante ECDL-Profile entschieden. Bei diesem Zertifikat besteht die Möglichkeit, sich individuell zu qualifizieren. Ab vier bestandenen Modulen, welche aus einer Vielzahl von Modulen individuell ausgewählt werden können, wird der ECDL-Profile ausgestellt.

Für die Klasse der Industriekaufleute wurden die Module Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentation und Computergrundlagen mit folgenden Inhalten zusammengestellt:

  • Textverarbeitung: in dem Kenntnisse zur Erstellung und individuellen Formatierung von Dokumenten vermittelt werden,
  • Tabellenkalkulation: dessen Lernziel der versierte Umgang unter anderem mit Arbeitsblättern, Listen sowie logischen und mathematischen Formeln innerhalb eines Tabellenkalkulationsprogramms ist,
  • Präsentationen: in denen es darum geht, Präsentationssoftware kompetent bedienen zu lernen, Folien zu bearbeiten und dabei Text, Diagramme, Bilder und Zeichnungsobjekte einzufügen sowie Übergangseffekte anzuwenden.
  • Computer-Grundlagen: dient zur Wissensvermittlung bezüglich Informations- und Kommunikationstechnologie, Computern, Mobilgeräten, Software und Zubehör

Ab dem Schuljahr 2017/2018 gibt es auch ein ECDL-Angebot für die Schülerinnen und Schüler der Fachoberschule.

Berufliche Schule Büdingen, 02.10.2017

weniger anzeigen

 

Christoph-Alexander Uhl ist Jahrgangsbester

Erste Stadträtin Henrike Strauch (l.), Schulleiter Joachim Vogt (4.v.l.) und Abteilungsleiterin Simone Langlitz (r.) gratulieren den Jahrgangsbesten. Foto: Eichenauer

FEIERSTUNDE Fachoberschule verabschiedet 71 Schüler / Patrick Gerlach bester Büdinger

BÜDINGEN – (co). Mit dem Zeugnis des Fachabiturs in der Hand können nun 71 Schüler der Büdinger Fachoberschule (FOS), Bereich Wirtschaft und Verwaltung, ein Studium oder eine Ausbildung beginnen. Die Fachoberschule ist ein Zweig der Beruflichen Schule. Schulleiter Joachim Vogt, Abteilungsleiterin Simone Langlitz und die Klassenlehrer verabschiedeten die Schüler.

weiterlesen

„Ihr habt den Stresstest der vergangenen Wochen bestanden und nun mit dem Fachabitur den zweithöchsten deutschen Schulabschluss erreicht. Dafür gratuliere ich Euch und wünsche alles Gute für die Zukunft.“ Vogt wandte sich an die jungen Leute: „Setzt den Weg des lebenslangen Lernens fort, in der Ausbildung, in Studium und Beruf.“ Er bestätigte den jungen Männern und Frauen: „Mit dem FOS-Abschluss habt ihr auch Eure Fähigkeiten in punkto Sozialkompetenz und Genauigkeit bewiesen und seid befähigt, die Herausforderungen des Berufslebens anzunehmen“.

Simone Langlitz wies in ihrer Ansprache auf die Projektwoche am Ende des Schuljahres hin, in der sich alle Schüler sehr engagiert eingebracht hätten. Die Klasse FOS 1 stellte eine Schülerzeitung zusammen, die FOS 2 verfasste einen Plan zum Mentoring für die Einführungswoche für die zukünftigen elften Klassen. Die FOS 3 gestaltete einen Aktionstag zum interkulturellen Austausch, an dem auch Flüchtlinge teilnahmen, und die FOS 4 erarbeitete das Projekt „Startklar! – Fit für den Beruf“.

Nach der Zeugnisübergabe zeichnete die Schule die Besten der einzelnen Klassen mit kleinen Geschenken aus. Es waren die Schüler Florian Pöperny (FOS 1), Madeline Müller und Patrick Gerlach (FOS 2), Tim Kaiser und Veronika Neisel (FOS 3) sowie Christoph-Alexander Uhl (FOS 4). Er war mit einem Notendurchschnitt von 1,1 gleichzeitig auch Jahrgangsbester und erhielt den Buchpreis der Deutschen Mathematiker-Vereinigung.

Als besten Büdinger Schüler überraschte Erste Stadträtin Henrike Strauch den Michelauer Patrick Gerlach während der Verabschiedung mit einem Geschenk der Stadt.

Kreis-Anzeiger, 01.07.2017

weniger anzeigen

 

„Macht den ersten Schritt, bleibt ehrgeizig“

Zeugnisübergabe Berufliche Schule verabschiedet fast 90 Schüler mehrerer Bildungsgänge

„Macht Euch stark für das, was Ihr erreichen wollt. Schaut nach, was in Euch steckt, nach Euren Talenten und Fähigkeiten.
Holt sie heraus und werdet für Euer berufliches Fortkommen selbst aktiv. Macht den ersten Schritt, bleibt ehrgeizig“, rief Studiendirektor Alexander Popplow, stellvertretender Leiter der Beruflichen Schule Büdingen (BSB), den Abgängern mehrerer Klassen zu, die die Schule jetzt während einer Feierstunde verabschiedete. Zielstrebigkeit und Durchhaltevermögen hätten die jungen Leute schon während ihrer Schulzeit unter Beweis gestellt, fügte er hinzu und gratulierte etwa 90 Schülern zum Schulabschluss. Die Berufliche Schule verabschiedete die Schüler der drei Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung für Holztechnik, Lager/Logistik sowie Körperpflege.
Auch die Absolventen der Berufsfachschule, die in der Fachrichtung Wirtschaft und Verwaltung ihren Realschulabschluss erreichten, nahmen ihre Zeugnisse entgegen, zudem die Schulabgänger der Höheren Handelsschule, die nach dem Realschulabschluss noch ein Jahr Kaufmännische Orientierung draufgesattelt hatten.
Als letzte der großen Schülerriege hielten nach zweijähriger Ausbildung die Staatlich geprüften Kaufmännischen Assistenten für das Fremdsprachensekretariat ihre Zeugnisse. Sie sprechen jetzt mit Englisch, Französisch und Spanisch drei Fremdsprachen. Positiv für die Abgänger der Büdinger Schule: Der überwiegende Anteil der Absolventen hat bereits Ausbildungsplätze oder Plätze in weiterführenden Schulen.

Kreis-Anzeiger, 27.06.2017

 

Das tapfere Schreinerlein

AUSBILDUNG Fee Guber wird in Kürze als Schreinergesellin arbeiten / 23-Jährige erzählt, warum sie sich für das Handwerk entschieden hat
Arbeitsschutz: Wenn Fee Guber an der Kreissäge arbeitet, bindet sie sich die langen Haare zu einem Knoten und trägt einen Gehörschutz.
Foto: Kaltenschnee

Von Elke Kaltenschnee

BÜDINGEN – Fee Guber schreinert zurzeit ihr Gesellenstück. Es ist ein Hänge-Sideboard aus Holzwerkstoff mit Fächern und Schubladen. Die Front teils furniert, teils lackiert. In einer der Ecken eine Aussparung mit eingelassenem Fräsmuster, das von innen von einer LED-Leuchte angestrahlt wird. Ein anspruchsvolles Projekt, bescheinigen ihre Berufsschullehrer. Doch Fee Guber schreckt das nicht. Sie schätzt Herausforderungen, ist ehrgeizig und macht alles möglichst perfekt. 100 Arbeitsstunden sind für das Gesellenstück vorgesehen. Ende Juni ist Abgabetermin.

weiterlesen


Die 23-Jährige aus Nidda steht kurz vor dem Abschluss ihrer Schreinerausbildung, die sie in Ingo Hofmanns Schreinerei „Design in Holz“ in Laubach absolviert. „Wir bauen viele Sonderanfertigungen, Möbel für Großraumbüros. Wir haben Kunden in den Niederlanden und in Belgien. Einmal haben wir eine Säule geschreinert, mit einer der Säulenform angepassten Tür und einem eckigen Innenraum.“ Diese Sonderanfertigungen zu schreinern, findet Fee Guber toll: „Viel besser als den gleichen Schrank tausendmal zu bauen, wie das in der Möbelindustrie der Fall ist.“

Das Ziel der jungen Frau war ursprünglich keineswegs eine Ausbildung im Handwerk, sondern Abitur an der Gesamtschule Gießen Ost. In ihren Leistungskursen Kunst und Mathe sei sie eine gute Schülerin gewesen, doch der Sprachenunterricht sei ihr schwergefallen, erzählt sie freimütig. Was also tun, wenn die Fächer Deutsch und Englisch fester Bestandteil der Abiturprüfung sind und die Möglichkeit besteht, dass der Schulabschluss an einem der beiden Fächer scheitert? Ein Jahr vor dem Abitur entschied sich Fee Guber, die Schule zu verlassen, um ein Jahrespraktikum in einer Schreinerei in Nidda zu beginnen.

Sie sei mit handwerklichem Arbeiten aufgewachsen, ihr Vater Stephan Guber ein über die Region hinaus bekannter Bildhauer. Sie holt ihr Smartphone aus der Tasche und zeigt Holzskulpturen, die ihr Vater gefertigt hat. Schon als Kind habe sie sich gern in seiner Werkstatt aufgehalten und dort Spielsachen gebastelt. Später, als sie in Gießen zur Schule ging, behielt sie diese Gewohnheit bei: Sobald sie aus der Schule kam, ging sie in des Vaters Werkstatt. „Den ganzen Tag sitzen, das ist nichts für mich. Ich muss mich bewegen und möchte am Ende des Tages sehen, was ich gemacht habe.“ Das Arbeiten mit Holz gefiel Fee Guber und so schloss sie an ihr Praktikum eine Schreinerlehre an. Im ersten Lehrjahr absolvierte sie ein Berufsgrundbildungsjahr-Holz (BGJ) an der Berufsfachschule in Büdingen. „Das BGJ fand ich gut, weil wir so viele Grundlagen gelernt haben.“ Wie Photosynthese funktioniert zum Beispiel. Oder wie alte Holzverbindungen hergestellt werden: Schlitz und Zapfen, Zinkung und Gratung. Im Tischleralltag werden diese hochwertigen, traditionellen Techniken freilich kaum noch gebraucht. Zu zeitaufwendig, deshalb zu teuer und nur für die Verarbeitung von Massivholz geeignet.

Im Dezember 2015 wechselte Fee Guber den Ausbildungsbetrieb. War sie vorher in einer Schreinerei in Kefenrod, arbeitet sie seither bei Ingo Hofmann in Laubach. Die Lehre bereitet ihr viel Spaß. „Ich habe mir vorher überlegt, was ich machen will und was ich erwarte. Anschließend habe ich einen passenden Betrieb gesucht und mit „Design in Holz“ gefunden.“ Beworben hat sie sich bei Ingo Hofmann mit den Worten „Ich bin bereit für Überstunden, aber nicht für zu viele.“ Fee Guber bekam die Stelle. „Mein Chef will, dass ich da bin, wenn wir viel Arbeit haben, aber er sagt auch: ‚Du hast ein Privatleben.‘ Es ist ein gegenseitiges Geben und Nehmen.“ Wer weiß, wie oft und wie viele Überstunden im Handwerk anfallen, kann ermessen, wie entgegenkommend diese Übereinkunft ist.

Nach dem Ende ihrer Lehrzeit wird Fee Guber als Gesellin übernommen. Ihr Chef sei vor ein paar Wochen zu ihr gekommen und habe gefragt, ob sie bleiben wolle, erzählt sie. Klar wollte sie bleiben. „Er könnte noch zwei weitere Gesellen beschäftigen“, fährt sie fort. Doch es ist schwer, qualifizierte, zuverlässige Fachkräfte zu finden. Fee Guber hat ihm einen Klassenkameraden vorgeschlagen. Vielleicht klappt das ja.

Für die zierliche junge Frau ist der Schreinerberuf nicht immer leicht zu bewältigen, weil er nicht nur Kreativität und Geschick erfordert, sondern auch körperliche Kraft. „Wenn ich den ganzen Tag an der CNC-Fräse stehe oder Möbel zusammenbaue, strengt mich das nicht an.“ Doch wenn sie das Lager aufräumen und dabei schwere Holzbohlen tragen müsse, sei sie abends rechtschaffen müde. Nach ihrer Lehre will sie sich deshalb weiterbilden. Schwerpunkt: Zeichnen und Design. „Damit habe ich als Frau die Chance, meinen Körper zu schonen“, sagt sie. In ihrer Freizeit zieht es Fee Guber seit Beginn ihrer Lehre nicht mehr in des Vaters Atelier. Sie spielt Fußball. In der Damenmannschaft „HaHeBuKaSi“. Die Abkürzung steht für „Hartmannshain, Herchenhain, Burkhards, Kaulstoß und Sichenhausen“. Die Mannschaft wurde im vergangenen Sommer von fußballbegeisterten Frauen gegründet. Fußball hatte Fee Guber zwar bis zum ersten Turnier noch nie gespielt, „aber wir haben jetzt noch zwei Spiele bis zur Sommerpause“, sagt Fee Guber und: „Nach einem Jahr versteht man das Spiel.“

Ihr Freund ist übrigens ebenfalls Schreiner. Anders als sie, die sich für Möbelbau entschieden hat, schreinert er Fenster- und Türen. Die beiden haben sich in der Berufsschule in Büdingen kennengelernt und sind vor ein paar Monaten zusammengezogen. In ein Zimmer der gemeinsamen Wohnung hat Fee Guber an einem Samstag eben mal einen Einbauschrank eingebaut. Passgenau. Gelernt ist gelernt.

 

HINTERGRUND

Bei dem „Berufsgrundbildungsjahr-Holz“ handelt es sich um die vollschulische Form des ersten Ausbildungsjahres der Tischlerausbildung in Hessen. Es werden Grundlagen der Holzverarbeitung in Theorie und Praxis vermittelt. In der Regel wird das BGJ auf die dreijährige Ausbildungszeit angerechnet. Diese verkürzt sich somit auf zwei Jahre. Das Berufsbildungsjahr-Holz wird auch an der Büdinger Berufsschule angeboten. Das Konzept: ein Tag pro Woche in einer Tischlerei, die verbleibenden Werktage in der Schule. Voraussetzung für die Teilnahme ist ein Ausbildungs-Vorvertrag mit einem Ausbildungsbetrieb. (elk)
Kreis-Anzeiger, 3.Juni 2017

weniger anzeigen

„Es ist ein Beruf mit Zukunft“

AUSBILDUNG Gespräch über sinkende Schülerzahlen in der Tischlerklasse, ein attraktives Berufsfeld mit Aufstiegschancen und die Rolle des Schulstandorts Büdingen

„Zu wenige Schüler wissen über den Beruf des Tischlers und seine vielfältigen Möglichkeiten Bescheid“, sagt Heiko Engelhard, der das ändern will.
Foto: Kaltenschnee

BÜDINGEN – (elk). Im Großraum Rhein-Main werden in den vergangenen Jahren viele Häuser, Wohnungen und gewerbliche Immobilien gebaut. Es wird gedämmt, renoviert und saniert. Heimische Handwerksbetriebe profitieren von diesem Boom: Die Auftragsbücher sind voll. Gleichzeitig klagen die Inhaber von Handwerksbetrieben über fehlende Fachkräfte und die Berufsschulen über nachlassendes Interesse an einer Ausbildung im Handwerk. Der Kreis-Anzeiger hat mit Heiko Engelhard, der als Lehrer an der Berufsschule tätig ist, über Perspektiven des Handwerks, sinkende Schülerzahlen und die Zukunft der Tischlerklasse in Büdingen gesprochen.

weiterlesen


Herr Engelhard, an der Büdinger Berufsschule sind in der Tischlerklasse im dritten Lehrjahr zurzeit sieben Schüler. Das ist ganz schön wenig, oder?

Ja, in den letzten Jahren zeichnet sich ab, dass wir weniger Schüler haben, als Fachkräfte in den Betrieben benötigt werden. Auch für das in Kürze beginnende Ausbildungsjahr 2017/18 haben wir bisher noch zu wenige Anmeldungen. Vor sechs oder sieben Jahren hatten wir meist zweistellige Schülerzahlen pro Klasse. Von den abgebenden Schulen, zum Beispiel der Schule am Dohlberg, hören wir, dass das Interesse am Tischlerbereich, wie am gesamten Handwerk, gering sei.

Was denken Sie, warum sinkt das Interesse an Handwerksberufen?

Jugendlichen erscheint das Handwerk zu wenig attraktiv. Sie wollen die Schule besuchen, Abitur machen, studieren. Zu wenige Schüler wissen über den Beruf des Tischlers und seine vielfältigen Möglichkeiten Bescheid. Dabei bietet das Berufsfeld des Tischlers für junge Menschen mit verschiedensten Schulabschlüssen, vom Hauptschulabschluss bis hin zum Abitur, gute Perspektiven.

Welche Aufstiegschancen, welche Perspektiven gibt es für Tischler?

Die Erfahrung zeigt, dass eine Ausbildung im Handwerk eine gute Startposition ins Berufsleben ist. Der berufliche Werdegang bietet viele Möglichkeiten, das können Jugendliche oft nicht erahnen. Als Tischler arbeitet man nicht nur mit Holz, sondern mit den unterschiedlichsten Materialien, geht mit Maschinen um und macht den technischen Fortschritt mit. Man hat Kundenkontakt, ist beratend und gestalterisch tätig. Es ist ein Beruf mit Zukunft, auch in Zeiten der Digitalisierung. Die Betriebe suchen gut ausgebildete Fachkräfte. Eine Lehre muss aber nicht das Ende der Fahnenstange sein. Es gibt Abiturienten, die eine Tischlerausbildung machen und ein Architekturstudium anschließen. Andere lassen den Meisterbrief folgen oder eine Weiterbildung zum Holztechniker. Selbst Werkstoff- und Werkzeughersteller suchen für den Vertrieb Fachkräfte, die das Tischler-Handwerk gelernt haben und wissen, wovon sie reden.

Was macht die Berufsschule, um dem Trend fort vom Handwerk entgegenzuwirken?

Wir versuchen, auf vielen Ebenen über das Handwerk zu informieren. Wir nehmen an Infoveranstaltungen teil und an Berufsbildungsmessen. Wir sind an den abgebenden Schulen präsent. Wir sind zudem Ansprechpartner und versuchen, ein Netzwerk zu etablieren. Vieles läuft ja über persönlichen Kontakt.

Was raten Sie einem Jugendlichen, der sich für eine Schreinerausbildung interessiert?

Durch Spezialisierung der Betriebe sind die Tätigkeitsfelder sehr unterschiedlich. Darum ist es wichtig, den richtigen Betrieb für die jeweilige Person zu finden. Dafür können sich Jugendliche gerne an die Berufsschule wenden. Wir übernehmen eine vermittelnde Rolle, da wir die Betriebe in der Region kennen. Wir wissen, ob ein Betrieb schon Azubis hat und in welchem Lehrjahr sie sind. Aufgrund unserer guten Kontakte können wir helfen, den richtigen Betrieb auszuwählen.

Welche Konsequenzen hat es für die Berufsschule, wenn die Zahl der Auszubildenden und damit der Berufsschüler weiter zurückgeht?

Wir arbeiten weiterhin daran, dass die Tischlerausbildung in der Berufsschule als Ergänzung zur Ausbildung im Betrieb – wie im Dualen System vorgesehen – in Büdingen stattfindet. Wenn in Büdingen keine Ausbildung möglich wäre, dann müssten die Schüler nach Friedberg in die Berufsschule fahren. Das wäre eine weitere Schwächung des Ostkreises und für die betroffenen Schüler ein logistisches Problem: Wie soll denn ein 16-Jähriger, der in einem Betrieb in Gedern eine Ausbildung macht, nach Friedberg in die Berufsschule kommen?

Jugendliche, die sich für eine Tischlerausbildung interessieren, können sich an das Sekretariat der Beruflichen Schule in Büdingen wenden und dort eine Nachricht für Heiko Engelhard hinterlassen. Er meldet sich umgehend (Telefon 06042/96050, E-Mail heiko.engelhard@t-online.de).

ZUR PERSON

Heiko Engelhard (48), gelernter Tischler und Bauingenieur, ist seit 2002 als Berufsschullehrer tätig. Er unterrichtet die Schüler der Tischlerklasse an der Berufsschule in Büdingen und vermittelt ihnen neben theoretischem Fachwissen auch Allgemeinbildung. Die Themen sind vielfältig: Sie reichen von Deutsch, Politik und Wirtschaft, Fachrechnen, Werkstoffkunde, technisches Zeichnen, Möbelbau, bis hin zu Fenster- und Treppenbau, Schall- und Wärmeschutz. (elk)

Kreis-Anzeiger, 3. Juni 2017

weniger anzeigen

 

Spaß, Spiel und Spannung
Integrationsprojekt an den Beruflichen Schulen Büdingen

Foto: Christin Wiegand

Der 19.05.2017 stand für 23 Fachoberschüler und 27 Intea-Schüler der Beruflichen Schulen in Büdingen ganz unter dem Motto „Spaß, Spiel und Spannung.“ Die Schüler der Fachoberschule Wirtschaft und Verwaltung hatten im Rahmen einer Projektwoche die Aufgabe, gemeinsam mit den Intea-Schülern einen Aktionstag durchzuführen. Intea steht für Integration durch Anschluss und Abschluss.

weiterlesen


Dies ist ein Angebot für Schüler, die erst grundlegende Kenntnisse der deutschen Sprache für den Übergang in eine Berufsausbildung oder den Wechsel in einen anderen Bildungsgang erwerben müssen. Die Fachoberschüler standen somit vor der Herausforderung sprachliche Barrieren zu überwinden, kulturelle Unterschiede in der Planung zu berücksichtigen und ein buntes Programm auf die Beine zu stellen. Zudem sollte viel voneinander gelernt werden und der Spaß eine feste Größe sein. Denn Lachen verbindet!
Dazu entwickelten die Schüler unter anderem ein „Spiel ohne Grenzen“. Die Jugendlichen liefen gemeinsam Ski oder rannten bei einem Kellner-Parkour um die Wette. Es wurde deutlich, dass wir nur gemeinsam zum Ziel kommen und der Teamgedanke eine große Rolle spielt. Die Spannung hielt bis zur Siegerehrung an.

Nachmittags wurden verschiedene Sportspiele wie zum Beispiel ein Völkerballtunier, Brennball, Fußballtennis oder Kickboxen angeboten. In den unterschiedlichen Aktivitäten konnten die Schüler sich sportlich verausgaben, aber auch viele Gemeinsamkeiten entdeckt.
In der Zwischenzeit hatten die Jugendlichen immer wieder die Möglichkeit, sich eine Pause in der „interkulturellen Austauschecke“ zu nehmen. Dort wurden Gemeinschaftsspiele wie z.B. „Mensch ärgere dich nicht“ oder „Scharade“ gespielt. Zudem gab es das Angebot, ein Rollenspiel über gegenseitige Vorurteile zu entwickeln.
Nicht zu vergessen sind die Schüler, die sich um das leibliche Wohl während des gesamten Tages kümmerten. Gereicht wurden belegte Brötchen zum Frühstück, ein warmes Mittagessen, Schockkuchen und Waffeln.
Der Tag endete mit einem gemeinsamen Luftballon fliegen lassen,
bei dem alle Schüler und Lehrer ihre Wünsche für das
kommende Jahr äußern konnten.

 

 

 

 

 

 

Christin Wiegand, Berufliche Schule Büdingen, 28.5.2017

weniger anzeigen

Paris, London, Valencia … wir kommen!

 Schülerinnen und Schüler der Beruflichen Schule in Büdingen lernen und arbeiten im Ausland

Die Berufliche Schule des Wetteraukreises in Büdingen ermöglicht ab diesem Schuljahr ihren Schülerinnen und Schülern der Höheren Berufsfachschule für das Fremdsprachensekretariat ein vierwöchiges Betriebspraktikum in verschiedenen Ländern in und außerhalb Europas. Im Sommer 2017 absolvieren 10 angehende Fremdsprachensekretärinnen/-en der Klassen 11 und 12 einen Teil ihrer Ausbildung in Cork, Ereğli, Glasgow, London, Perpignan, Roquetas de mar und Valencia. Von der Bewerbung bis zu ihrer Rückkehr werden sie dabei von Lehrkräften der Beruflichen Schule und dem Arbeit und Leben e.V. betreut.

weiterlesen

Das Praktikum mit vorgeschaltetem Sprachkurs vor Ort erfolgt im Rahmen des von der Europäischen Union geförderten Stipendienprogramms Erasmus+, an dem sich zurzeit nach Angaben der Bundesregierung die 28 Mitgliedstaaten der EU sowie Island, Norwegen, Liechtenstein, die Türkei und Mazedonien beteiligen.

Voraussetzung für den Erhalt des EU-Stipendiums ist ein interkulturelles Vorbereitungsseminar mit zertifizierten interkulturellen Trainern, das am 21. März 2017 zusammen mit den Schülerinnen und Schülern der Rüsselsheimer Werner-Heisenberg-Schule stattfand. Herr Pfeifer vom Arbeit und Leben e.V. informierte zu allen Fragen rund um das Auslandspraktikum. In interaktiven Rollenspielen lernten die Teilnehmer mögliche Kommunikationsprobleme in interkulturellen Begegnungen zu meistern. Wer im Gespräch „Beyoncé ist ein erfolgreicher Spinat und verkauft viele Tische“ anstelle von „Beyoncé ist eine erfolgreiche Sängerin und verkauft viele Titel“ hört, muss zur Überwindung von Sprachbarrieren lernen, ohne Scheu oder Vorbehalte rechtzeitig nachzufragen (siehe Foto). Am Beispiel der Gewohnheiten des imaginären Volkes „Albatros“, dem die Erde heilig ist und das liebend gerne laut schmatzend „Erd“nüsse verspeist, wurde für mehr Offenheit und Toleranz gegenüber anderen Kulturen sensibilisiert.

Zwischenzeitlich haben sich die Schülerinnen und Schüler schulübergreifend entsprechend ihrer jeweiligen Zielländer in Gruppen organisiert, um die Anreise zu planen.

Für das kommende Schuljahr 2017/18 hat die Berufliche Schule Büdingen für die Ausbildung zum staatl. geprüften Assistenten im Fremdsprachensekretariat noch Plätze frei! Anmeldung und weitere Informationen unter www.bs-buedingen.de und 06042/96050.

Welche Vorteile bringt ein Auslandspraktikum?

Durch ein Betriebspraktikum gewinnen Schülerinnen und Schüler Einblicke in das Berufsleben und damit oftmals auch Klarheit über ihren späteren Berufsweg. Es ist deshalb ein fester Bestandteil der beruflichen Ausbildung.

 Bei einem Auslandspraktikum erwerben die Auszubildenden zusätzliche Kompetenzen. Sie verbessern durch spätere flexiblere Einsatzmöglichkeiten im Betrieb ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Durch das Lernen und Arbeiten in anderen Ländern vertiefen sie ihre Sprachkenntnisse und erwerben wichtige Zertifikate für spätere Bewerbungen, z.B. den Europass Mobilität inklusive eines Europass Lebenslaufs sowie ein Sprachkurszertifikat.

 Sowohl die Auszubildenden als auch die Betriebe profitieren dabei nicht nur von zusätzlichen Fach- und Fremdsprachenkenntnissen. Der Umgang mit alltäglichen Situationen in und außerhalb des ausländischen Betriebs erweitert auch die interkulturelle Kompetenz, d.h. die Fähigkeit, mit Menschen anderer Kulturen erfolgreich und angemessen zu interagieren.

 Da die Teilnehmer ihren Auslandsaufenthalt weitestgehend eigenständig planen und umsetzten müssen, werden Selbständigkeit, Verantwortungsbewusstsein sowie Problemlösefähigkeit besonders gestärkt. Dies gilt nicht zuletzt auch für die Steigerung ihrer fachlichen und beruflichen Kompetenzen wie Teamfähigkeit, Flexibilität, Eigeninitiative und Durchhaltevermögen.

Gruppenfoto der Programmteilnehmer mit Herrn Pfeifer (hinten Mitte) sowie  den beiden Lehrkräften Frau Romero (links) und Frau Walter (rechts).

Die Programmteilnehmer beim interaktiven Rollenspiel

Text & Fotos: Katja Walter

Berufliche Schule Büdingen, 11.05.2017

weniger anzeigen

 

 

Im Zentrum der Hessischen Demokratie – Büdinger Berufsschüler besuchten den Hessischen Landtag

Im Rahmen ihrer Berufsausbildung zur Kauffrau/ zum Kaufmann für Büromanagement besuchten 15 Schüler der Beruflichen Schule Büdingen am 02. Mai 2017 den Hessischen Landtag.

 

weiterlesen


Zunächst wurden den Auszubildenden in einem kurzen Vortrag wichtige Informationen zur Geschichte und Arbeitsweise des Parlamentes vorgestellt. Dabei lernten die angehenden Kaufleute unter anderem, welche Sitzordnung im Hessischen Landtag besteht und welche politische Symbolkraft von dieser ausgeht. Anschließend nahmen die Schüler auf der Besuchertribüne Platz und verfolgten eine Fragestunde des Parlaments, welche dem Landtag als Möglichkeit der parlamentarischen Kontrolle zur Verfügung steht. Hierbei wurden Fragen zu aktuellen politischen Themen an die Landesregierung gestellt, welche darauf Rede und Antwort stehen musste.

Im letzten Programmpunkt des Landtagsbesuches fand eine Gesprächsrunde mit den Abgeordneten Klaus Dietz (CDU), Lisa Gnadl (SPD), Wolfgang Greilich (FDP) sowie einer Referentin der Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen statt. Die Gesprächspartner beantworteten den Auszubildenden Fragen über die Aktionsfelder von Landespolitik und erklärten, dass die Parlamentssitzungen die politische Bühne darstellen und die Hauptarbeit in den Ausschüssen stattfindet. Neben politischen Sachfragen konnten die Berufsschüler über persönliche Anliegen mit den Abgeordneten diskutieren. Die jungen Leute interessierten sich aufgrund ihrer derzeitigen sowie perspektivischen Familienplanung besonders für die Zukunft des Berufsstandes der Hebamme im Wetteraukreis.

Text & Foto: Rafael Schulze-Homilius

Berufliche Schule Büdingen, 11.05.2017

weniger anzeigen

 

Personalverantwortliche sind auch nur Menschen“

Büdinger Fachoberschüler sammeln wichtige Erfahrungen bei Bewerbungstraining und Berufsberatung

 

An einem Workshop zum Thema „Bewerbungstraining“ nahmen kürzlich die Schüler der Klassen 11 der Fachoberschule an der beruflichen Schule in Büdingen teil. Gegenstand der von der Bundesagentur für Arbeit durchgeführten Berufsberatung war es, den Schülern berufliche Perspektiven nach ihrer Ausbildung aufzuzeigen und offene Fragen zur Ausbildungs- und Studienwahl zu beantworten.

weiterlesen


Insbesondere die Möglichkeit dualer Studiengänge, welche Theorie und Praxis miteinander verzahnen, wurde von den Fachoberschülern mit großem Interesse aufgenommen. Im Rahmen des von der Barmer Ersatzkasse durchgeführten Bewerbungstrainings wurden mit den Schülern die Kniffe und Hürden im Bewerbungsverfahren besprochen sowie typische Aufgaben in Assessment-Centern vorgestellt. Dabei durften die zukünftigen Absolventen in einem simulierten Personalauswahlgespräch erproben, wie man sich als Bewerber fühlt und welche Vorstellungen und Ansprüche seitens der Betriebe bestehen. Trotz aller Nervosität in solch einem Gespräch beruhigte der Dozent Florian Liebeskind die Fachoberschüler mit dem Hinweis: „Personalverantwortliche sind auch nur Menschen“.

Raphael Schulze-Homilius, Berufliche Schule Büdingen, 27.4.2017

weniger anzeigen

Zusätzliche Fachrichtung

NEUE LEITUNG Simone Langlitz für Fachoberschulen zuständig

 

 

 

Schulleiter Joachim Vogt und Simone Langlitz, die die Abteilungsleitung der Fachoberschulen in Nidda und Büdingen übernommen hat.
Foto: Träger

NIDDA/BÜDINGEN – (red). Ein Wechsel vollzog sich bei den Beruflichen Schulen des Wetteraukreises in Büdingen und Nidda in der Abteilungsleitung für die Fachoberschule (FOS). Simone Langlitz hat die Leitung übernommen und ist nunmehr für beide Standorte zuständig. Martin Schossau, der bisherige Abteilungsleiter in Nidda, wurde in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.

Eine der ersten Herausforderungen für Langlitz wird es sein, die erstmalig durchzuführende zentrale Abschlussprüfung der Fachoberschulen zu organisieren. Eine weitere Neuerung bringt Simone Langlitz selbst mit. Im nächsten Schuljahr wird es am Standort Nidda erstmalig zusätzlich eine Fachoberschulklasse mit der Fachrichtung „Wirtschaft und Verwaltung“ geben. Langlitz hat Wirtschaft und Verwaltung studiert und unterrichtet dieses sowie Englisch bereits seit 1999 an der Beruflichen Schule in Büdingen.

weiterlesen

Mit der durch die Fusion möglichen zusätzlichen Fachrichtung in Nidda wird das Angebot gerade für junge Frauen im Osten des Wetteraukreises ausgebaut. Für diese, wie für alle anderen gewerblichen Fachrichtungen in Nidda (Maschinenbau, Bautechnik, Elektrotechnik sowie Informationstechnik) und für alle Fachrichtungen in Büdingen (Wirtschaft und Verwaltung sowie Wirtschaftsinformatik) werden aktuell noch Anmeldungen entgegen genommen. Simone Langlitz erklärt sich bereit, Interessenten bei der Praktikumssuche zu unterstützen und informiert gerne individuell über die Möglichkeiten an beiden Standorten.

Kreis-Anzeiger, 04.04.2017

weniger anzeigen

 

Büdingen und Nidda: Standorte bleiben erhalten

PERSPEKTIVE Schuldezernent gibt Beruflichen Schulen beider Städte Planungssicherheit

BÜDINGEN/NIDDA – (pdw). Der Entwicklungsplan 2018 bis 2023 für die Beruflichen Schulen wird bis Ende des Jahres erstellt. Bei seinem Besuch der Berufsschulen in Büdingen und Nidda sicherte der Wetterauer Schuldezernent Jan Weckler zu: Beide Standorte werden im neuen Schulentwicklungsplan erhalten bleiben. „Die Betriebe brauchen die Sicherheit, dass sie weiter ausbilden können, und die Auszubildenden müssen wissen, dass ihr Unterricht in der Region verankert bleibt.“

weiterlesen

Mit Blick auf die Zukunft der beruflichen Ausbildung in der östlichen Wetterau hatten die Schulleiter in Büdingen und Nidda vor einigen Jahren ein Konzept zu einer Fusion beider Schulen erstellt. Der Wetteraukreis als Schulträger hat zugesichert, „zukünftig alle Investitionen im Hinblick auf die geplante Fusion“ auszurichten. Auch das Kultusministerium signalisierte seine Zustimmung. Bedingung: ein „Berufliches Kompetenzzentrum Oberhessen“ unter einer gemeinsamen Leitung. Neben dem Wunsch, sich einen Überblick über die inhaltlichen Schwerpunkte, die Berufsfelder und die Ausbildung zu verschaffen, diente Wecklers Besuch dazu, sich nach dem Stand der Fusion der beiden Schulen zu erkundigen.

Von der Fusion verspricht man sich eine attraktive Bildungslandschaft und den dauerhaften Erhalt einer beruflichen Schule mit auskömmlichen Schülerzahlen im Osten der Wetterau als Dienstleister und Impulsgeber für das Handwerk und die regionale Wirtschaft. An beiden Standorten sollen klare Strukturen hinsichtlich Schulformen und Berufe geschaffen werden sowie eine moderne, zeitgerechte Ausstattung.

Fünf Berufliche Schulen gibt es im Wetteraukreis. Besucht werden sie von 7000 Schülern, etwa 1550 von ihnen im östlichen Wetteraukreis. 838 Schüler besuchen die Schule in Büdingen, deren Ausbildungsschwerpunkt mit 77 Prozent im kaufmännischen Sektor liegt. Der Anteil der gewerblichen Ausbildung liegt bei 23 Prozent. Die Schülerschaft kommt aus 25 Nationalitäten, 55 Lehrer verteilen sich auf 40 Stellen. Die Berufliche Schule in Nidda hat einen gewerblichen Schwerpunkt und wird von 715 Schülern aus 27 Nationen besucht. 50 Lehrer verteilen sich auf 38 Lehrerstellen. Der Anteil von Schülern in „Intea“-Klassen (Integration durch Anschluss und Abschluss) liegt derzeit bei 80. Diese Zahl wird konstant bleiben oder sogar noch ansteigen. Auch die Zahl der Schüler, die durch eine Kooperation mit der Mittelstufenschule in Nidda an einem Tag in der Woche zur Berufsorientierung an der Beruflichen Schule in Nidda unterrichtet werden, steigt kontinuierlich. Im kommenden Schuljahr auf 160, für das Schuljahr 2018/19 wird eine Steigerung auf 200 Schüler erwartet.

Das Angebot an den beiden Schulen ist breit gefächert: Höhere Berufsfachschule, Höhere Handelsschule, Fachoberschule, Berufsfachschule, Berufsschule, Berufsgrundbildungsjahr, Berufsvorbereitung und „Intea“-Klassen.

Zu den Herausforderungen gehört es, die Folgen des demografischen Wandels und, damit verbunden, die rückläufigen Schülerzahlen zu bewältigen. Vor allem im gewerblichen Sektor, speziell bei den Bäckern, gehen die Zahlen zurück. Die Beschulung von Flüchtlingen muss gesichert werden. „Die nach wie vor hohen Zahlen in der Flüchtlingsbeschulung sorgen dafür, dass wir beide Standorte, Büdingen und Nidda, derzeit dringend benötigen“, so Jan Weckler abschließend.

Kreis-Anzeiger, 23.03.2017

weniger anzeigen

 

“Laugh a lot in Spamalot“

SchülerInnen der Beruflichen Schule Büdingen zu Besuch im English Theatre

 

Am 16. Februar 2017 machten sich 50 Schülerinnen und Schüler der Beruflichen Schulen in Büdingen und Nidda mit ihren Englischlehrerinnen auf den Weg ins English Theatre Frankfurt, um dort das auf dem Kultfilm „Die Ritter der Kokosnuss“ basierende Musical Spamalot zu sehen. Das Musical orientiert sich (ziemlich frei!!!) an der Sage um König Artus und die Ritter der Tafelrunde, die sich auf die Suche nach dem Heiligen Gral begeben. Doch bevor sie diesen schließlich gut versteckt im Zuschauerraum entdecken, müssen sie diverse Abenteuer bestehen: Sie treffen die Fee aus dem See, den Zauberer Tim, die furzenden Franzosen, zahlreiche Showgirls, die Ritter, die immer Ni sagen und, kurz vor dem Ziel, sogar einen Killerhasen. Allzu ernst nehmen durfte man die Handlung nicht, dafür begeisterte die Aufführung mit vielen absurden und skurrilen Situationen, phantasievollen Kostümen, toller Musik und spritzigen Tanzdarbietungen. Man musste nicht einmal Fan von Monty Python sein, um hierbei seinen Spaß zu haben.

Simone Langlitz, Berufliche Schule Büdingen, 23.02.2017

 

 

Allen Absolventen Arbeitsvertrag angeboten

AUSZUBILDENDE Sparkasse gratuliert zur bestandenen Prüfung

ORTENBERG (red). „Beeeestanden“ jubelten die 20 jungen Nachwuchskräfte der Sparkasse Oberhessen lautstark im Ortenberger Bürgerhaus. Das Unternehmen hatte zur feierlichen Zeugnisübergabe zum Abschluss der Berufsausbildung eingeladen. Vorstandsvorsitzender Günter Sedlak gratulierte den 16 ehemaligen Auszubildenden und vier dualen Studenten. „Ihnen allen haben wir das Angebot gemacht, bei uns zu bleiben. In unserer Branche ist das heute keine Selbstverständlichkeit mehr. Umso mehr freut es mich, heute hier vor so vielen neuen Mitarbeitern zu stehen“, sagte der Sparkassen-Chef. Eltern, Freunde, Lehrer und Schulleiter der Berufsschulen in Bad Nauheim, Büdingen und Lauterbach waren ebenfalls gekommen, um bei der Feier dabei zu sein. Musikalisch untermalt wurde der Abend von dem Cello-Ensemble der Musik- und Kunstschule Büdingen.

weiterlesen


„Sie sind ein wichtiger Baustein unserer Zukunft – und genau das ist der Grund, warum wir aus voller Überzeugung ausbilden“, sagte der Sparkassen-Chef. „Wir suchen übrigens auch für dieses Jahr noch Auszubildende – empfehlen Sie uns bitte weiter“, sagte Sedlak. In den vergangenen fünf Jahren habe die Sparkasse 116 Auszubildende freigesprochen, alle hätten ein Übernahmeangebot erhalten, bis auf zwei sind alle geblieben. Oben drauf acht duale Studenten, die alle einen Arbeitsvertrag unterschrieben hätten. Auch die 20 neuen Absolventen blieben, bis auf zwei, die sich anders entschieden haben. Besondere Glückwünsche gingen an Sophia Marx und Daniel Grenzebach – sie erzielten unter den Auszubildenden die besten Prüfungsergebnisse.
„Sie alle haben eine gute Ausbildung genossen. Sie haben einen hohen Wissensstand. Machen Sie etwas daraus. Und helfen Sie uns, auch weiterhin erfolgreich zu sein“, schloss Günter Sedlak seine Rede.
Personalratsvorsitzender Gerold Helfrich empfahl den frisch gebackenen Bankkaufleuten, immer weiter zu lernen: „Arbeiten Sie stetig weiter an Ihrer beruflichen Entwicklung. Erhalten und pflegen Sie kollegiale Zusammenarbeit und vor allem haben Sie Freude an Ihrem Beruf“, wünschte Helfrich den Prüflingen. Danach überreichten Andreas Stolz, Schulleiter der Kaufmännischen Berufsschule des Wetteraukreises in Bad Nauheim, Joachim Vogt, Schulleiter der Berufsschule Büdingen, und Holger Arnold von der Vogelsbergschule in Lauterbach den Prüflingen ihre Zeugnisse. Aus den Händen von Günter Sedlak gab es für jeden außerdem ein persönliches Geschenk.

Kreis-Anzeiger, 22.02.2017

weniger anzeigen

Oft kommt es zu Ausbildungvertrag

INFORMATIONEN Berufsmesse an der Beruflichen Schule


Bild: Berufliche Schule Büdingen

BÜDINGEN – (co). Die breite Aufstellung der Beruflichen Schule Büdingen und ihre guten Kontakte zu Ausbildungsfirmen machten die Berufsmesse deutlich. Junge Leute aus der Region waren gekommen, um sich über die Bildungsmöglichkeiten an der Schule und über die Ausbildung bei zahlreichen Betrieben und Institutionen zu informieren, die sich dort präsentierten. Das Konzept der Veranstaltung geht seit Jahren auf: Häufig kommt es durch erste Kontakte auf der Berufsmesse zu Ausbildungsverträgen. So profitieren beide Seiten. Sowohl die Betriebe als auch die Azubis sind in den allermeisten Fällen hoch zufrieden.

weiterlesen


Schulleiter Joachim Vogt und sein Stellvertreter Alexander Popplow zeigten sich erfreut über den großen Andrang und dankten den Betrieben für die Teilnahme an der Messe. Die Firmen stellten unterschiedliche Berufe, wie zum Beispiel Bankkaufmann, Heilerziehungspfleger, Industrie- und Veranstaltungskaufmann, Tischler, Fachlagerist, Sozialversicherungsangestellter, Kaufmann im Einzelhandel und Verkäuferin, vor. Zudem informierten sie über die Möglichkeiten des Dualen Studiums. Bundeswehr und Polizei zeigten ihre Karrieremöglichkeiten auf. Die Büdinger Stadtbücherei, die seit Jahren eine Kooperation mit der Beruflichen Schule verbindet, stellte ihre Arbeit vor. Die Agentur für Arbeit war mit Berufsberatung ebenso vertreten wie Volunta, der Freiwilligendienst des Deutschen Roten Kreuzes, der über die Möglichkeiten eines Freiwilligen Sozialen Jahres informierte. Etliche Firmen boten Jahrespraktika für die Absolventen des Schulzweiges Fachoberschule Wirtschaft und Verwaltung an.

Die Friseure zeigten an ihren Models modische Frisuren. Driton Dermaj weiß genau, was er werden will: „Nach dem Berufsvorbereitungsjahr, das ich im Sommer beende, will ich Friseur lernen. Kreativ mit Haaren zu sein und eine Frisur individuell anzupassen, macht mir großen Spaß.“ Auf der Messe arbeitete er bereits mit einem Model. Tischlergeselle Tekeste Tsegu und Azubi René Weyher werkelten mit Holz, Bäcker und Konditor hatten Brötchen, Stückchen und Kuchen gebacken, die im Schulcafé prima schmeckten.

Auch die vielschichtige schulische Ausbildung an der BSB, so die Kurzform des Bildungsinstituts, nahm breiten Raum ein. „Wir haben berufsvorbereitende und berufsgrundbildende Bildungsgänge, sind Fachoberschule mit Schwerpunkt Wirtschaft, Verwaltung und Wirtschaftsinformatik mit dem Abschluss Fachabitur. An unserer zweijährigen Berufsfachschule können sich Jugendliche mit Hauptschulabschluss weiterqualifizieren“, erklärte Alexander Popplow. Schüler mit Realschulabschluss können die einjährige Höhere Handelsschule besuchen. Die zweijährige Höhere Berufsfachschule führt zum Abschluss Fremdsprachenassistenz in drei Sprachen: Englisch, Französisch und Spanisch. „Mit diesen guten Kenntnissen in drei Fremdsprachen haben unsere Absolventen sehr gute Chancen, bei Firmen und Institutionen mit internationalen Verbindungen unterzukommen, und verdienen mit 19, 20 Jahren bereits gutes Geld“, so der stellvertretende Schulleiter.

Neben dem kaufmännischen Schwerpunkt ist die Einrichtung auch Berufsschule für Friseure, Holztechniker, Bäcker, Konditoren und Bäckereifachverkäufer. „Da wir im Wetteraukreis mittlerweile auch relativ viele Auszubildende im Bereich Logistik haben und die noch in den Hochtaunuskreis oder nach Gießen in die Berufsschule fahren müssen, arbeiten wir derzeit an einem Konzept, diese jungen Leute in Büdingen zu beschulen“, teilte Popplow abschließend mit.

Kreis-Anzeiger, 08.02.2017

weniger anzeigen

 

 

10 000 Euro für effizienten Unterricht

SPENDE Stiftung unterstützt Lernwerkstatt der Beruflichen Schule

BÜDINGEN – (red). Die Freude bei Studiendirektor Alexander Popplow, dem stellvertretenden Leiter der Beruflichen Schule Büdingen, und seinem Kollegen Wolfgang Leo, Abteilungsleiter an der Schule, war groß, als sie den Spendenscheck in Höhe von 10 000 Euro von Stiftungsvorstand Petra Kalbhenn und Manfred Bress überreicht bekamen. Die Main-Kinzig- und Oberhessen-Stiftung unterstützt damit das Projekt „Lernwerkstatt“.
Dem Projekt zugrunde liegt das pädagogische Konzept der „Binnendifferenzierung“ im Unterricht, einer Methode zur individuellen Förderung einzelner Lernender. Dies ist beispielsweise für die heutigen Büroberufe von Bedeutung. Die Ansprüche der vergangenen Jahre, Digitalisierung und die daraus erforderliche Neuordnung des Leistungsprofils dieser Berufsgruppe verlangt, den Unterricht an die neuen Anforderungen anzupassen und eine Differenzierung zu realisieren.
Durch die Anpassungsfähigkeit ist das neue Konzept in vielen Bereichen der Beruflichen Schule einsetzbar. Integrationsklassen stellen eine besondere Herausforderung für Schulen dar. In diesen Klassen werden alle Jugendlichen aufgenommen, die aufgrund ihrer geringen Sprachkenntnisse und unterschiedlicher Leistungsstände den Unterricht in den Regelklassen noch nicht besuchen können. Auch dabei gilt es, ein hohes Maß an Flexibilität im Unterricht bereitzustellen. Viele Möglichkeiten des Lehreinsatzes tun sich auf und egal, welche Zielgruppe und welcher Berufsbereich – vom Projekt „Lernwerkstatt“ profitieren alle.
Eine große Erleichterung, insbesondere für die Lehrkräfte, bietet die individuelle Ausstattung der Lehrräume. Zentrale Bedeutung für den differenzierten Unterricht bilden dabei die Möglichkeiten der räumlichen Aufteilung und der technischen Ausstattung.
Flexibel
So kann mit flexiblen Möbeln auf das der jeweiligen Situation angepasste Angebot eingegangen werden. Auf dieser Grundlage wurde ein spezieller Raum gestaltet, in dem Tische und Stühle je nach Bedarf zu Lerninseln zusammengestellt oder als Einzelarbeitsplätze genutzt werden. Dazu gehören auch frei im Raum platzierbare Regale mit entsprechendem Unterrichtsmaterial. Bewegliche Trennwände bieten Ruhezonen für ungestörten Individualunterricht. Verbunden mit ausreichender Technik begünstigt das die Förderung der jungen Menschen. Mit diesem Projekt investiert die Main-Kinzig- und Oberhessen-Stiftung in ein neues Lernkonzept für effizienten und zeitgemäßen Unterricht.

Kreis-Anzeiger, 22.12.2016

Fremdsprachensekretariat im Aufwind

DELF-Prüfung 2016 an der Beruflichen Schule Büdingen



Personen auf dem Foto von links nach rechts: Emmely Stern, Christina Olinberger, Vanessa Hopp, Celina Huber, Fiona Birx (hintere Reihe) und Chantal Metz, Moritz Brousek-Fischer, Dana Werda, Fabienne Schöneich, Kira Pfaff, Katja Walter (vordere Reihe).

Auch in diesem Jahr war die berufliche Schule Büdingen bei der Teilnahme am Sprachzertifkat DELF (Diplôme d’Études en Langue Française) für Französisch als Fremdsprache wieder erfolgreich vertreten.
Insgesamt haben 10 Schülerinnen und Schüler des Fremdsprachensekretariat der Schule die schwierige schriftliche und mündliche Französischprüfung abgeschlossen. Caroline Luft wurden mit der Kompetenzstufe A1, Fiona Birx, Ibrahim Gültekin, Vanessa Hopp, Celina Huber, Kira Pfaff, Fabienne Schöneich, Emmely Stern und Dana Werda mit A2-Niveau grundlegende Kenntnisse in Französisch und kommunikative Fertigkeiten in alltäglichen Situationen bescheinigt. Christina Olinberger und Moritz Brousek-Fischer bewiesen mit B1, Lisa Christie Watanabe mit B2 vertiefte Kenntnisse der französischen Sprache und allgemeine landeskundliche Kenntnisse. Die Prüfungsinhalte waren dabei den gewohnten Sprechsituationen und Interessen der Jugendlichen angepasst. Vorbereitet und begleitet wurden sie durch ihre Französischlehrerinnen Chantal Metz und Katja Walter.
Die Überprüfung der mündlichen Ausdrucksfähigkeit wird von den meisten Prüflingen gefürchtet. Sie findet außerhalb der Schule statt und wird von frankophonen Muttersprachlern abgenommen. Unmittelbar vor dem Prüfungsgespräch war die Nervosität entsprechend spürbar, doch am Ende konnten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu Recht stolz und zufrieden mit der eigenen Leistung sein: Alle haben erfolgreich bestanden. Freudig wurden die jetzt zugesandten Zertifikate entgegengenommen.
Initiiert wurde die jährliche Teilnahme des Fremdsprachensekretariats der Beruflichen Schule Büdingen bereits vor einigen Jahren von der ehemaligen Kollegin Ursula Rogalla. Auch 2017 wird es wieder viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Büdingen geben. Angestrebt wird dabei sogar größtenteils die Niveaustufe B1.

Was ist eigentlich DELF?

Das DELF überprüft die Französischkenntnisse von Nicht-Muttersprachlern auf den vier verschiedenen Kompetenzniveaus A1, A2, B1 und B2. Diese Niveaus entsprechen den ersten vier Stufen des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen (GeR). Die Anforderungen an die Teilnehmer werden mit zunehmender Niveaustufe höher. In Deutschland führt das französische Kulturinstitut Institut français in Mainz die Prüfung an beteiligten Schulen durch. Bei bestandener Prüfung erhalten die Schüler/innen ein offizielles Zeugnis vom französischen Bildungsministerium. Mit dieser Prüfung können sich die Schüler/innen ihre Sprachkompetenz somit unabhängig vom Französischunterricht an den jeweiligen Schulen zertifizieren lassen. Die DELF-Zertifikate sind unbefristet gültig und werden sowohl von französischen Universitäten als auch von Arbeitgebern als offizieller Nachweis für französische Sprachkenntnisse aufgrund ihrer internationalen Vergleichbarkeit weltweit anerkannt. Damit können die Schülerinnen und Schüler auf dem Arbeitsmarkt und bei einer Bewerbung um einen Praktikums-, Ausbildungs-, oder Studienplatz punkten.

Katja Walter, Lehrerin an der BSB, 15.12.2016

 

 

Nachhaltigkeit

Aktionstag an der Beruflichen Schule / Schüler beschäftigen sich mit Umweltschutz und fairem Handel


Justin Probst, Jonas Triesch und Madeleine Reddig aus der 11EH2 an ihrem Verkaufsstand

BÜDINGEN – (red). Der Aktionstag hat an der Beruflichen Schule Büdingen Tradition. Sieben Klassen beteiligten sich in diesem Jahr am Tag der Nachhaltigkeit. So wie Michaela Fröhlich, Schülerin der 12 BäV, ging es im Anschluss vielen: „Wir haben viele fair gehandelte Rohstoffe verwendet und mussten experimentieren. Insgesamt eine gelungene Aktion, bei der wir jede Menge gelernt haben.“

 Ziel dieses Tages war es, die Schulgemeinde über Nachhaltigkeit, Verantwortung in einer globalisierten Welt und fairen Handel zu informieren. Dazu hatten drei Klassen der Jahrgangsstufe 12 der Fachoberschule Wirtschaft und Verwaltung Informationsplakate auf Englisch erstellt, die sie in einer Ausstellung im Foyer der Schule präsentierten. Die Klasse 12 FO1 beschäftigte sich mit ihrer Englischlehrerin Chantal Metz mit dem Thema Umweltschutz und Nachhaltigkeit und die 12 FO2 mit Simone Langlitz mit den Gewinnern und Verlierern von Globalisierung. Die Klasse 12 FO4 erstellte mit ihrer Englischlehrerin Melanie Fellinger Plakate zum fairen Handel. Auch der Einzelhandel war mit ihren Auszubildenden im zweiten Lehrjahr vertreten: Anika Döring präsentierte mit ihrer Klasse 11 EH2 im Foyer einen Verkaufsstand mit fair gehandelten Produkten wie Schokolade, Tee oder Handwerksartikeln aus dem Weltladen Gelnhausen. Melanie Fellinger hatte mit der Klasse 11 EH1 ebenfalls eine Plakatausstellung zum Thema Nachhaltigkeit im Einzelhandel vorbereitet. Ronja Ribbeck aus dieser Klasse fand, dass „gerade einige Supermärkte in diesem Bereich Vorreiter sind und viel zum Thema Nachhaltigkeit und Umweltschutz tun“. Ihre Klassenkameradin Sabrina Rud stellte fest: „Viele Einzelhändler verzichten bereits auf Plastiktüten.“

Auszubildende im dritten Lehrjahr, die Bäcker und Bäckereifachverkäuferinnen werden wollen, waren ebenfalls fleißig. Sie bereiteten kleine Gerichte, zum Beispiel eine Curry-Reis-Pfanne, Quinoa-Penne mit Pesto und Süßes wie Brownies mit schwarzen Bohnen sowie Stollen und Lebkuchen vor. Bei der Herstellung benutzten sie zum großen Teil fair gehandelte Zutaten. Die Leckereien konnten dank großzügiger Spenden einiger Lebensmittelmärkte zu günstigen Preisen verkauft werden.

Alle Einnahmen aus dem Verkauf der Artikel aus dem Weltladen und der von den Bäckern hergestellten Gerichte und Snacks werden einem gemeinnützigen Projekt, das sich mit Fairness in der Welt beschäftigt, gespendet.

Kreis-Anzeiger, 24.11.2016